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Splinter Cell: ConvictionXbox 360-Review von Michael Stadler (20.04.2010)Die Rache ist wohl die prägnanteste aller Emotionen eines menschlichen Wesens wenn es darum geht unser dunkelstes Inneres nach außen zu kehren und die Welt um uns herum zu schockieren. Eben diesem Gefühl läuft Sam Fisher im nun mittlerweile fünften Teil der vom Star-Autor Tom Clancy ins Leben gerufenen Serie „Splinter Cell“ auf. Getrieben vom Gedanken Vergeltung an den Verantwortlichen für den Tod seiner Tochter zieht Fischer alle, wirklich alle, Register. Get the Flash Player to see this player. Ein Pfeil für Leben und Tod ![]() Splinter Cell: ConvictionWährend Fisher im ständigen Zwist mit sich selber steht, kann er sich auf seinem Rachefeldzug, welcher irgendwann wieder die Züge einer Heldentat annimmt, auch noch mit der Gefahr von Außen aus einander setzen. Um euch diese Konflikte ein wenig zu vereinfachen, hat euch Ubisoft eine praktische Tötungsautomatik ins Spiel eingebaut. Hierzu überwältigt ihr zunächst eine unachtsame Wache per Nahkampf, welcher im Übrigen auch seinen Teil dazu beiträgt warum die Altersfreigabe nun rot und nicht blau ist. Statt Gegner wie früher noch artig zu betäuben, bekommen sie nun schnell mal einen Bauch wie ein Emmenthaler oder ein drittes Auge verpasst. Ist dies Werk vollbracht könnt ihr euch beispielsweise vor einer geschlossenen Tür dem „mark and execute“ zu Deutsch „markieren und ausführen“. Dass das englische Wort „execute“ auch mit „hinrichten“ erklärt werden kann, zeigt sich in der Folge. Sind die Gegner per kleinem Pfeil über ihrem Kopf markiert müsst ihr nur noch die Tür öffnen und auf den für die Aktivierung der Sequenz notwendigen Knopf drücken und Sam macht ganz kurzen Prozess mit den bösen Buben. Seid ihr Anfangs noch auf zwei Gegner beschränkt könnt ihr euer Zielspektrum mit der Zeit erweitern und verbessern. Dafür bekommt ihr nach jedem gelungenen Spezialmanöver (manuelle Kopfschüsse, Nutzung der Umgebung als Waffe etc.) Punkte gutgeschrieben, die ihr an Waffenlagern – grüne Waffenkisten die in ruhigeren Abschnitten eines Levels platziert sind – in neue Gadgets für nicht gerade wenige Bleispucker investieren dürft. Granaten und Haftminen mit Kamera, welche nun auch explodieren und den Gegner somit nicht nur betäuben wie früher, schreien jedoch genauso laut nach Verbesserung wie ihre Kollegen im Pistolen und MG-Regal. 1 | 2 | Nächste Seite >> |
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