Die Konsolen-Version bietet uns bei weitem nicht mehr so viel Abwechslung wie die gelungenere NDS-Version.
Extras hui, Missionen pfui
Ab durch die Hecke
Neben dem Verkloppen von Gegnern, das Überwinden von zahlreichen Hindernissen und Klauen von Leckereien müsst ihr unter anderem auch mal den Wagen mit den erbeuteten Lebensmitteln beschützen, einen Projektor rauben, eure in Käfige eingesperrten Freunde befreien und vor dem Bär Vincent fliehen. Das Spiel beinhaltet zwar viele Missionen, doch diese sind zum einen sehr kurz geraten und somit schnell erfüllt und zum anderen bieten diese zu wenig Abwechslung und kaum was Originelles. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad von "Ab durch die Hecke" recht niedrig ausgefallen. Auch wenn das Spiel drei Schwierigkeitsstufen anbietet (leicht, mittel und schwer), so werden geübte Zocker auch im Schwer-Modus kaum gefordert sein; für Spielanfänger und Kinder geht der Schwierigkeitsgrad aber okay.
Ab durch die Hecke
Während des diebisch-tierischen Abenteuers bekommt ihr natürlich nicht nur den Wald und die Vorstadt zu sehen, sondern auch einen Freizeitpark, eine Bärenhöhle und die Hi-Tech-Firma namens VermTech, in welchem der lästige Kammerjäger seine fiesen Gerätschaften entwickelt. Viel ist das zwar nicht und zudem sind viele Spielabschnitte recht kurz geraten, aber zumindest bieten die jeweiligen Levels zahlreiche sammel- und zerstörbare Objekte. Diese braucht ihr nicht nur zum Auffüllen und Erweitern eurer Energie- und Gesundheitsanzeige, sondern könnt auch Extras wie Comics, Filme, Kozeptgrafiken und Spielmusik freischalten. Als ein nettes Schmankerl und nicht mehr sind leider auch die im Spiel enthaltenen Minispiele (Fernlenk-Flitzer, Autoscooter, Driving Range) zu sehen, denn diese sind spielerisch viel zu einfach gehalten und können daher nicht überzeugen.
Technische Durchschnittskost
Ab durch die Hecke
Die Grafik, die euch in "Ab durch die Hecke" geboten wird, ist insgesamt gesehen leider nur mittelmäßig. Während die Figuren und die Filmsequenzen optisch wie sprachtechnisch gut umgesetzt worden sind, können die Levels, die zwar schön bunt daherkommen, aber nichtsdestotrotz etwas zu steril wirken und bei den Nachtaktionen manchmal etwas zu dunkel geraten sind, nicht ganz überzeugen - vor allem die Minispiele lassen nicht nur spielerisch sondern auch grafisch viel zu Wünschen übrig. Die Musik ist leider auch alles in allem etwas schwach und öde ausgefallen - lediglich der rockige Titel "Rockin' the suburbs" weiß zu gefallen. Die Steuerung ist gut gelungen, da sie ziemlich einfach gehalten ist, keine Probleme macht und von daher auch von Kindern schnell erlernt werden kann. Sehr zu bemängeln ist dagegen die nicht frei justierbare Kamera, die bei den Missionen nicht immer optimal mitgeht und somit den Spielspaßfaktor um einiges runterschraubt.
