Mehrere Assassin's Creed und zwei Far-Cry-Projekte: Ubisoft-CEO Guillemot über Zukunftspläne
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Ubisoft kündigt mehrere Assassin's-Creed-Titel, zwei Far-Cry-Projekte und eine neue Creative-House-Struktur an. CEO Yves Guillemot setzt auf Einsparungen, Tencent-Partnerschaft und starke Kernmarken.
Ubisoft will nach schwierigen Jahren wieder zurück in ruhigeres Fahrwasser. CEO Yves Guillemot kündigt in einem Variety-Interview eine umfassende Neuausrichtung an: Fünf sogenannte "Creative Houses" sollen künftig eigenständig Marken verantworten - inklusive Verantwortung für Budgets und Resultate. Parallel plant das Unternehmen Einsparungen von rund 235 Millionen US-Dollar. Die Strategie folgt auf Entlassungen, Studioschließungen und öffentliche Kritik an Management-Entscheidungen.
Ubisoft: Mehr Assassin's Creed und zwei neue Far-Cry-Projekte
Inhaltlich setzt Ubisoft weiter auf seine Kernmarken. Unter dem Dach von Assassin's Creed befinden sich mehrere Titel in Entwicklung, darunter sowohl Einzelspieler- als auch Multiplayer-Projekte. Die Reihe zählte zuletzt über 30 Millionen Spieler pro Jahr. Auch für Far Cry laufen laut Guillemot zwei neue Projekte. Konkrete Details nannte er nicht, betonte jedoch hohe Erwartungen an die Marke.
Aber auch Rainbow Six Siege bleibt ein zentraler Wachstumstreiber. Das Spiel verzeichnet laut Ubisoft mehr als 2,5 Millionen tägliche Nutzer, während Rainbow Six Mobile am 23. Februar 2026 weltweit erscheinen soll. Zudem soll die Partnerschaft mit Tencent helfen, insbesondere in China stärker Fuß fassen zu können. Guillemot betont dabei die operative Unabhängigkeit Ubisofts trotz der Beteiligung.
Auch technologisch will sich das Unternehmen breiter aufstellen. Das KI-Projekt "Teammates" befindet sich in der Forschungsphase und soll langfristig Entwicklung und Spielerlebnis unterstützen. Gleichzeitig hat Ubisoft mit der 30th Anniversary Edition von Rayman weitere Comeback-Möglichkeiten für den Retro-Helden angebahnt. Details zu neuen Spielen bleiben jedoch offen.
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Quelle: Yves Guillemot via Variety
