Die Hater haben gewonnen: Ubisoft streicht Feature in Assassin's Creed Shadows im neuen Patch

News Marc Zander
Die Hater haben gewonnen: Ubisoft streicht Feature in Assassin's Creed Shadows im neuen Patch
Quelle: Ubisoft

Das neue Update für Assassin's Creed Shadows ist da und streicht ein Feature, über das sich einige Spieler seit Beginn aufgeregt haben. Hier knickt Ubisoft nun doch ein wenig ein, obwohl sie sich zuvor stets verteidigt haben.

Wokeness-Vorwürfe bei Spielen kommen ja mittlerweile aus jeder Ecke und versuchen gern Spieler, denen das eigentlich gleichgültig ist, irgendwie zu manipulieren. Da werden schnell Rufe nach einem Boykott von Spiel A, B oder C laut. Und alles, weil irgendwelche Dinge dem einen oder der anderen nicht in den Kram passen.

Auf Reddit sind ja schon so einige Diskussionen zu dem Thema entbrannt. Am Ende stehen zumeist 1 Prozent Woke-Schreier 99 Prozent Spielenden, denen die Aufschreie egal sind, gegenüber. Dass laute Woke-Schreie durchaus zu weniger Umsatz führen können, hat zuletzt Disney bei den Arielle- und Schneewittchen-Neuverfilmungen zu spüren bekommen.

Ist Assassin's Creed Shadows trotz Wokeness-Debatte ein Erfolg?

Doch was hat das jetzt mit Assassin's Creed Shadows (jetzt kaufen 49,85 € ) zu tun? Schon vor der Veröffentlichung wurden Beschwerden von einigen Spielern laut, weil der männliche Hauptcharakter in einem in Japan angesiedelten Spiel afrikanischer Herkunft sei. Dabei basiert die Figur Yasuke auf einem realen Vorbild. Hat sich mal jemand beschwert, dass in der erfolgreichen Serie Shogun der Protagonist John Blackthorne kein Japaner, sondern ein Engländer ist?

Der neueste Ableger der für Ubisoft so wichtigen Assassin's Creed-Reihe sollte der Hoffnungsbringer für das französische Unternehmen werden. Und bei über zwei Millionen Spielenden in den ersten 48 Stunden ist das durchaus gelungen. Auch die Bewertungen sind durchaus solide: bei Steam steht das Spiel aktuell nach 18.411 Rezensionen auf "sehr positiv", bei Metacritic kommt es auf einen Metascore von 81 Punkten und einen User-Score von 6.3, aufgrund von 34 Prozent negativen Einträgen.

Zurück zum Thema: Es war für einige nicht nur schlimm, dass ein dunkelhäutiger Samurai spielbar ist, man konnte mit diesem auch noch Reliquien in heiligen Tempelstätten zerstören. Damit wurde die Diskussion um den mangelnden Respekt gegenüber der japanischen Geschichte weiter bemängelt. Dabei konnte man bereits in Assassin's Creed II den Papst im Vatikan bekämpfen. Gab es da Aufschreie von Katholiken über mangelnden Respekt zu ihrer Religion?

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Was bietet der neue Patch für Assassin's Creed Shadows?

Der Patch 1.0.4, den Ubisoft am 6. Mai veröffentlichte, ist je nach Plattform zwischen 5 und 20 GB groß und bringt jede Menge Neuerungen: Es gibt ein neues Story-Paket rund um die Werke von Luis Frois, neue Charaktereinträge in der Codex-Datenbank und viele Fehlerbehebungen. Auffällig ist, dass der erste Eintrag der Patch-Notes unter Fehlerbehebungen in der Welt aufführt, dass es jetzt nicht mehr möglich ist, Reliquien in der Nähe von Altaren oder religiösen Gebäuden zu zerstören. In diesem Punkt haben die woken Aufschreier also doch ihren Willen bekommen.

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