Mit der "World Challenge" geht die Autobahnraser Serie bereits in die fünfte Runde.
Autobahnraser für ein Taschengeld
Nach inzwischen bereits vier Teilen erreicht uns nun mit der "World Challenge" der fünfte Sprössling der Autobahnraser-Serie für PS2 und PC. Um es gleich vorwegzunehmen, viel geändert hat sich nicht. Die Grafik sieht noch genau so aus wie wir es von Autobahnraser 4 her kennen, kein Pixel scheint verbessert worden zu sein, und auch das Gameplay ist noch ein und dasselbe. Nach wie vor geht es darum schneller als die wenigen Konkurrenten ans Ziel zu kommen. Allerdings scheint man dieses Mal ein besonderes Augenmerk auf die Benutzung des Nitro-Treibstoffs gelegt zu haben, denn ohne exzessiven Einsatzes dieses Turbos hat man keine Chance gegen die computergesteuerten Gegner. Da dieser mit einem heftigen Motion-Blur Filter versehen wurde, sehen wir die meiste Zeit nur die zum Tunnelblick mutierte Sicht, welche aufgrund des verwendeten Filters natürlich nur noch sehr unscharf zu erkennen ist. So etwas ist zwar ein netter Effekt, wurde an dieser Stelle aber etwas übertrieben eingesetzt.
Generell nämlich muss man sagen, dass die Grafik schon sehr altbacken und detailarm wirkt. Egal ob es die Autos selbst sind oder die zu durchfahrenden Areale, alles ist recht einfach designt und bietet kaum Anlass zur Freude. Dafür kann man sich über die Geschwindigkeit nicht beschweren, wird uns doch das gesamte Spiel angenehm schnell und ohne jegliche Framedrops präsentiert.
Genau so einfach wie die Grafik fiel auch die Soundkulisse aus. Zwar gibt es immer noch die bekannten lokalen Radiosender, die versprühen ihre Gags aber recht schnell und beginnen schon bald sich zu wiederholen, was der Tod jedes Jokes ist. Dafür ist die verwendete Hintergrundmusik ganz angenehm, lehnen sich die verwendeten Songs doch allesamt an bekannte Melodien an.
Die Steuerung ist Arcade like einfach und sollte Niemanden vor Probleme stellen. Außer Gas und Bremse steht uns noch eine Taste für die Hupe und eine für den Turbo zur Verfügung, mehr gibt es nicht zu drücken. Sehr schön in dieser Hinsicht, dass jedes der über 20 Autos eine etwas andere Fahrphysik besitzt, so dass sie sich tatsächlich verschieden steuern.
Für die Langzeitmotivation versuchen die freischaltbaren Autos zu sorgen, ebenso wie der Meisterschaftsmode, der den jeweils nächsten Part erst nach bestehen des Vorherigen Freischalten. Da sich aber vom Gameplay her kaum etwas ändert, besteht die Gefahr, dass man den Titel nach einmaligem Durchspielen nie mehr wieder in die Hände nimmt.
