Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Im letzten Kampf triumphiert der DS Ableger aufgrund des durchdachten Spielkonzepts.

Kommt mir das nicht bekannt vor?

Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Steuerungstechnisch hat man sich stark von Nintendos hauseigener Produktion "The Legend of Zelda - Phantom Hourglass" inspirieren lassen, was in Anbetracht der spielerischen Thematik mit den zahlreichen Labyrinth-Rätseln und den eher mäßigen Vorgängern kein schlechter Schachzug war. Die Charaktere mit den überdimensionierten Köpfen sprinten sofort in die Richtung des Stiftes, ihr müsst also nur eine entsprechende Stelle des Levels antippen, um den Helden Feuer unterm Hintern zu machen. Über kleine Abgründe springen sie automatisch hinweg, größere müssen wiederum mit Geschick und den Fähigkeiten der Helden überwunden werden. Feinde werden wiederum über den Jordan geschickt, indem man mit dem Stift auf diesen Haupt herumtippt, oder eben Geschosse aus Erde, Wasser oder Feuer formt. Kataras Bruder Sokka ist kein Bändiger, verlässt sich aber auf seinen Bumerang, dessen Flugbahn wie bei Link auf dem Touchscreen eingezeichnet werden kann. Somit sind weit entfernte Schalter und Gegner kein Problem mehr. Insgesamt spielt sich der Titel herrlich einfach und intuitiv, so macht das Rätselraten letztendlich auch Spaß.

Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Erfreulich auch, dass technisch kaum Fehler aufkommen und man so nur selten frustriert in den Abgrund stürzt - meist einfach aus eigener Dummheit. Viel eher ärgert man sich über den ungewohnten und nicht gerade passenden Stil der überdimensionierten Köpfe, welcher den Charme der TV-Serie überhaupt nicht trifft. Die Zwischensequenzen wirken dadurch recht komisch, die Charaktereigenschaften werden dank passender Animationen aber dennoch gut getroffen. Nach wie vor, um ein Beispiel zu nennen, plagt der Hunger Sokka, wobei er auch oftmals etwas länger braucht, bis eine gewisse Erkenntnis durchgedrungen ist. Leider wurden die Sequenzen zwischen den einzelnen Missionen nicht synchronisiert, man muss sich also mit einfachen Textboxen zufrieden geben. Kleine Videosequenzen hätten deutlich mehr Charme gehabt. Vor einige grafischen Unstimmigkeiten wie recht pixelig geratene Charaktere ist der Titel ebenfalls nicht gefeilt. Sehr positiv hervorheben sollte man aber die restliche Sounduntermalung. Die Musikstücke, stets asiatisch angehaucht und passend auf den jeweiligen Level abgestimmt, gehen ins Ohr und fügen sich gelungen in das Ambiente ein.

Meinung

Wertung zu Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers (NDS)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Mehrere spielbare Charaktere mit unterschiedlichen Eigenschaftenrecht trickreiche Rätselkombinatorik bezogen auf die Charaktereigenschaftenkooperativer Modus möglich (mit zwei Modulen)kurzweiliges unterhaltsames Abenteuer
Optischer Stil trifft nicht die TV-Vorlage (die großen Köpfe passen einfach nicht)anfänglich sehr eintöniges Gameplaynormale Gegner stellen absolut keine Herausforderung darteils grobpixelige Sequenzansichtenzu wenig Story und dazu recht lasch präsentiert
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk