BMX XXX im Gamezone-Test

Test GreenAcid

Skandal im Sperrbezirk!

Bereits im August haben wir die ersten Szenen aus BMX XXX bestaunen können und waren vom Konzept des Spiels total begeistert, obwohl sich BMX und nackte Mädels eigentlich gar nicht so nahe stehen wie es uns dieses Spiel zu suggerieren versucht. Eine reisengroße Werbekampagne von Acclaim mit witzigen Fernsehspots und natürlich die Skandal-Diskussion in Australien machten uns in den letzten Wochen so richtig heiß auf das Game. Ob das Spiel auch so genial ist wie Acclaim's PR-Arbeit, lest ihr in unserem Test!

In BMX XXX geht es wie in jedem anderen Funsportspiel hauptsächlich um das Meistern von Herausforderungen, die in verschiednen Levels verstreut sind. Auch in diesem Spiel geht es jetzt erstmal ohne Zeitlimit zur Sache, die Levels können also in aller Ruhe erkundet werden. Zusätzlich gibt es Aufrüstmöglichkeiten für unser Bike und verschiedene Bonusgegenstände zum Aufsammeln. Mit den gesammelten Münzen können wir uns diverse Stripvideos von heißen Mädels freispielen - einer der wohl wichtigsten Punkte in diesem Spiel. Der andere XXX-Faktor ist natürlich die Art der Aufgaben die wir zu erledigen haben: Da gibt es schon mal den Auftrag ein paar leichte Mädchen zu ihrem Arbeitsplatz zu bringen, oder den Hund eines Zuhälters zu stehlen. Alles nicht ganz jugendfrei und teilweise mit wirklich witzigen Sprüchen, die weit unter der Gürtellinie liegen, gesalzen.

Leider vermiest die Steuerung einem häufig den Spaß: Zum einen hätten wir da das Problem, dass sich unser Bike nur sehr schwer zum Stillstand bewegen lässt, schnelle Wendungen oder das Bremsen vor Hindernissen sind trotz einer extra dafür vorgesehenen Funktion fast nicht möglich und führen zu oft zum unausweichlichen Crash. Zum Anderen ist der mittlerweile verwöhnte THPS4-Spieler es einfach nicht mehr gewöhnt für jeden Auftrag so lange durch die Gegend zu fahren, denn bei BMX XXX müssen wir jedes mal, wenn wir einen Auftrag erneut versuchen wollen, wieder zu dessen Auftraggeber zurückfahren. Auch Abbrechen oder schnell Neustarten kann man die aktuellen Herausforderungen nicht, man muss zwangsläufig warten, bis die Zeit abgelaufen ist - nicht gerade sehr Benutzerfreundlich. Leider fällt man auch zu oft ohne wirklich ersichtlichen Grund auf die Nase, entweder durch nervende Autos, oder winzige Kanten, die man erst bemerkt wenn man bereits vom Bike geworfen wurde. In Halfpipes und auf Rails funktioniert die Steuerung dann aber wieder hervorragend gut und besonders das Grinden und die Manuals machen hier sogar noch mehr Spaß als der Konkurrenz von Activision.

Grafisch bietet das Spiel nicht gerade herausragendes, fast könnte man schon von einer großen Enttäuschung sprechen. Eine etwas altbackene Engine lässt vor allem die Models der Fahrer sehr kantig und unförmig aussehen. Bei einem Spiel dieser Machart schaut man natürlich, zumindest als männlicher Spieler, auch auf die Oberweite der Mädels, diese existiert aber leider nur als flache Textur - da hätten sich die Jungs von Acclaim mal bei "Dead or Alive 3" inspirieren lassen sollen. Die Videos, welche es als Belohnung für gesammeltes Geld in den Levels gibt, sind ganz nett gemacht, so richtig "Dirty" sind sie dann aber auch nicht wie man es vielleicht erwartet hätte. Auf jeden Fall eine witzige Abwechslung für männliche Spieler, die es bisher noch nie in einem echten Videospiel zu sehen gab. Der Soundtrack bietet ganz gute Acts, die mittlerweile relativ bekannt sein dürften und wirklich gut ins Ohr gehen.

Meinung

Wertung zu BMX XXX (PS2)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
eigene Soundtrack verwendbareinfache Manuals und Grindswitzige Dialoge und Aufgabenheiße Videos
Schlechte Grafikstellenweise hoher Frustfaktor

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