Baldur's Gate 3-Director schüttelt den Kopf über den Kauf von EA: "Das hat noch nie funktioniert"
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Der potenzielle 55-Milliarden-Deal rund um Electronic Arts schlägt in der Branche Wellen. Jetzt hat sich auch Larian Studio-Boss Swen Vincke indirekt dazu geäußert.
Die Übernahme von Electronic Arts innerhalb eines 55-Milliarden-Deals zur Privatisierung beschäftigt weiterhin die Gamingbranche und Spiele-Community. Jetzt äußert sich mittendrin der Leiter der Larian Studios über ein aktuelles Problem der Spielbranche. Auf der Plattform X sagt Swen Vincke (frei maschinell übersetzt):
Vielleicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt, daran zu erinnern, dass es noch nie funktioniert hat, Spiele schneller und billiger zu machen und dafür mehr zu verlangen.
Der Kommentar wurde bereits von ihm überarbeitet und der abschließende Satz "Ich bin mir nicht sicher, warum sie denken, dass es jetzt funktionieren wird" sowie die eindeutig adressierte Aussage "Leute in der Spielebranche" entfernt. Damit wollte er dem Statement vermutlich den aktuellen Bezug auf den EA-Kauf nehmen.
Da hier noch nicht bekannt ist, welche Auswirkungen der Deal auf Entlassungen, Studioschließungen, Spieleinstellungen und andere typische Dinge innerhalb der Branche hat, lässt sich vieles nur mutmaßen. Doch die Community ist sich sicher, dass da noch ein dickes Ende kommen wird. So findet es Nutzer DansGaming "anstrengend, zu sehen, wie Menschen in Führungspositionen immer wieder denselben Fehler machen und die einzigen, die für diese Entscheidungen bezahlen, sind die Mitarbeiter unter ihnen".
Interessant ist im Zusammenhang mit dem Larian-Kommentar auch die Aussage von J. Beck, der Vincke zustimmt, jedoch gleichzeitig anmerkt, dass die jüngere Generation gar kein Interesse an Story-Spielen habe, sondern schnell online ein Match spielen und dann etwas anderes machen möchte. Nutzer Zac Senior glaubt, dass Fortnite unabsichtlich die Spiele-Industrie geprägt und nachhaltig beschädigt hat, da niemand ähnliche Einnahmen reproduzieren kann, ganz gleich, wie sehr er es versuche.
Quelle: Swen Vincke, via X
