Battlefield 1943 im Gamezone-Test

Test Jonas Küßner

Wir haben die Arcade-Version der grafisch mit der Frostbite-Engine aufgewerteten Version vom Original-BF getestet.

Battlefield 1943 Battlefield 1943 Die sehr gut ausbalancierten Maps und das Battlefield-Prinzip an sich sorgen für ein außergewöhnliches Spielerlebnis, dass wenig Frust aufkommen lässt. So läuft jede Mehrspieler-Partie unterschiedlich ab, was - vom geringen Umfang abgesehen - eine längere Spielzeit garantiert. Ist einem das nicht genug, kann man interne Abzeichen sammeln, den Rang aufsteigen oder auf Gamerscore- / Trophäen-Jagd gehen. Neben einem ordentlichen Tutorial, das in die wesentlichen Aspekte des Spieles einführt, stehen zudem umfangreiche Bestenlisten zum Anschauen und Vergleichen zur Verfügung.

Wartest du noch oder spielst du schon?

Battlefield 1943 Battlefield 1943 Für reichlich Furore und entsetzte Nutzer sorgte die ernüchternde Erkenntnis, dass die Entwickler wohl nicht mit einem solchen Download-Ansturm gerechnet haben. Vor allem die Xbox Live-Nutzer mussten immer wieder mit Verbindungsabbrüchen zurechtkommen, wenn sie denn überhaupt in der Lage waren, einen Spielserver zu erreichen. Mittlerweile scheint man das Problem einigermaßen in den Griff bekommen zu haben; das weniger frequentierte (gemessen an der Anzahl der gesamten Kills) Playstation Network lief im Zeitraum unseres Testes fast ausschließlich reibungslos und kam durchgehend ohne Lags oder ähnliches aus.

Battlefield 1943 Battlefield 1943 Hat man erst einmal den Weg ins Spiel gefunden, fällt einem gleich die hübsche und detaillierte Grafik auf. Vor allem die Lichteffekte und die Wasserdarstellung wissen zu gefallen, aber auch das Charakterdesign und die schönen Landschaften geben sich keinerlei Blöße, sodass man sich wohl zu Recht das ein oder andere Mal fragt, ob man sich hier im Sommerurlaub oder im Kriegseinsatz befindet. Hinzu kommt die überarbeitete Frostbite-Engine, die bereits aus Bad Company bekannt ist und dafür sorgt, dass die Spieler ihrem Zerstörungsdrang freien Lauf lassen können. So wird es einem ermöglicht, jedem Baum und jedes Haus zu fällen beziehungsweise bis auf die Grundmauern zu demolieren - lediglich schwer befestigte Bunker und besondere Gebäude wie etwa der Leuchtturm auf Iwo Jima können nur teilweise bis gar nicht eingerissen werden. Zwar gleichen sich die drei respektive vier Karten auf Grund des Settings optisch zu Großteilen, dank spezieller Eigenheiten und dem jeweils anderem Gameplay weiß jedoch jede einzelne Map gesondert zu begeistern. In den Anfangdtagen kam es übrigens noch wiederholt zu schwersten Clipping-Fehlern, Rucklern sowie kompletten Konsolen-Freezes. Diese sind zwar in der Zwischenzeit (serverseitig?) vermindert worden. Dennoch überrascht es, dass ein Arcadegame gleich mehrere Konsolen gleichzeitig komplett einfrieren lassen kann.

Battlefield 1943 Battlefield 1943 Battlefield 1943 präsentiert sich auch akustisch von seiner Schokoladenseite, neben dem eingängigen und brachialen Soundtrack besticht das Spiel durch gut synchronisierte Sprachsamples, brüllende Waffengeräusche und das beängstigende Gefühl, das in einem aufsteigt, wenn man das Kreischen der allzu schnell fallenden Bomben wahrnimmt. Auch die Steuerung ist bei beiden Versionen sehr gelungen, selbst das Fliegen sollte mit ein bisschen Übung von jedem zu meistern sein.

Meinung

Wertung zu Battlefield 1943 (X360)

Wertung:

8.4 /10
Pro & Contra
Tolle grafische und akustische Präsentationdas noch immer kurzweilige Gameplaygelungene Steuerungzerstörbare LandschaftRangsystem, Sammelobjekte und BelohnungenKampf zu Fuß, in der Luft und auf dem WasserSquad-FunktionKlassen sehr unterschiedlichbis zu 24 Spielergeniale und abwechslungsreiche Karten
Nur drei Klassen und Mapsanfängliche Verbindungsprobleme
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