Battlefield 6: Spielerzahlen auf Steam sinken weiter

News Michael Miskulin
Battlefield 6: Spielerzahlen auf Steam sinken weiter
Quelle: Battlefield Studios/EA/Steam

Battlefield 6 fällt auf Steam auf neue Rekordtiefstwerte bei gleichzeitigen Spielern. Technische Probleme, Monetarisierung und gemischte Bewertungen belasten den einstigen Hype-Shooter - und lassen jetzt Zweifel am langfristigen Erfolg aufkommen.

Battlefield 6 ist mit viel Aufmerksamkeit und starken Zahlen ins Jahr 2026 gegangen, doch der anfängliche Hype scheint deutlich abzuflachen. Laut SteamDB fiel der Shooter in den vergangenen 24 Stunden auf einen neuen Rekordtiefstwert von 33.027 gleichzeitigen Spielern.

Das sind nur noch etwa 4,4 Prozent des bisherigen Höchststands von 747.440 gleichzeitigen Spielern auf der Plattform. Schon in den drei Tagen zuvor sank der Tiefstwert sukzessive ab. Der bisherige Tiefstwert lag am Heiligabend des 24. Dezembers 2025 bei 83.650 gleichzeitigen Nutzern. Zwar sind solche Schwankungen rund um Feiertage nichts Ungewöhnliches, doch der aktuelle sich abzuzeichnende Trend passt zu einer zunehmend kritischen Stimmung in der Community.

Technische Probleme und Kritik drücken die Stimmung

Auf Steam kommt Battlefield 6 aktuell nur auf eine gemischte Gesamtbewertung: Nur 75 Prozent der Rezensionen fallen positiv aus, bei den jüngsten Bewertungen sind es aktuell sogar nur noch 52 Prozent, was zu einer "ausgeglichenen" Zustimmung in letzter Zeit führt.

Besonders die aktuellen Rezensionen zeichnen also ein problematisches Bild: Nur etwas mehr als die Hälfte der jüngsten Bewertungen empfiehlt das Spiel. Viele Nutzer bemängeln vor allem technische Baustellen. Häufig genannt werden ein instabiler Netcode, fehlerhafte Trefferregistrierung und Updates, die neue Probleme mitbringen, statt bestehende zu beheben. Auch das Fehlen persistenter Server oder großer Karten in Conquest oder das Ausbleiben von Seeschlachten sorgt für Unmut. Inhalte, die viele Fans mit der Battlefield-Reihe in Verbindung bringen.

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Kritik an Monetarisierung und fehlender Inhalte

Neben technischen Schwächen sorgt auch das Geschäftsmodell offenbar für breiten Unmut. Battle Pass, ein langsames Progressionssystem, das für manche Spieler den Fortschritt künstlich zu strecken scheint und KI-generierte Inhalte werden häufig negativ erwähnt.

Bislang fehlt noch eine klare Roadmap für 2026. Das Entwicklerstudio hat noch keine konkreten Verbesserungen angekündigt. Es bleibt also offen, wie schnell und umfassend die Entwickler auf die Kritik weiter eingehen werden. Währenddessen suchen sich viele Spieler offenbar eine neue Online-Multiplayer-Heimat - vor allem ARC Raiders hat davon profitiert.

Kann man das Ruder bei Battlefield wiederherumreißen oder habt ihr den Shooter bereits abgeschrieben? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Steamdb

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