Die Ankh-Macher offerieren uns diesmal ein gruseliges Adventure rund um einen Seelenverkäufer.
Black Sails: Das Geisterschiff
Dafür punktet das Adventure in Sachen Synchronsprecher, die machen ihre Sache recht ordentlich und auch die Grafik muss sich nicht verstecken. Doch wie schon erwähnt, mehr als das Innere des Schiffes bekommen wir praktisch nicht zu sehen. Zudem vermisste ich persönlich auch den Gruselfaktor im Spiel, viel mehr wirkt es wie ein Krimi, trotz des unheimlichen Settings. Zugegeben, die Idee die in der Geschichte verarbeitet wird ist gut, auch wenn man irgendwann zu ahnen beginnt was es mit dem Mädchen auf sich hat. Trotzdem aber hat man am Ende das Gefühl nicht genug geboten bekommen zu haben. Denn die in der Geschichte vorkommenden Charaktere kann man an einer Hand abzählen, so wie auch die wenigen "Örtlichkeiten" an Bord und nicht zuletzt auch die Rätselanzahl.
Black Sails: Das Geisterschiff
Technisch hingegen bekommen wir handwerklich saubere Arbeit geboten. Die Ladezeiten halten sich in Grenzen, Logikfehler sind uns keine aufgefallen und die schon erwähnten Synchronsprecher leisten gute Arbeit. Einzig schade ist, dass man es mit den Animationen beim Gebrauch von Gegenständen nicht so genau genommen hat. Manchmal greift unsere Anna ganz korrekt eine Luke um sie zu öffnen, dann wieder hat die Handbewegung die sie vollführt kaum etwas mit dem realen Vorgang zu tun und ebenfalls gerne genommen wird die Variante mit dem schwarzen Bildschirm. Statt also zu sehen was abgeht verdunkelt sich der Schirm, wir hören das entsprechende Geräusch und schwup, schon ist geschehen was wir nicht gesehen haben. Das wirkt natürlich etwas altbacken.
