Burnout Paradise im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Burnout wagt den nächsten Schritt und bietet uns mit Paradise neuerdings eine komplett frei befahrbare Spielwelt.

Technisches

Burnout Paradise Burnout Paradise Burnout wäre kein Burnout, würde es uns neben der wahnwitzigen Geschwindigkeit nicht auch ein superflüssiges Spielerlebnis bieten. Das hat sich auch mit Burnout Paradise nicht geändert, egal ob auf der Xbox 360 oder der PS3, das Spiel läuft durch die Bank mit 60 Frames und beweist, dass die Jungs von Criterion etwas können wozu gewisse andere Studios nicht in der Lage sind. Da gibt's kein Ruckeln, kein Tearing und keine PopUps, während Paradise City mit über 200 Meilen an uns vorbeirauscht. Und trotz der hohen Geschwindigkeit hat man kein Problem Abkürzungen und Abzweigungen zu erkennen, Sprungschanzen richtig anzusteuern und die Gegner zum Powerparken zu schicken. Dabei habe ich noch nicht mal die Crashes selbst erwähnt, die so dermaßen real aussehen, dass man fast schon mit dem Wagen mitleidet, wenn er sich in seine Einzelteile zerlegt während die Chassis auf einen Meter verkürzt wird.

Apropos mitleiden: Zum pflegen der Schadenfreude unterstützt Burnout Paradise die Playstation-Eye Kamera bzw. die XBL Vision Cam, mit der man das überraschte Gesicht des Gegners einfangen oder liebe Grüße rüberschicken kann. Zudem wird die Kamera benutzt um das Foto für die Fahrlizenz zu erstellen.

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Klar, dass die Soundkulisse dem in nichts nachsteht. Die Autos hören sich durch die Bank angenehm aggressiv an, was schon beim Anlasser beginnt und noch nicht beim Boost endet. Die Unfälle selbst taugen locker um den Nachbarn aus dem Bett zu heben und unter den 70 M;usikstücken, welche ein ganzes Jahrzehnt der Musikgeschichte abdecken, sollte ebenfalls für jeden etwas dabei sein.

PS3 vs. Xbox 360

Burnout Paradise Burnout Paradise Um es gleich vorweg zu nehmen, die beiden Versionen von Burnout Paradise für PS3 und Xbox 360 gleichen sich wie ein Ei dem anderen und spielen sich auch exakt gleich. Die einzigen Unterscheide zwischen ihnen ist die maximale Auflösung, die PS3-Version kann "nur" 720p wohingegen die Xbox 360 Version FullHD mit 1080p bietet. Dafür bietet uns die PS3-Version im Gegenzug eine optionale Sixaxis-Steuerung, wobei wir entweder den Wagen mit der Bewegung des PS3-Controllers lenken, oder die Steuerung während einer Showtime übernehmen. Dafür können wir ausschließlich bei der Xbox 360 Variante auf den eigenen Soundtrack zurückgreifen, wohingegen wir mit der PS3 auf die Ingame-Musik angewiesen sind.

Sollte man also vor der Entscheidung stehen welche der beiden Versionen man sich zulegen soll, würde ich es vom XBL-Gold-Account und dem vorhandenen Screen abhängig machen. Wer bereits über einen Xbox Live Gold Account verfügt und vielleicht auch noch einen FullHD Screen besitzt, fährt mit der Xbox 360 Variante besser, wer hingegen lieber kostengünstig online zockt und vielleicht auch nur einen HDReady-Screen besitzt, der ist mit der PS3-Version besser bedient.

Meinung

Wertung zu Burnout Paradise (X360)

Wertung:

8.8 /10
Pro & Contra
75 Fahrzeuge in drei Kategoriender hohe Geschwindigkeitseindruckdie spektakulären Chrashesder umfangreiche Soundtrackdie einwandfreie Steuerungder Verschmelzung des Off- und Online-Modesdie KamerafunktionenParadise City selbst
Der Host beim Online-Gaming hat zuviel MachtRennen können nicht neu gestartet werdenonline gibt's nur die normalen Rennenkein Aftertouchkeine Crash-KreuzungenNavi nicht so hilfreich wie erhofftkein Splitscreen für zwei Spieler
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