Der Rätselspaß geht musikalisch in die nächste Runde. Wer zuerst drückt, gewinnt!
Der Rätselspaß fürs Wohnzimmer geht in eine neue Runde! Nachdem zuletzt erschienenen Buzz! Quiz World veröffentlichen Sony und Relentless Software den ersten Teil der Reihe für PlayStation 3, welcher sich auf lediglich einen Fragenkatalog spezialisiert. Euch erwarten zahlreiche Fragen rund um alte, sowie aktuelle Songs, Künstler und Bands und deren Hintergründe. Ob Buzz! in der neuesten Auflage ebenso begeistern kann wie zuvor haben wir in stundenlangen Quiz-Runden für euch herausgefunden.
Buzz: Das ultimative Musik-Quiz
Wenn ihr mit dem Gedanken spielt euch den neuesten Ableger der Buzz!-Reihe zu kaufen, seid gewarnt: ohne die benötigten Buzzer bekommt ihr den Titel erst gar nicht zum laufen. Denn das Spiel bemängelt, noch bevor ihr das Hauptmenü zu sehen bekommt, das Fehlen eben dieser. Solltet ihr bereits ein Buzz-Exemplar inkl. Buzzer euer Eigen nennen, so müsst ihr selbstverständlich keine weiteren Eingabegeräte erwerben. Das spart nicht nur Platz im heimischen Wohnzimmerschrank, sondern auch Geld. Falls ihr jedoch neu bei Buzz! seid, kein Problem, auch das ultimative Musik-Quiz gibt es in einer Edition mit den Controllern.
Herzlich willkommen bei Buzz!
Buzz: Das ultimative Musik-Quiz
Bevor ihr euch in der ersten Runde blamieren könnt, müsst ihr euch natürlich zuerst ein Alter-Ego erstellen. Mit dabei ist wieder ein Großteil aus Buzz! Quiz World. Das hyperaktive Cheerleader tritt erneut an, ebenso wie die sexy Krankenschwester. Aber natürlich gibt es auch neue Teilnehmer. Graf Draculas Schwester Vampirella gibt sich die Ehre, ebenso wie ein Ritter aus dem Mittelalter und ein Roboter der etwas anderen Art. Verfügt ihr über eine PlayStation Eye-Kamera, so könnt ihr außerdem die "Pappgesicht"-Funktion nutzen. Einfach die Kamera anschließen und auf "Weitwinkel" umstellen und euer Gesicht fotografieren. Dieses wird dann ins Spiel hochgeladen und fortan über das Gesicht eures Charakters gelegt. Habt ihr euch für einen Quizzer entschieden könnt ihr diesen noch anhand verschiedener Kostüme individualisieren. Danach einfach den Namen eingeben und es kann losgehen.
Buzz: Das ultimative Musik-Quiz
Übrigens spricht der Moderator euch während des Spiels mit eurem Namen an. Ein lustiges Feature und zumindest anfangs sorgen seine Sprüche für den ein oder anderen Lacher. Allerdings ist es nicht mehr möglich irgendwelche besonders kreativen Namen zu verwenden, da das Spiel, basierend auf dem Anfangsbuchstaben eine kleine Auswahl an Namen fest vorgibt. Besonders interessant: in das Ultimative Musik-Quiz sind seine versucht flotten Sprüche auf bekannte Songs abgestimmt und bilden meist einen Reim. Irgendwann werdet aber auch ihr euch an seinen Kommentaren satt gehört haben und mehr als ein müdes lächeln kann euch Buzz nicht mehr entlocken. Das ist auch ein großer Kritikpunkt des Spiels, welcher nun schon seit einigen Teilen der Reihe vorherrscht. Der Moderator schafft es einfach nicht mehr mit dem Publikum zu spielen. Die Präsentation des Titels ist eher zweckmäßig und unauffällig. Hätten sich die Entwickler den Show-Master komplett gespart, so wäre das wohl kaum negativ aufgefallen. Zu platt die Sprüche, zu unauffällig sein Auftreten.
Buzz: Das ultimative Musik-Quiz
Lokal gibt es wie bereits im Vorgänger die bekannten Spielmodi, je nachdem ob ihr euch nun für ein kurzes oder langes Spiel oder die sogenannten Ruck-Zuck-Runden entscheidet, es geht immer darum die Höchstpunktzahl zu erreichen. Dabei arbeitet ihr auf die Finalrunde hin, in welcher sich die Machtverhältnisse aber noch einmal gänzlich verschieben können. In sich hat es vor allem der Fragenkatalog des Titels. Neben hoch aktuellen und allseits Bekannten Sängern wie Madonna oder Michael Jackson, Gruppen wie Destiny's Child und bekannten Pop-Songs wie "Baby One More Time" von Britney Spears, ist es vor allem die Vielzahl an sehr speziellen Fragen die den Laien unter euch wirklich alt aussehen lassen.
Buzz: Das ultimative Musik-Quiz
Gerade für die jüngere Generation sind viele Künstler aus den 60ern und 70ern unbekannt und mit der Musikrichtung Ska kann die Mehrheit im Detail wohl kaum etwas anfangen. Dafür stimmt der Umfang der Fragen von Anfang an, Wiederholungen sind kaum gegeben und dank MyBuzz-Online ist für Nachschub in Sachen Fragen gesorgt. Wenn ihr euch via PC in der Buzz-Community registriert könnt ihr online übrigens komplett eigene Fragenkataloge für das Spiel erstellen, welche ihr dann anderen Spielern zum Download bereitstellen könnt. Neu ist auch die Wahl der Kategorien. Wie bereits in Quiz-World gibt euch das Spiel einige Kategorien vor und ihr entscheidet euch für einen speziellen Themenbereich. Diesmal springt jedoch die Anzeige immer von einer Kategorie zur nächsten und ihr müsst bei der von euch gewünschten den Buzzer betätigen um den Fragenkatalog zu aktivieren. Viel öfter werdet ihr den roten Knopf im eigentlichen Spielablauf allerdings nicht benötigen. Schade, denn damit hätte man viele schnelle Runden interessanter gestalten können.
