Steven Spielberg hätte fast Call of Duty verfilmt, aber Activision war dagegen

News Lukas Egner
Steven Spielberg hätte fast Call of Duty verfilmt, aber Activision war dagegen
Quelle: Activision Blizzard

Es wird an einem "Call of Duty"-Film gearbeitet. Das ist mittlerweile bestätigt. Und eigentlich wollte Steven Spielberg die Regie übernehmen. Doch Activision lehnte die Hollywood-Legende ab. Warum der Deal platzte und wie es weitergeht.

Hollywood-Altmeister und Regie-Legende Steven Spielberg (E.T., Jurassic Park) gilt als großer Videospiel-Fan und hat sich mit Filmen wie Ready Player One schon einmal an der Materie versucht. Doch der Ausnahme-Regisseur hätte vielleicht sogar eine der größten Videospiel-Verfilmungen aller Zeiten umsetzen sollen. Denn Spielberg war wohl interessiert daran, die Regie für den "Call of Duty"-Film zu übernehmen, der ja nach zahlreichen Spekulationen nun offiziell in Arbeit ist. Warum Activision den Kult-Filmemacher aber nicht im Regiestuhl sehen wollte und einen Deal ablehnte, erfahrt ihr jetzt!

Activision lehnte angeblich Film-Deal mit Steven Spielberg ab!

Während wir erst vor Kurzem darüber berichtet haben, dass Paramount Pictures sich die Rechte für eine Verfilmung der Shooter-Reihe "Call of Duty" gesichert hat, enthüllt ein neuer Leak des Branchenmagazins Puck News nun eine interessante Vorgeschichte: Demnach hat niemand Geringeres als die Regie-Legende Steven Spielberg, ein bekennender Fan der Reihe, über seine Produktionsfirma Amblin einen eigenen Pitch für einen "Call of Duty"-Film vorgelegt.

Doch statt sich über das Engagement mit Spielberg zu freuen, sei man bei Activision vor Schreck fast vom Stuhl gefallen. Und das hatte ganz besondere Gründe. Die Enthüllung wirft ein neues Licht auf den kürzlich angekündigten Deal mit Paramount. Es ging anscheinend nicht nur darum, den besten Partner für die Umsetzung des Films zu finden, sondern auch darum, einen Partner zu vermeiden, der dem Publisher die Kontrolle über sein milliardenschweres Franchise komplett entrissen hätte. Denn Spielberg wollte wohl die komplette kreative Kontrolle über den Film.

Darum wird "Call of Duty" nicht von Spielberg gedreht

Was genau hat die Verantwortlichen bei Activision also so schockiert? Laut dem Bericht von Puck News hätte eine Zusammenarbeit mit Spielberg einen sogenannten "Spielberg-Deal" bedeutet. Das ist in Hollywood-Kreisen ein bekannter Begriff für ein Vertragswerk, das einem Regisseur absolute Macht und kreative Kontrolle zusichert. Konkret hätte das für den "Call of Duty"-Film bedeutet:

Activision hätte deutlich mehr Geld an den Filmemacher und seine Produktionsfirma abdrücken müssen, es ist von "marktführenden Konditionen" die Rede. Zudem hätte Spielberg die Kontrolle über den "Final Cut" und die Marketing-Strategie gehabt. Der wichtigste Faktor, der die "Call of Duty"-Bosse wahrscheinlich am meisten abgeschreckt hat: Spielberg hätte die volle kreative Kontrolle über den Film bekommen, vom ersten Drehbuch-Entwurf über die Auswahl der Schauspieler bis zur visuellen Gestaltung.

Nach dem geplatzten Deal mit Spielberg ist aktuell weder ein neuer Regisseur für den "Call of Duty"-Film noch der Kinostart bekannt. Die Videospielverfilmung einer der wohl bekanntesten Gaming-Marken wird aber wohl ordentlich Gewinn im Kino machen. Nach Erfolgen wie dem Super Mario Bros. Film oder zuletzt dem Minecraft-Film dürften auch bei "Call of Duty" die Kassen klingeln. Hättet ihr euch einen CoD-Film von Steven Spielberg gewünscht?

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