Paramount bringt Call of Duty auf die große Leinwand. Mit Peter Berg als Regisseur und Taylor Sheridan als Autor verspricht das Projekt eine Mischung aus intensivem Actionkino und ernster Kriegsdramatik.
Paramount Pictures hat neue Details zur geplanten Call-of-Duty-Verfilmung bekannt gegeben. Das Studio arbeitet an einem Spielfilm, basierend auf der milliardenschweren Videospielreihe, und hat mit Peter Berg und Taylor Sheridan zwei prominente Hollywood-Namen verpflichtet.
Berg ist bekannt für seine harten Actionfilme wie Lone Survivor, Hancock und Deepwater Horizon und soll die Regie übernehmen. Sheridan, der unter anderem die Drehbücher zum brillanten Sicario und Hell or High Water verfasste, kümmert sich um das Skript und wird auch als Produzent fungieren.
Call-of-Duty-Film: Erfahrene Action-Profis sollen Glaubwürdigkeit sichern
Die Kombination aus Bergs wuchtiger Inszenierung und Sheridans Hang zu moralischen Grautönen könnte dem Film eine ungewöhnlich ernste Tonlage verleihen. Dann könnten vielleicht sogar Cineasten einen Blick wagen, die mehr als nur ein Blockbuster-Effekt-Gewitter im Stile eines Michael Bay erwarten.
Während viele Videospielverfilmungen an überzogener Optik oder flacher Erzählung scheitern, könnte diese Besetzung vielleicht eine differenzierte Kriegsdarstellung in Verbindung mit emotionaler Charaktertiefe hinbekommen. Beide Kreative verfügen schließlich über Erfahrung im Umgang mit militärischen Themen und düsteren Spannungsbögen, was für Call of Duty eine passende Grundlage bieten dürfte.
Paramount hat sich bereits im September die Filmrechte an der Marke gesichert. Der Vertrag umfasst nicht nur den Kinofilm selbst, sondern auch Optionen für mögliche Fortsetzungen oder Serienableger. Welche Ära oder welcher Serienteil als Vorlage dienen könnte, bleibt bislang offen. Ebenso fehlen Angaben zu Besetzung oder Drehstart. Sicher ist nur, dass die Erwartungen bei Fans sicher hoch liegen werden.
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Quelle: Variety
