Canis Canem Edit im Gamezone-Test

Test CharLu

Die Bullworth Akademie hat ihre Pforten geöffnet und es wird noch ein neuer Schul-Herrscher gesucht. Bist du es vielleicht?

Wer diese Köchin kennt, macht freiwillig Diät Wer diese Köchin kennt, macht freiwillig Diät Alternativ zu den Beschützeraufgaben und Hilfestellungen die ihr leisten könnt, werdet ihr so manches Mal auch für Botengänge heran gezogen. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob es Schüler sind, die von euch etwas wollen oder aber z.B. die Schulköchin oder andere Bedienstete der Einrichtung. Bitten euch Schüler zumeist darum, dass ihr Liebes- oder Hass-Botschaften in anderer Schüler Spind deponiert, wollen die Angestellten der Schule schon durchaus skurrilere Dinge von euch. Dabei erscheint dann die Besorgung von übergroßen Schlüpfern für die Schulköchin noch als harmlos. Gesamt solltet ihr euch bei all diesen Aufgaben am Besten nichts weiter denken und einfach nur drüber schmunzeln und die Belohnung einkassieren, die für alle bestandenen Touren in unterschiedlicher Höhe winken. Solltet ihr mal wider erwarten eine diese Aufgaben versemmeln - kein Grund zur Panik. Bis auf ganz wenige Ausnahmen stehen alle versiebten Missionen so lange zur Verfügung, bis sie erfolgreich erledigt sind. Lediglich z.B. der große Streich an Halloween kann nicht wiederholt werden, da er natürlich ein einmaliges Ereignis ist.

Halloween: Das Fest der Geister und Streiche Halloween: Das Fest der Geister und Streiche Eine Belohnung - wenn auch der etwas anderen Art - erfolgt, wenn ihr bestimmte Nebenquests des Spiels erfüllt. So warten u.a. Gartenzwerge darauf, dass sie zertreten werden. Gummibänder wollen gefunden und in der Halloween Nacht sind es Kürbisse und Grabsteine, die zermatscht und getreten werden wollen. Was sich so einfach anhört, ist allerdings eine recht umfangreiche Aufgabe, denn von diesen als auch noch weiteren Gegenständen verstecken sich in der Schulwelt meistens eine große Anzahl: Bei den Kürbissen sind es z.B. 27 Stück und bei den Gummibändern müssen weit über 70 gefunden werden. Und so leicht macht man es euch bei diesem Such- und Findspiel auch nicht. Der Aufwand nach den fraglichen Gegenständen die Augen offen zu halten, lohnt sich allerdings. Immerhin gibt's als Belohnung bestimmte Feature, welche im Spiel regelmäßig ihre nutzbringende Anwendung finden. Ein schönes Beispiel ist das Kuss-Feature. Ihr habt die Möglichkeit einige der Mädels an der Bullworth Akademie mit eurem erotischem Können zu bezirzen. Damit es so weit kommt, will die holde Weiblichkeit entweder Pralinen oder Blumen überreicht bekommen. Danach steht der Knutscherei nichts mehr im Wege und im Umkehrschluss sorgt das Küsschen dafür, dass eure Gesundheitsanzeige wieder eine Füllung bekommt. Wiederholt ihr dies regelmäßig bzw. seid ihr bei bestimmten Aufgaben erfolgreich, erhöht sich auch die durch Küssen zu erhaltende Gesundheit. Womit sich auch die Art des Küssen maßgeblich unterscheidet. Knutscht ihr zu Anfang eher schüchtern und zurückhaltend, mausert sich das Gebussel fast schon zur pornografischen Abschlabberei.

Knutschen zahlt sich echt aus Knutschen zahlt sich echt aus Wer sich denkt "pfeif auf das Küsschen", der kann sich vielleicht lieber darum kümmern dem Schulhofpenner - gleich hinter dem ausrangierten Schulbus auf dem Gelände - Transistoren zu besorgen. Selbige sind zwar gut versteckt, aber diese zu finden lohnt alle Mal. Immerhin zeigt euch der ehemalige Kriegsveteran astreine Kampftechniken, die ihr dann auf dem Schulhof gekonnt anwenden könnt, um euch die immer nerviger und aggressiver werdenden Kollegen vom Hals zu halten. Außerdem ist die eine oder andere Technik ebenfalls recht brauchbar für die Abwehr der Präfekten, Lehrer und Polizisten. Diese haben es nämlich auf euch abgesehen, sobald ihr während der Unterrichtszeit oder aber zur Sperrstunde draußen rum streunt. Dank einer kleiner Karten im oberen Bereich des Bildschirms und einer Art Radaranzeige wisst ihr immer ganz genau, wo sich diese Typen aufhalten und ihr könnt ihnen ein Schnippchen schlagen. Es bleibt dennoch nicht aus, dass ihr den Aufpassern dann und wann in die Arme lauft. Bevor sie euch in den Unterricht bzw. auf euer Zimmer zurück bringen können, solltet ihr euch besser zur Wehr setzen. Ein Tritt vors Schienbein als auch der gekonnte Griff in die Kronjuwelen der immerzu männlichen Wächter sorgt dafür, dass ihr im Anschluss flugs die Beine in die Hand nehmen und das Weite suchen könnt. Im Zweifelsfall ist eine Mülltonne oder aber der Spind ein ideales Versteck um abzuwarten, bis der miesgelaunte Aufseher wieder verschwunden ist. Leider bleibt es allerdings nicht aus, dass die Präfekten doch mal die Oberhand behalten werden und euch erwischen. Heißt es die ersten beiden Mal dann zurück aufs Zimmer oder zurück in die Klasse, steht ihr beim dritten Mal beim Rektor im Büro. Dieser spult eine seiner Predigten ab und brummt euch im Anschluss eine Strafe auf. Manches Mal besagt die Strafe, dass ihr einfach nur einen eurer heißgeliebten Ausrüstungsgüter abgeben müsst - z.B. Stinkbomben, Schleuder, Skateboard, usw. - oder aber ihr bekommt drastischere Maßnahmen verabreicht, da ihr dann u.a. den Schulrasen mähen müsst.

Dauerhafter Herbst

Manchmal muss Jimmy auch im Trüben fischen Manchmal muss Jimmy auch im Trüben fischen Eine durchaus willkommene und zudem gelungene Abwechslung bieten nicht nur die vielen verschiedenen Aufgaben, die auf euch und Jimmy warten. Auch die Tatsache, dass sich gleichfalls Tages- und Jahreszeitenwechsel präsentieren, lassen das Spielgeschehen noch einen Tick lebendiger wirken. Wenngleich sich die gebotene Optik - fast schon "mal wieder" - davon distanziert. Diese zeigt sich nämlich alles andere als lebendig und gekonnt. Gesamt erscheint die Akademie sowie der angrenzenden Ort oder auch der Jahrmarkt als trübe, blasse und sehr verwaschene Angelegenheit. Gemäuer, Straßenschluchten oder Räumlichkeiten beweisen wenig Abwechslung und vermitteln gesamt eine eher grauen und matschigen Anstrich. Ebenfalls enthaltene Details, welche unter besseren Umständen als aufhellendes Tupferl fungieren würden, saufen in der breiigen Masse, welche die Umgebung darstellen soll, schlichtweg ab. Es wirkt alles viel zu grob, zu kantig und auch zu unausgeglichen und man beweist einmal mehr, dass man entweder hinter den Möglichkeiten zurück bleibt oder aber die Konsole wirklich an ihrem Limit angekommen ist. Am Ende wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Wie dem auch sei, optisch gewinnt Canis Canem Edit wirklich keinen Blumentopf. Auf die Distanz betrachtet, wirken die Areale groß und einladend. Nimmt man selbige allerdings unter die Lupe, wird man mit immer wieder auftretende Pop Ups konfrontiert, dazu die wirklich schon standardisierten Flimmer- und Texturprobleme und auch der schöne Treppcheneffekt stellt sich immer wieder gerne zur Schau. Alles in allem sehr frustig für das inzwischen sehr verwöhnte Zockerauge.

Die Gruppierungen unterscheiden sich durch ihre Kleidung Die Gruppierungen unterscheiden sich durch ihre Kleidung Dafür können die Charaktere wiederum punkten und fangen die eher versaubeutelte Umgebung wieder etwas auf. Rockstar hat es geschafft, die unterschiedlichen Gruppierungen in Punkto Aussehen sehr authentisch über den virtuellen Äther zu schicken. So zeigen sich die Greaser als eher versiffte Burschen mit umgekrempelten Jeans, Leaderjacke und viel Pomade im Haar, während die Nerds (Streber) geschniegelt und gebügelt über den Schulhof flanieren. Dazu sind die Haare sauber gekämmt und zum Scheitel formiert bzw. die Ladies tragen klassischen Zopf und die Brille sitzt bei beiden akkurat auf der Nase. Natürlich wiederholen sich verschieden Figuren bzw. deren Strukturen, da aber das Gelände überaus weitläufig ist, passt sich genau dieser Umstand dennoch gut ins Bild. Gleichfalls wissen die Bewegungen und Animationen der Schüler, Lehrer und sonstigen Protagonisten zu gefallen. Für ihre Verhältnisse zeigen sich die Kandidaten allesamt mit runden und recht flüssigen Bewegungen und von denen gibt es reichlich zu begutachten. Begonnen bei den oft auftretenden Schlägereien ebenso bei den Lauf- und Spurteinlagen oder aber beim Spielen von Streichen und anderen Bewegungsintensiven Aktionen. Immer wieder hübsch anzusehen ist auch Jimmys Aktion, wenn er Schlösser an Spinden knackt, sich in selbigen versteckt und im Anschluss wieder vorsichtig raus lugt oder aber wenn er gelangweilt und genervt vorm Rektor steht. Man nimmt dem Burschen einfach ab was er tut bzw. gerade in diesem Moment ggf. erdulden muss. In dieser Hinsicht haben die Mannen bei Rockstar fast alles richtig gemacht - wenngleich die Proportionen der Figuren etwas unglücklich ausgefallen sind. Nach wie vor bekommen die Schöpfer einfach nicht in den Griff z.B. Hände wie Hände aussehen zu lassen. So wirken sie immer noch wie die ersten Schnitzübungen der Augsburger Puppenkiste. Am Ende ein Krümel unter vielen, der allerdings dazu beiträgt, die Optik, die ohnehin gesamt - gemessen heutiger Möglichkeiten - hinter durchaus Machbarem zurück bleibt. Es sind viele Kleinigkeiten, welche dem Titel in der optischen Präsentation gut tun und genauso sind wieder einmal einige Punkte dabei, die genau daran zehren und keinen Platz für Zugeständnisse lassen.

Auch die Karte zeigt es an: Die Luft ist wieder rein Auch die Karte zeigt es an: Die Luft ist wieder rein Gelungen ist wiederum die verwendete Karte, die sich entweder als kleiner Ausschnitt im oberen Bildschirm zeigt oder auch komplett aufgerufen werden kann. Darauf enthalten sind alle Bereiche, die ihr betreten, untersuchen und für eure Aktionen in Anspruch nehmen könnt. Außerdem leitet euch die Karte an die Orte, an denen ihr primäre als auch sekundäre Aufgaben erledigen könnt. Passende Symbole weisen euch den Weg ob ihr, z.B. in einem Haus, auf der oberen Etage suchen müsst oder sogar in den Keller hinab steigen sollt. Außerdem findet ihr mit der Karte garantiert den Weg zum Unterricht als auch zum nächsten Speicherpunkt. Wiederum etwas nervig ist dagegen die Tatsache, dass man nicht immer und überall speichern kann bzw. die möglichen Speicherpunkte sehr weit auseinander liegen und nicht immer verfügbar sind. So kann in eurem Zimmer gespeichert werden oder auch im Rektorat. Selbstredend, dass des nächtens bzw. zu Sperrzeiten das Speicherbuch nicht zur Verfügung steht. Und wenn wir schon so schön am Meckern sind, müssen auch den z.T. sehr langen Ladezeiten ein Rüffel erteilt werden. Leider gibt es sehr viele Ladeabschnitte, die allein durch das Annehmen von Aufgaben, Missionen, usw. entstehen, so dass ihr euch damit anfreunden müsst, dass ihr den Ladebildschirm mehr sehen werdet als euch lieb ist.

Schwarzer Eierlauf und engagierte Sprecher

Ja, wir san`mim Radel da ... Ja, wir san`mim Radel da ... Viele von euch können sich sicher an ein Spiel aus Kindertagen erinnern, welches gemeinhin als Eierlauf bekannt war/ist. Ein jedes Kind musste einen Hindernisparcours bewältigen und dabei ein rohes Ei auf einem Kochlöffel balancieren. Wer das einmal versucht hat weiß, dass dies nicht nur schwierig ist, sondern zum Teil auch überaus komisch und gerne auch mal grotesk ausschaut. Und ähnlich verhält es sich auch mit den fahrbaren Untersätzen, welche Jimmy zu Verfügung stehen und euch dazu auffordern selbige zu benutzen. Darunter fallen nützliche Geschichten wie das Skateboard ebenso wie das Fahrrad. Allerdings ist das Fahren mit den rollenden Gefährten alles andere als eine Leichtigkeit. Ganz das Gegenteil ist der Fall, erweisen sich Skateboard als auch Fahrrad als sehr steife Sache. Außerdem bestechen beide fahrenden Untersätze mit einem überaus bockigen Verhalten und einer schlechten Kurvenlage, was vor allem in beengten Räumlichkeiten bzw. Örtlichkeiten absolut nervig ist und in bestimmten Situationen kann dies sogar zu einem Misserfolg werden. Hier ist ganz klar Übung angesagt und in Zweifelsfall ist man zu Fuß besser unterwegs als auf Rollen. Oder aber ihr greift - solltet ihr in der Stadt unterwegs sein - auf den Schulbus zurück. Der kommt, wenn ihr ihn ruft und bringt euch ruckzuck in die Schule zurück. Nur ärgerlich, dass der Bus euch leider nichts nützt, wenn ihr z.B. Wettbewerbe mit dem Rad oder dem Skateboard austragen müsst.

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