Capcom auf der Gamescom 2017: Monster Hunter: World & Marvel vs. Capcom: Infinite in der Kurz-Vorschau
Special
Auf der Gamescom 2017 statteten wir selbstverständlich auch dem japanischen Publisher Capcom einen Besuch ab. Qualität statt Quantität hieß wohl die Devise des Herstellers, denn man hatte mit Monster Hunter: World und Marvel vs. Capcom: Infinite zwar nur zwei Titel im Gepäck, diese sind dafür aber auch echt gelungen. Hier lest ihr eine Kurz-Vorschau zu beiden Titeln.
Der japanische Publisher Capcom war selbstverständlich auch auf der Gamescom 2017 in Köln vertreten und hatte dafür mit Monster Hunter: World und Marvel vs. Capcom: Infinite zwei große Titel im Gepäck. Wir haben eide auf der Messe anspielen dürfen und teilen euch hier kurz unsere Eindrücke zu den beiden Spielen mit.
Monster Hunter: World
Wir dürfen uns frei zwischen zwei Quests in einer Dschungel-Landschaft entscheiden, uns wird jedoch empfohlen, die schwerere Aufgabe anzunehmen, da man hier mehr vom Quest-Design sehe und der Kampf gegen das zu erledigende Monster spektakulärer ist. Wir ziehen also los und bewundern erstmal die Spielwelt. Grafisch ist das Gebiet zwar nicht unbedingt auf dem neuesten Stand und bietet einige matschige Texturen, doch die Welt ist trotzdem sehr detailliert gestaltet und wirkt absolut lebendig.
Quelle: Capcom
Capcom auf der Gamescom 2017: Monster Hunter: World & Marvel vs. Capcom: Infinite in der Kurz-Vorschau (16)
Überall streifen verschiedene Monster, Saurier und andere Kreaturen durchs Dickicht. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde man durch den Jurassic Park wandern. Nur mit dem Unterschied, dass die Viecher hier alle frei herumlaufen. Uns wird gesagt, dass wir sogar die Tagesabläufe der verschiedenen einzelnen Kreaturen oder Herden beobachten können, wenn wir wollen. Man zeigt uns ein Monster, das vom Hals bis zum Bauch abwärts eine riesige Blase hat. Würden wir hier verweilen, könnten wir sehen, wie es Nahrung in dieser Bauch-Blase sammelt und anschließend zum Nest bringt, um seine Jungen zu füttern.
Wir untersuchen jedoch lieber die Spuren des Sauriers, den wir für unsere Quest besiegen sollen. Wir gelangen schließlich in dessen Höhle, wo diese Mischung aus T-Rex und Riesenvogel seelenruhig vor sich hinschnarcht. Wir untersuchen daraufhin in der Höhle erstmal ein paar weitere Spuren und erfahren so die Stärken und Schwächen des Monstrums. Wir wecken das Vieh mit einem kräftigen Schwertschlag auf und attackieren anschließend immer wieder dessen Schwanz, da der Vogel-T-Rex damit in gewissen Abständen um sich schlägt und viel Schaden anrichtet.
Das Biest variiert seine Angriffe jedoch und wir müssen teilweise blitzschnell ausweichen, um nicht als Jäger-Gulasch zu enden. Vor allem zieht sich das Vieh immer wieder zurück, um Gesundheit zu regenerieren, wenn wir es verletzt haben. Also müssen wir schnell hinterher und dabei auch weiteren und nicht gerade freundlich gesinnten Kreaturen ausweichen, damit uns diese nicht im Kampf in den Rücken fallen. Nach einer Zeit schlagen wir den Schwanz des Wesens ab und es ist so verletzt und in seinen Angriffen nun so eingeschränkt, dass der Rest des Kampfes nur noch Formsache ist.
Allerdings haben wir auch eine gute Viertelstunde gebraucht, um das Biest endlich in die Knie zu zwingen. Der Kampf war so herrlich intensiv und atmosphärisch, dass wir uns sicher sind, dass Monster Hunter: World den Fans der Serie genau das bieten wird, worauf sie alle warten. Leider müssen sie sich noch bis 2018 gedulden.
Marvel vs. Capcom: Infinite
Fans des Crossover-Beat 'em ups Marvel vs. Capcom: Infinite brauchen hingegen nicht mehr so lange auf den Release zu warten. Bereits am 19. September erscheint der Titel und vereint erneut die Universen von Capcom und Marvel. Auf jeder Seite warten dabei in der Verkaufsfassung 15 Helden und Schurken. Zu den 30 Kämpfern der Originalversion lassen sich aber natürlich auch neue DLC-Kämpfer kaufen. Für uns ziemlich schade: In der Verkaufsfassung ist kein Deadpool enthalten.
Quelle: Capcom
Capcom auf der Gamescom 2017: Monster Hunter: World & Marvel vs. Capcom: Infinite in der Kurz-Vorschau (9)
Doch auch ohne den Söldner mit der großen Klappe haben wir viel Spaß mit dem Titel. Infinite ist effektgeladener und hektischer als Street Fighter, aber auch ein wenig zugänglicher. Selbst wenn man zunächst mit Button-Mashing anfängt, lernt man relativ schnell die Eigenheiten der verschiedenen Charaktere und Kampfstile und setzt schon bald gekonnt zu ein paar Kombos an. Da die Prügeleien in Tag Teams funktionieren (also zwei Kämpfer auf jeder Seite), achten wir auf ein ausgeglichenes Team. Besonders viel Spaß hatten wir mit dem Duo bestehend aus dem Hulk und Dante aus Devil May Cry. Bei ein paar Figuren sollte aber vielleicht nochmal etwas am Balancing geschraubt werden. Gerade Ghostrider mit seiner Peitsche wirkte noch ein wenig übermächtig.
