Carrion in der gamescom-Preview: Auf Du und Du mit dem Tentakelmonster
Special 19,50 €
Auf der gamescom 2019 in Köln schauten wir uns neben den ganzen kommenden Blockbuster-games natürlich auch einige vielversprechende Indie-Titel an. Dabei begeisterte uns vor allem Carrion, in dem wir als Alien gegen fiese Pixel-Menschen kämpfen.
Indie-Publisher D evolver Digital ist für abgedrehte Ideen bekannt, sodass es kaum verwundert, dass auch Carrion (jetzt kaufen / 19,5 € ) von Phobia Game Studio über diesen Publisher erscheint. In dem Pixel-Art-Game steuern wir ein rotes Tentakel-Alien, das versucht, aus einer Forschungsanlage zu entkommen, wo es von fiesen Menschen festgehalten wird. Anfangs noch ganz klein, schleichen wir in der gamescom-Demo durch Lüftungsschächte und schnappen uns Forscher mit unseren Tentakeln, um sie genüsslich zu verzehren. Mit jedem verspeisten Menschen wird unser Alien größer. An Punkten, die wir infizieren können, lernen wir sogar neue Fähigkeiten.
Schon bald können wir Menschen mit einer Art Spinnennetz an die Wand schießen und lernen einen kraftvollen Schlag, der selbst schwergepanzerte Soldaten umhaut. Viele Menschen auf der Forschungsstation sind bewaffnet und ballern natürlich sofort auf uns, sobald sie uns erspähen. Wissenschaftler mit einer Pistole sind freilich kein Problem für uns, doch Soldaten mit Maschinengewehr oder Flammenwerfer können uns ganz schön einheizen. Daher müssen wir geschickt vorgehen und die zahlreichen Gänge und Schächte nutzen, um im richtigen Moment aus der besten Position zuzuschlagen.
It Came From Outer Space
Quelle: Devolver Digital
Carrion in der gamescom-Preview: Auf Du und Du mit dem Tentakelmonster (2)
Werden wir von Projektilen oder Flammen getroffen, schrumpft unser Körper wieder zusammen, bis wir schließlich sterben. Menschen sind aber glücklicherweise nicht nur lecker, sondern stellen eben auch unsere Gesundheit, also unseren wunderschönen Tentakel-Körper, wieder her. Allerdings können wir Menschen in Schutzkleidung nicht verspeisen, sodass man sich nach einem Kampf gegen Soldaten nicht sofort wieder regenerieren kann.
Wir flutschen aber nicht nur durch die Forschungsanlage, um zu fressen, sondern wollen den bösen Menschen entkommen. Die Anlage ist allerdings sehr verwinkelt und viele Wege bleiben uns zunächst verschlossen, da uns bestimmte Fähigkeiten fehlen. Erst, wenn wir beispielsweise den Schlag gelernt haben, kommen wir in einen neuen Bereich, der verbarrikadiert wurde. In dem neuen Areal erwarten uns dann jede Menge Fallen, die wir entschärfen oder ihnen ausweichen sollten. Bei einigen der gemeingefährlichen Hindernisse gelingt das Umgehen respektive deaktivieren aber natürlich ebenfalls nur mit dem richtigen Upgrade. Insgesamt ist Carrion sicherlich kein super kreatives Spiel mit allzu tiefgründigem Gameplay, aber die Mischung aus gekonnter Menschenjagd und der Suche nach dem Ausgang macht richtig Laune.
