Die Missionen zu schwierig? Das Budget weist nur rote Zahlen auf? Keiner fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln? Diese Tipps sollten die größten Startschwierigkeiten auf dem Weg zum Bus- & Bahn-Imperium aus dem Weg räumen.
In diesem Artikel
Bevor die Fortsetzung der durchaus beliebten Verkehrswirtschafts-Simulation im zweiten Quartal dieses Jahres veröffentlicht wird, müssen Hobby-Strategen noch auf den ersten Teil von Cities in Motion zugreifen. Obwohl das Spiel mit ein wenig Erfahrung recht einfach zu meistern ist, sollten sich Neulinge die folgenden Tipps zu Herzen nehmen, damit das eigene Unternehmen schnell eine positive Bilanz aufweisen kann.
Nützliche Tipps
- Geduld!
Um mit dem Unternehmen einen erfolgreichen Start hinzulegen, sollte man nicht gleich drauflos bauen. Zum einen steigt in den ersten Jahren der Verkehr in den Städten rasant, sodass vermeintlich lukrative Bus- & Straßenbahnlinien schnell im Stau stecken bleiben und die Wartezeit an den Haltestellen rapide ansteigt. Zum anderen erhält man nach drei Jahren Nichtstun einen 3 Millionen-Bonus.
- Linien kurz halten
Die Linien sollten recht kurz sein, da lange Linien höhere Wartezeiten an den einzelnen Stationen zu beklagen haben. Also lieber 3 Linien mit einem Bus miteinander verknüpfen, als eine lange Linie mit drei Bussen befahren zu lassen. Falls einzelne Haltestellen mit Überfüllung zu kämpfen haben, kann der Spieler so auch schneller auf das Problem reagieren.
- U-Bahnen bauen!
Quelle: citiesinmotion.com
Die U-Bahn kann auch oberirdisch fortgesetzt werden.
Auch wenn es nicht sonderlich realistisch ist: Man sollte schnell den Bau eines U-Bahn-Netzes in Erwägung ziehen. Diese werfen besonders viel Profit ab, da sie viele Personen fassen können und nichts mit verstopften Straßen am Hut haben. Nichtsdestotrotz sollte man die hohen Kosten im Blick haben und gegebenen falls einen Kredit aufnehmen. Auch sind zunächst hoch frequentierte Gebäude wie Bahnhöfe, Einkaufszentren oder Sehenswürdigkeiten anzufahren. An die Haltestelle anschließende andere Verkehrsmittel wie Bus und U-Bahn sind die perfekte Ergänzung dazu.
U-Bahnen sollten reihenweise geschaltet werden und nicht im Kreis fahren. Diese Variante der Trassenführung sorgt für schnellere Fahrtzeiten und zufriedene Kundschaft. Jede Seite einer Haltestelle sollte nur eine Linie verarbeiten. Fahren mehr als zwei Linien eine Haltestelle an, sollte man darüber nachdenken, lieber noch eine Haltestelle direkt in unmittelbarer Nähe zu erstellen. Somit wird für einen reibungslosen Ablauf der Bahnen gesorgt und Verluste durch Bahn-Staus vermieden.Hilfreich sind dabei die drei verschiedenen Untergrund-Ebenen.
- Personalgehälter
Auch wenn Lohnkürzungen vermeintlich lukrativ zu seien scheinen, um ein paar Euro zu sparen, sollte man hier recht vorsichtig sein. Unzufriedenes Personal (zu erkennen an der Farbe der jeweiligen Smileys) ist nun mal auch nicht allzu verlässlich und so kommt es beispielsweise dazu, dass unterbezahlte Fahrer sich wieder in Bewegung setzen, ohne dass das Vehikel komplett gefüllt ist. Also immer einen Blick auf die Zufriedenheit der Arbeiter haben, sonst verliert die Firma am Ende mehr Geld als durch die Kürzungen eingespart werden konnte.
- Fahrpreise
Diese sollten regelmäßig angepasst werden, auch ist dabei die allgemeine Wirtschaftssituation zu beachten. In Krisenzeiten fahren allgemein weniger Menschen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sodass sich zu hohe Fahrpreise weiter negativ auf die Kundenzahl auswirken können.
Quelle: citiesinmotion.com
Sehenswürdigkeiten wie dieses Stadion sind beliebte Ziele und eignen sich vor allem für U-Bahn-Anbindungen.
- Im Uhrzeigersinn bauen
Straßenbahnen und Buslinien sollten bestenfalls im Uhrzeigersinn gebaut werden. Selbst im London-DLC herrscht in Cities in Motion ausnahmslos Rechtsverkehr, sodass das Rechtsabbiegen deutlich schneller von der Hand geht, als zuvor noch die andere Straßenseite zu kreuzen.
- Häufig umsteigen lassen
Wenn die Kundschaft auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigt, wird gleich noch einmal der volle Fahrpreis gezahlt. Dementsprechend ist es sehr lukrativ, Linien unterschiedlicher Fahrzeugtypen zu kombinieren. Beispielsweise wird der Wohnkomplex im Außengebiet der Stadt mit dem Bus angefahren, näher in Richtung Stadt wird auf die Straßenbahn umgestiegen, um anschließend mithilfe der U-Bahn ans Ziel zu gelangen. Das Umsteigen zum selben Verkehrstypen (z.B. Bus zu Bus) wird den Einwohnern nicht mehrfach angerechnet.
Quelle: citiesinmotion.com
Die Topdown-Ansicht ist bestens zum Linienbau geeignet.
- Es muss nicht überall gebaut werden
Sofern keine Erfolge gejagt werden, sollte man nicht wild alles zubauen. Bauernhöfe in der Peripherie der Stadt sind etwa kaum ein lohnenswertes Ziel für ein Verkehrsunternehmen und sollten nur angefahren werden, wenn eine geplante Linie ohnehin daran vorbeifährt.
- Werbung schalten
Die Marketing-Funktionen sollten keineswegs vernachlässigt werden. Unzufriedenere Bevölkerungsgruppen können so ein wenig mehr dazu motiviert werden, mit Bus und Bahn durch die Stadt zu fahren und das Auto links liegen zu lassen. Zu beachten ist, dass jeder Werbetyp (Zeitung, Radio, TV, etc.) verschiedene Zielgruppen unterschiedlich anspricht.
- Wassertaxis und Helikopter erst später errichten
Die angesprochenen Verkehrstypen sind zunächst zu vernachlässigen, da das Preis-Leistungs-Verhältnis zu Beginn noch unzureichend ist. Im weiteren Verlauf kann man jedoch auch mit diesen Vehikeln ordentliche Gewinne einfachen; gerade Amsterdam eignet sich prima für Wassertaxis.
