Die Wii- und die PSP-Version stellen leider nur einen müden Abklatsch der NextGen-Varianten von DIRT 2 dar.
Technisch festgefahren
Der unangenehme Eindruck setzt sich bei der Technik fort, weswegen man sich durch matschige, und öde Landschaften navigiert, die zusätzlich mit massiven Ruckeleinlagen und unerträglichen Treppchenbildungen nerven. Und über die Wagenmodelle hüllen wir am besten den Mantel des Schweigens. Muss ich eigentlich erwähnen, dass es keine Cockpitperspektive gibt? Wahrscheinlich nicht, immerhin ist das Spiel irgendwo im Jahre 2000 stecken geblieben und muss sich am ehesten mit Starttiteln der PS2 vergleichen, zumindest im Bezug auf die Wii-Fassung, die sich kaum vom PSP-Ableger unterscheidet, außer, dass sie stärker stottert. Am Ende hat die Wii zwar die Nase vorne, doch dieser Sieg ist alles andere als schmeichelhaft.
Beim Sound bluten die Ohren: Die Motorengeräusche hören sich wie eine hochschwangere Hummel an, während die Federung der Rallywagen den Eindruck entstehen lässt, dass da gerade zwei übergewichtige Menschen in einem alten, klapprigen Holzbett aus dem 16. Jahrhundert Liebe machen. So laut ist man noch nie durch die Gegend gepoltert. Die wenigen Lizenz-Songs, die auch noch massiv zusammen gekürzt wurde, können das Desaster nicht mehr retten.
