Actionreiches Gameplay, eine effektvoll bunte Grafik und richtig trashige Videosequenzen.
Zu bunt?
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 ist ziemlich farbenfroh, daran muss man sich natürlich erst gewöhnen, denn mit dem vergleichsweise düsteren Kampf zwischen GDI und NOD hat das Ganze hier kaum noch etwas zu tun. Lässt man sich auf die Optik mit all ihren verrückten Einheiten ein, bekommt man allerdings eines der schönsten Strategiespiele überhaupt. Abwechslungsreiche Landschaften mit ansehnlichen Texturen, knallige Explosionen und viel kleine Details an Einheiten und Gebäuden verzücken die Augen. Besonders schön ist das Wasser ausgefallen, das man selten in dieser Pracht beobachten konnte. Dafür ist der Hardwarehunger im Gegensatz zu Command & Conquer 3: Tiberium Wars ein Stück angestiegen und in der ungepatchten Version leidet das Spiel auf bestimmten Konfigurationen unter erheblichen Performance-Problemen.
Leider werden mal wieder die kleinen Fehler, wie die zu pixelige Schattendarstellung mitgeschleppt. Ansonsten kann man nur wenig meckern, außer an der gewöhnungsbedürftigen Präsentation, die nicht jeden überzeugen wird. Dafür ist der rockige Soundtrack ein richtiger Ohrwurm und auch die deutsch Sprachausgabe ist bestens gelungen und bewegt sich auf dem Niveau von teuren Filmproduktionen. Es wird viel gesprochen, zum Glück von professionellen und motivierten Sprechern, denn nur so kann der selbstironische Humor zünden.
