Crazy Machines Elements im Gamezone-Test

Test CharLu

Nun gibt es das vergangenen März für PC veröffentlichte Knobelspiel aus dem Hause dtp auch für die großen HD-Konsolen.

Ich werd noch wahnsinnig!

Crazy Machines Elements Crazy Machines Elements Während ihr im Editor zu 100% Einfluss darauf nehmen könnt wie der Schwierigkeitsgrad ausfallen soll, sind Puzzle- als auch Herausforderungsmodus aus ganz anderem Holz geschnitzt. Auch da findet ihr von einfach bis bockschwer alles - soweit geht das auch grundlegend in Ordnung. Nervig, sogar frustig wird die Angelegenheit dann, wenn ihr mit der wenig geglückten Steuerung mehr als nur einmal kollidiert. Nicht nur, dass der Cursor 1:1 von der PC-Fassung übernommen wurde - eine Art zu groß geratener Mickey Mouse Handschuh - der die Fähigkeit hat speziell bei kleineren Geschichten, von denen es mehr als genug gibt, die Sicht astrein zu versperren. Nein, auch die Steuerung an sich ist so feinmotorig wie der berühmte Elefant im Porzellanladen. Die möglichen Raster - im Übrigen nur über den Analogstick ausführbar, um kleinere Einstellungen vorzunehmen, sind viel zu grob ausgefallen. Zusammen mit dem optisch blockierenden Handschuh kann so ein Rätsel schon zur harten Geduldsprobe werden. Unabhängig davon, dass viele gebotenen Aufgaben ohnehin dem "trial & error" Prinzip folgen bzw. die Reinkarnation des Sprichworts "Versuch macht klug" darstellen. Das Gleiche gilt auch für die nicht selten zum Einsatz kommende Option, da bestimmte Elemente, die verbaut werden müssen, gedreht gehören. Von stufenlos hat man hier scheinbar noch nichts gehört - dafür aber von hakelig und fummelig; Stellt euch darauf ein, dass ihr damit häufiger konfrontiert werdet. Das gilt leider auch für das Platzieren der Objekte an sich, denn diese an den richtigen Platz zu setzen, erweist sich als Wissenschaft für sich. So logisch mancher Ablageort aussieht, so verquer - nein wohl mehr bockig erweist sich das zu integrierende Stück. Ihr wisst erst ob ihr richtig liegt, wenn die Kettenreaktion auch tatsächlich aufgeht. Bleibt der Basketball beispielsweise an der Springfeder hängen anstatt durch selbige weiterzufliegen, wisst ihr, dass die Position noch nicht ok geht. Wenig hilfreich ist überdies auch, dass der gesamte Bereich, in dem ein Item angebracht werden kann, grün aufleuchtet, sobald ihr im passenden Radius seid. Sehen wir von diesen Steuerungsschwächen einmal ab, ist zumindest die restliche Handhabe, z.B. Aufrufen des Menüs, Starten/Abbrechen des Versuchs, Anwählen/Wegräumen der Gegenstände, sehr einfach als auch eingängig ausgefallen.

Meinung

Wertung zu Crazy Machines Elements (X360)

Wertung:

7.2 /10
Pro & Contra
farbenfrohe, zumeist abwechslungsreiche Hintergründe (Themengebiete)stimmige Effekteordentliche Animationen, wenn auch nicht immer, aber doch meistens physikalisch korrektbrauchbare Soundkulisse (abgesehen von der „Fahrstuhl-Musik“)alle Elemente werden erklärt (einfach Cursor auf das betreffende Objekt halten)grundlegend einfache Steuerung/Handhabungordentlicher Spielumfang (100 Level + Editor), welcher zukünftig noch durch DLC (neue Level/Aufgaben) erweitert werden sollsehr umfangreiches Bauteile-Repertoirehoher WiederspielwertErfolg-/Trophäensammler erspielen alles Offline
kein Tutorial, vieles muss selbst herausgefunden werdenanstrengende Steuerung mit sehr wenig Stufen (macht das Platzieren von Objekten oftmals sehr schwer)Items drehen/schwenken ist Millimeterarbeit, die dank Steuerung allerdings eher nur „cm-Schritte“ kenntextrem schwankender SchwierigkeitsgradUmgebungen wiederholen sich, ebenso wie manche Objekte immer wieder und wieder vorkommenpartiell grobe Texturen erkennbarFahrstuhl-Musik, vor allem dargeboten als stete Wiederholung
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