Eines ist nach dem Vorgänger definitiv klar: Auch Dark Souls 2 wird ein zum sterben geniales Gameplay liefern, welches uns unsere spielerischen Grenzen aufzeigt. Zur gamescom reiste From Software an, um uns ein paar Einblicke in die kommende Beta zu bieten und wir haben es uns nicht nehmen lassen, auch selbst mal wieder 1000 Tode zu sterben. Fazit: uns erwartet mehr vom bekannten Schema, was sicherlich nicht verkehrt ist!
From Software arbeitet emsig an der Fertigstellung von Dark Souls 2, wobei der Titel ja leider erst im kommenden März erscheinen wird. Playstation 3 Besitzer können sich aber auf eine Closed-Beta freuen, zu der es ab dem 5. Oktober entsprechende Informationen auf der Facebook-Webseite geben wird. Einen kleinen Ausschnitt aus der kommenden Beta konnten uns die Entwickler bereits auf der gamescom präsentieren.
Quelle: From Software
Dark Souls 2 (10)
In dieser machte sich der neue Held von der Feuerstelle auf, im den nächsten Abschnitt durch eine dunkle, sehr düstere Höhle zu erreichen. Ein Unterfangen, welches von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Kaum einige steinige Stufen herunter gestolpert, erklingt ein kurzer erschreckter Ausruf und der Game Over Bildschirm flimmert über den Screen. Ja, Dark Souls 2 wird uns wieder in den Wahnsinn treiben, doch an dieser Stelle hätte eine simple Fackel den Unterschied ausgemacht. Damit erkennt man den Pfad, stürzt nicht über den Rand in den Abgrund und kann sich heil auf der anderen Seite dem ersten Gegner stellen. Wie eh und je muss man vorsichtig und taktisch ran gehen, um nicht selber zu viele Kratzer abzubekommen. anschließend wird ein Baum umgeworfen, um über einige Klippen hinweg zu kommen.
Wir stehe im Wald, werden bereits von Gegner überrascht, die abermals aus der Dunkelheit angreifen. Der schwarze Schleier rings herum ist nicht nur ein Stilmittel der Entwickler, sonder wesentlicher Faktor im Gameplay. From Software möchte den Spieler zur Vorsicht mahnen. Das Feuer kann den Weg weisen, nimmt uns zugleich aber auch den Schutz des Schildes. Auffallend in diesem Außenareal auch, dass sich seit der E3 doch einiges getan hat. Die Welt wirkt detailreicher, das Gras wiegt sich im Wind und alles ist knackiger umgesetzt. Die Animationen sind sauber und flüssig, dank Motion Capturing, kurzum gesagt, der Titel sieht wieder zum sterben schön aus - ganz in seiner Art!
Quelle: From Software
Dark Souls 2 (3)
Wir haben auch selber noch kurz Hand angelegt, an der bereits bekannten Demo der letzten E3, in welcher man sich durch ein dunkles Gemäuer ackert, um zum Schluss einem mächtigen, extrem gut gepanzerten Ritter gegenüber zu stehen. Welche Flüche aus dem Raum kamen, will ich gar nicht aufzählen. Dass das Fenster nicht aufgrund fliegender Controller zu Bruch ging, grenzt aber an ein Wunder. Keiner hat diesen Boss bezwingen können, zu mächtig und kraftvoll die ausgeklügelte Attacken, zu ungeschickt die Spieler, die nur wenig Schaden anrichten konnten. Doch der kurze Ausflug in die Hölle macht wieder mächtig Laune, denn zu keiner Zeit wirkt die Demo unfair. Sobald man das Verhalten der Gegner verinnerlicht und sich merkt, wo die Gefahr lauert, stellt sich auch der Erfolg ein. Wir konnten mit dem Wissen zum Beispiel einige Feinde mit einem kurzen Stoß des Schwertes in den Rücken nahezu sofort ausschalten, noch bevor sich das Klappergestell uns entgegen werfen konnte. Kurzum gesagt, Dark Souls 2 spielt sich wie sein Vorgänger, da sind kaum Änderungen spürbar. Das gilt aber auch für die negativen Dinge wie die Kamera, die vor allem in den engen Passagen deutlich aneckt und Probleme macht.
