Dawn of War 4: Neues Gameplay-Video zeigt, wie brutal der Multiplayer wird

News Tanja Barth
Dawn of War 4: Neues Gameplay-Video zeigt, wie brutal der Multiplayer wird
Quelle: Deep Silver, Collage: PC Games

Dawn of War 4 zeigt neues Multiplayer-Gameplay zu Adeptus Mechanicus und Necrons. Der neue Battlefield Report macht deutlich, wie unterschiedlich die Fraktionen spielen und warum Map-Kontrolle wieder so wichtig wird.

Der Release von Warhammer 40.000: Dawn of War 4 im September rückt näher, und langsam bekommen wir ein besseres Gefühl dafür, wie sich das Strategiespiel am Ende wirklich spielen wird. Nachdem KING Art Games zuletzt bereits ein 1-gegen-1-Match zwischen Space Marines und Orks gezeigt hatte, folgt nun der nächste Battlefield Report.

Dieses Mal treten Creative Director Jan Theysen und Senior Game Designer Elliott Verbiest mit zwei ganz anderen Fraktionen gegeneinander an: Adeptus Mechanicus gegen Necrons.

Gerade dieses Match ist spannend, weil hier zwei Fraktionen aufeinandertreffen, die sich wirklich anders spielen. Der Adeptus Mechanicus und die Necrons setzen nicht nur auf andere Einheiten, sondern verfolgen komplett eigene Pläne auf dem Schlachtfeld. Beide bauen ihre Stärke auf unterschiedliche Weise aus und verlangen den Spielern dadurch auch eine andere Herangehensweise ab.

Schon das frühere Multiplayer-Material hat gezeigt, dass Dawn of War 4 (jetzt kaufen 49,99 € ) wieder stärker zu seinen Wurzeln zurückwill. Es geht um Map-Kontrolle, wichtige Ressourcenpunkte und den richtigen Moment, um zuzuschlagen. Beim Adeptus Mechanicus und den Necrons sieht man jetzt noch besser, wie stark die eigenen Fraktionsmechaniken den Ablauf einer Partie bestimmen. Aber schaut euch das Video am besten selbst an:

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Adeptus Mechanicus: Kontrolle durch Technologie

Der Adeptus Mechanicus spielt sich im neuen Battlefield Report nicht wie eine Fraktion, die das Schlachtfeld einfach mit Truppen überrennt. Stattdessen baut sie ihre Kontrolle über wichtige Knotenpunkte gezielt aus und verwandelt eroberte Positionen Schritt für Schritt in starke Machtzentren.

Im Mittelpunkt steht dabei das Noosphären-Netzwerk, mit dem die Techpriester zentrale Punkte absichern und ihre Kontrolle über die Karte Schritt für Schritt erweitern.

Beim Gameplay wird schnell klar, was dahintersteckt: Der Adeptus Mechanicus nimmt wichtige Punkte nicht nur ein, sondern baut sie mit seiner Technologie weiter aus. So entstehen schrittweise starke Verteidigungslinien, an denen der Gegner erst einmal vorbeikommen muss. Hat sich der Mechanicus dort festgesetzt, wird es schwer, diese Stellung einfach wieder aufzubrechen.

Gerade diese Netzwerk-Mechanik ist deshalb so spannend, weil sie lange nur schwer einzuschätzen war. Bei der frühen Präsentation im vergangenen Jahr lag der Fokus noch stark auf Space Marines und Orks, die spieltechnisch und grafisch in der Entwicklung bereits deutlich weiter waren.

Die anderen Fraktionen waren damals zwar schon zu sehen, allerdings arbeitete das Team von Dawn of War 4 zu diesem Zeitpunkt noch stark mit Platzhaltern. Umso besser ist es jetzt, den Adeptus Mechanicus endlich in einer Version zu sehen, die klar zeigt, wie die Fraktion auf dem Schlachtfeld funktionieren soll.

In <strong>Dawn of War 4</strong> prallen <strong>Adeptus Mechanicus</strong> und <strong>Necrons</strong> in einer brutalen Schlacht um die Schlüsselwelten von <strong>Kronus</strong> aufeinander. Quelle: Deep Silver In Dawn of War 4 prallen Adeptus Mechanicus und Necrons in einer brutalen Schlacht um die Schlüsselwelten von Kronus aufeinander.

Necrons: Langsam, unerbittlich und kaum kleinzukriegen

Die Necrons gehen ganz anders vor. Während der Adeptus Mechanicus wichtige Positionen vernetzt und absichert, schieben die Necrons ihre Kraftmatrix Schritt für Schritt über das Schlachtfeld. Das ist nicht so explosiv wie ein schneller Angriff, aber auf seine eigene Art bedrohlich: Die Necrons gewinnen langsam Raum, setzen den Gegner dauerhaft unter Druck und machen dabei eines klar: Selbst wenn sie auf dem Schlachtfeld fallen, heißt das bei ihnen noch lange nicht, dass sie wirklich tot sind.

Das ist genau der Necron-Klassiker, den Warhammer-Fans erwarten: Verluste sind bei ihnen selten endgültig. Durch ihre Wiederbelebung können sie gefallene Einheiten zurückbringen, Lücken in der Front schließen und ihre Linien deutlich länger halten, als es dem Gegner lieb sein dürfte.

Für den Multiplayer heißt das: Wer gegen die Necrons spielt, darf sich nach einem gewonnenen Schlagabtausch nicht zu früh sicher fühlen. Diese Fraktion kommt zurück. Wieder und wieder.

Auch bei den Necrons ist der neue Blick aufs Gameplay spannend. Bei der frühen Vorstellung war noch nicht richtig zu erkennen, wie ihre Einflusszone auf der Karte funktioniert. Jetzt zeigt sich deutlich besser, wie sich ihre Macht Schritt für Schritt ausbreitet und warum man ihnen im Multiplayer nicht zu viel Raum überlassen sollte.

Bildergalerie

Vier Fraktionen, vier Spielweisen

Mit den beiden Battlefield Reports wird immer deutlicher, wie unterschiedlich Dawn of War 4 seine vier Startfraktionen anlegt. Die Space Marines stehen für eine elitäre, flexible Streitmacht mit starken Upgrades, schweren Einheiten, Luftangriffen und Drop Pods.

Die Orks gehen ganz anders vor: Sie setzen auf Masse, Tempo und dreiste Expansion. Im ersten Multiplayer-Match war bereits gut zu sehen, wie schnell sie die Karte mit Gebäuden, Schrott und purer Ork-Energie überziehen können.

Der Adeptus Mechanicus bringt die technische Kontrolle ins Spiel, während die Necrons langsam vorrücken und dabei kaum aufzuhalten sind. Für den Multiplayer ist das genau die richtige Richtung.

Denn wenn sich jede Fraktion anders spielt, anders aufbaut und andere Strategien vom Gegner verlangt, entsteht mehr als nur ein hübsches Warhammer-Gefecht mit vier verschiedenen Armeen.

Release, Early Access und Pläne nach dem Start

Warhammer 40.000: Dawn of War 4 erscheint am 17. September 2026 für PC. Wer zur Commander Edition greift, darf dank dreitägigem Early Access bereits ab dem 14. September 2026 loslegen. Ihr könnt beide Editionen übrigens aktuell mit 10 Prozent Rabatt auf Steam vorbestellen.

Nach dem Launch soll es außerdem weitergehen. Für das erste Jahr sind kostenlose Updates geplant, darunter die Rückkehr des Crusade-Modus, neue Karten, Spielmodi, Kommandanten und der Missionseditor. Zusätzlich sollen zwei große Story-Erweiterungen erscheinen, die den Konflikt auf Kronus vertiefen und später sogar eine neue spielbare Fraktion auf das Schlachtfeld bringen.

Spannend wird vor allem, wie unterschiedlich sich die Fraktionen am Ende wirklich spielen und ob jede Armee tatsächlich ihren eigenen ikonischen Auftritt bekommt. Freut ihr euch schon auf den vierten Teil der legendären Dawn-of-War-Reihe? Alle Infos zu Preisen, Editionen und Umfang von Dawn of War 4 findet ihr obendrein in unserer Übersicht.

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