Spannershow oder geschickt verzahnter Genre-Mix? Wir reisten auf Zacks Insel und haben es für euch herausgefunden.
Dead or Alive: Paradise
Jedes Mädchen bekommt nämlich im örtlichen Sports Shop nur ihre ganz persönliche Kollektion angeboten, so wie auch jedes über eine eigene Sammlung für die Badeanzüge und die anderen Dinge die es so zu kaufen gibt, verfügt. Will man also die Sammlung eines Mädchens komplett bekommen, muss man sich den Großteil der Badeklamotten von den anderen schenken lassen, denn selber kaufen kann man die meisten nicht. Deswegen ist es so wichtig sich mit so vielen Mädchen als möglich gut zu stellen, denn wer uns nicht mag, der nimmt auch unsere Geschenke nicht an und wir haben das Geld umsonst ausgegeben. Doch auch bei den anderen Dingen, vom einfachen Drink über Romane bis hin zu ferngelenkten Flugzeugen und Musikinstrumenten muss man Acht geben, denn das falsche Geschenk sorgt schnell für Unmut. Um sich schon einmal eine grobe Vorstellung davon machen zu können welchem Mädchen was gefällt gibt es das "Handbuch für Mädchen" im Spiel. Es zeigt uns auf einen Blick welches das Lieblingsgetränk, die Leibspeise und die Lieblingsfarbe des jeweiligen Girls ist und mit welchen anderen sie besonders gut kann. Es gibt nämlich auch Pärchen die kriegt man kaum zusammen, während sich andere regelrecht anziehen. Das im Detail herauszubekommen stellt einen Teil der Langzeitmotivation von Dead or Alive Paradise dar.
Dead or Alive: Paradise
Neben dem Volleyballspiel können wir von Beginn an auch das lustige Poolspringen spielen. Dabei geht es darum über schwimmende Plastikköper schneller als die Freundin den Pool zu überqueren. Die Herausforderung liegt dabei darin, dass es kurze und lange Abstände zwischen den Schwimmkörpern gibt und wir mit einem langen oder kurzen Druck auf eine der vier Aktionstasten den richtigen Sprung timen müssen. Um die Gewinnsumme zu erhöhen gilt es zudem nicht einfach irgendeine, sondern exakt die angezeigte Aktionstaste zu erwischen, was gar nicht so einfach ist. Später gibt's dann auch noch das Flaggenrennen und das Po Gepöbel, um das spielen zu dürfen muss man aber 50 bzw. 100 der vorhandenen Venus-Clips freischalten, was eine Zeit dauern dürfte.
Dead or Alive: Paradise
So wie es in Dead or Alive Xtreme 2 einen neuen Charakter gab, die Japanerin Kokoro, bekam auch Paradise ein neues Mädchen spendiert, nämlich Rio aus Rio de Janeiro. Um in die Haut von Rio, der Kartengeberin aus dem Kasino, schlüpfen zu dürfen, haben sich die Entwickler etwas ganz besonders Gemeines ausgedacht. Man muss sie sich durch üppige Geschenke nicht nur zur Freundin machen, man muss sie zusätzlich noch beim Black Jack besiegen, erst dann steht sie als spielbarer Charakter zur Verfügung.
Dead or Alive: Paradise
Was Kenner der Konsolenversion sicher interessieren wird, sind die Unterschiede zwischen Xtreme 2 und Paradise. Am augenfälligsten ist das Fehlen der Scooter-Rennen und der Wasserrutsche sowie die deutlich zusammengeschrumpfte Auswahl an Badeanzügen und Bikinis. Was aber durch die vielen neuen Modelle und dem neuen Charakter Rio wieder etwas wett gemacht wird. Dadurch, dass sich die Bikinis im Shop nun nicht mehr drehen, konnte man auch die Ladezeiten auf eines für Portables erträgliches Maß reduzieren. Sie werden sogar schneller geladen und angezeigt als auf der Konsole. Einzig etwas zu viel gespart, wohl weil der Platz auf der UMD zur Neige ging, hat man an der Musikauswahl, auf die man im örtlichen Radiosender Einfluss nehmen kann. Nur aus ganzen sieben Musikstücken können wir wählen, mit welchen wir zu welcher Tageszeit beschallt werden wollen. Doch auch hier lassen uns die Entwickler nicht auf dem Trockenen sitzen und haben die Möglichkeit geschaffen eigene MP3s vom Memstick im Spiel zu verwenden. Es muss dafür auch nichts konvertiert oder irgendwohin kopiert werden, die Stücke müssen sich nur im MP3-Verzeichnis befinden und schon haben wir von der Radiostation aus Zugriff auf sie.
Völlig neu in Paradise ist die Möglichkeit sich im Hauptmenü für jedes der Mädchen ein eigenes Filmchen aus den bereits freigeschalteten Venus Clips zusammenbasteln zu können. Dabei können wir sie nicht nur in jedem einzelnen Clip mit dem gewünschten Bikini auftreten lassen, wir dürfen auch das Foto-Feature nutzen, insofern sich das jeweilige Mädchen schon im Besitz der Profikamera befindet. Mit dem Standard Knippsding geht das nicht, nur Hitomi verfügt quasi von Berufs wegen schon von Anfang an über die Profikamera.
Dead or Alive: Paradise
Das Foto-Feature, also die Möglichkeit die Mädchen bei ihren Freizeitbeschäftigungen zu fotografieren, ist ebenfalls mit der PSP-Fassung möglich. Das Fotografieren selbst funktioniert wie gewohnt, geht sogar etwas leichter von der Hand als auf der stationären Konsole, da der Blick immer auf die Mädchen fixiert bleibt. Allerdings verdient das Fotoalbum kaum seinen Namen, denn im Spiel selbst können wir uns die gemachten Bilder nur als winzig kleine Vorschauen ansehen, es gibt keine Vollbilddarstellung und nicht einmal das Sortieren oder Löschen einzelner Bilder ist möglich. Dafür aber werden die Bilder als richtige Screenshots ins PSP-Verzeichnis gelegt, von wo aus wir sie weiterverwenden können. Dort können wir sie nicht nur in ganzer Größe bestaunen, sie lassen sich auch als Hintergrundbild für die PSP einrichten oder auf den PC kopieren.
