Spannershow oder geschickt verzahnter Genre-Mix? Wir reisten auf Zacks Insel und haben es für euch herausgefunden.
Technisches
Dead or Alive: Paradise
Wie ihr euch sicher noch erinnern könnt ging bei Xtreme 2 irgendetwas mit den Haaren der Mädchen daneben. Sie sahen aus wie aus langen Kettenstücken zusammengesetzt die sich obendrein auch noch nicht besonders natürlich bewegten, eher so als wären sie aus Sauerteig. Dies ist bei Paradise, den Entwicklern sei dank, nicht so. Bis auf ein paar Ausreißer verhalten sie sich recht natürlich und nur selten stehen sie quer vom Kopf ab oder offenbaren hässliche Lücken. Die übertriebene "Brustmechanik" aber hat man beibehalten, die Dinger hüpfen durch die Gegend als würden sie nicht zusammengehören. Wären die Frauen dieser Welt wirklich mit solchen Brüsten geschlagen, sie würden wohl permanent an der Seekrankheit leiden.
Dead or Alive: Paradise
Sieht man den Hintergründen oft deutlich die einfache Struktur an, aus der sie zusammengebaut wurden, sehen die Mädchen selbst dafür umso besser aus. Dabei ist es fast etwas schade, dass durch die geringe Auflösung der PSP besonders die Details im Gesicht stark verschwimmen, was besonders bei den Augen und zugehörigen Liedern auffällt. Kann man das noch auf die Leistungsfähigkeit des Handhelds schieben, kann man das bei den selten auftretenden Grafik Glitches nicht mehr tun. Zum einen kommt es immer wieder zu springenden Böden, besonders nach dem Volleyballspiel wenn sich die besiegten Mädels in den Sand fallen lassen, beginnt der Strand gerne mal nervös zu hüpfen, was recht unschön aussieht. Der schlimmste Fehler aber tritt, nur manchmal und nicht immer, bei bestimmten Venus-Clips auf. Da passiert es schon mal, dass unser Girl, statt am Pool zu sitzen, mitten in der Luft über dem Pool hängt. Gleiches passiert auch gerne mal im Dschungel, dass sie sich auf unsichtbaren Ästen räkeln, was nicht einer gewissen Komik entbehrt. Da dieser Fehler aber nur ab und zu auftritt, muss man sich um seine Foto-Session keine Sorgen machen.
Dead or Alive: Paradise
Ob es sich um einen Fehler handelt, oder ob es Absicht ist, dass unsere Damen zwar brav den Badeanzug benutzen den wir ihnen zuweisen, sich aber während des Volleyballspiels konsequent weigern ihre Accessoires, wie Hüte, Brillen oder Schuhe anzuziehen, entzieht sich meiner Kenntnis. Bei allen anderen Tätigkeiten jedenfalls benutzen sie sie, nur beim Volleyballspiel scheint sie jedes zusätzliche Gramm zu stören. Bleibt noch zu erwähnen, dass es die Sonnencreme und die damit verbundenen Funktionen, also das Bräunen der Haut und die zurückbleibenden hellen Streifen, leider auch nicht in die PSP-Fassung geschafft haben. Die Haut der Mädchen bleibt vom ersten bis zum letzten Tag ihres Besuchs unter der prallen Sonne gleich hell bzw. dunkel. Ebenso gibt es keine Möglichkeit für zwei Spieler gegeneinander anzutreten. Dafür aber können wir nach wie vor zwischen der englischen und japanischen Sprachausgabe wählen, was bei diesem Titel einfach unabdingbar ist. Die Menüs und die Texte lassen sich selbstverständlich auf Deutsch schalten.
