Death Stranding 2: On The Beach - Das Sci-Fi-Abenteuer von Kojima trifft nicht jeden Geschmack - und das mit Absicht
TestDer zweite Teil von Kojimas Sci-Fi-Meisterwerk ist endlich da und verspricht eine emotionale Story, mehr Action und natürlich postapokalyptische Liefermissionen. Aber wird es diesmal ein Spiel für alle oder spalten sich die Fans erneut?
Holt das Packseil raus und wappnet euch für schwere Fracht! Denn der postapokalyptische "DHL-Simulator" ist zurück. Fast fünf Jahre ist es her, dass das Hideo Kojimas Meisterwerk Death Stranding die Geister der Spieler spaltete. Entweder sie liebten oder sie hassten es. Ein dazwischen gab es nicht.
Jetzt meldet sich der legendäre Spieleentwickler zurück und führt das Abenteuer von Sam Porter Bridges und BB-28 (Lou) fort. Death Stranding 2 (jetzt kaufen 41,74 € / 71,99 € ): On the Beach knüpft dabei an die Stärken seines Vorgängers an und ergänzt sie mit vielen Neuerungen und Verbesserungen. Schafft es der zweite Teil, eine größere Gruppe der Spieler zu überzeugen, oder eignet er sich wie sein Vorgänger hauptsächlich für echte Kojima-Fans?
Nordamerika ist nicht genug
Nachdem Sam im ersten Teil erfolgreich das postapokalyptische Amerika durch das chirale Netzwerk miteinander verbunden hat und sich so die neuen UCA bilden konnten, verschwand er gemeinsam mit BB-28, das er im Verlauf des ersten Teils Lou taufte, ins Exil.
Für alle, die Death Stranding nicht gespielt oder keine genaue Erinnerung an die Ereignisse haben, gibt es eine praktische Zusammenfassung des ersten Teils direkt im Hauptmenü, die die wichtigsten Ereignisse noch einmal rekapituliert.
Etwa ein Jahr lebte Sam gemeinsam mit Lou friedlich und versteckt an der südlichen Grenze der UCA, bis Fragile ihn aufsucht, um ihn um seine Hilfe zu bitten.
Außerhalb des chiralen Netzwerks scheinen die Anomalien des gestrandeten Todes zuzunehmen, sodass nun weitere Teile der Welt an das Netzwerk angeschlossen werden sollen. Ziel dabei sei, die Menschheit weltweit wieder zu vereinen und so erneut globalen Zusammenhalt aufzubauen, wie es ihn vor dem gestrandeten Tod gegeben hat. Doch zunächst soll Mexiko an das chirale Netzwerk angeschlossen werden.
Wie schon im Vorgänger macht sich Sam also auf den Weg, Lieferungen an verschiedene Terminals in Mexiko zu verteilen und diese dabei gleich mit den UCA zu verbinden. Doch Mexiko ist nur der Anfang. Denn die Wissenschaftler vor Ort haben ein sogenanntes Plattentor entdeckt, mit dem es möglich ist, auf einen anderen Kontinent zu reisen. Das große Ziel von Sams Reise ist klar: Australien mit dem chiralen Netzwerk zu verbinden.
Netzwerkausbau und Transport
Durch die verheerenden Anomalien, den Zeitregen und den gestrandeten Tod ist das Transportwesen außerhalb des chiralen Netzwerks weiterhin abgeschnitten. Dazu kommen gewaltbereite Gruppen von Banditen und Waffennarren, die nicht davor zurückschrecken zu töten, was es auch menschlichen Boten beinahe unmöglich macht, Lieferungen zu überbringen.
Der Ausbau des Netzwerks soll den verbundenen Terminals dabei helfen, ihre Versorgung und die Kommunikation mit der restlichen Welt wieder herzustellen und die Sicherheit zu erhöhen.
Quelle: PC Games
Wie schon im ersten Teil erledigen wir unsere ersten Aufträge zu Fuß. Das Gewicht und die Anordnung der Fracht spielen dabei eine wichtige Rolle, um uns sicher durch das Gelände zu bewegen und das Gleichgewicht zu halten. Wer den ersten Teil gespielt hat, wird sich erinnern, dass die Transporte zu Fuß besonders nervenaufreibend sind. Nicht nur, dass Sam zu Fuß deutlich weniger Fracht transportieren kann, es kostet auch so viel mehr Zeit.
Zum Glück können wir noch in Mexiko unser erstes Fahrzeug, einen Tri-Cruiser, herstellen und uns damit deutlich schneller von A nach B bewegen. Im Verlauf des Spiels stehen uns noch einige weitere Fahrzeuge zur Verfügung, unter anderem ein Pick-up-Geländewagen, die sich mit praktischen Verbesserungen ausstatten lassen.