DeathSprint 66 Pre-Alpha-Preview - Ein irres Zu-Fuß-Rennspiel voller Blut und Fame
Special
Der nächste Fun-Racer, oder vielleicht Fun-Runner, steht vor der Tür und mit ihm ein für das Genre völlig neues Ausmaß an Gewalt. Kann Deathsprint 66 auch abseits davon überzeugen? Wir konnten das irre Projekt bereits spielen!
Acht menschenähnliche Roboter zerfetzten sich auf einer Rennstrecke, die mit Hindernissen, Fallen und Rails ausgestattet ist. Wenn dann noch Power-Ups ins Spiel kommen, ist das Chaos fast perfekt.
Das neue Spiel von den Machern von The Texas Chain Saw Massacre und Sackboy: A Big Adventure nimmt sich mit dem Racing-Genre ein viel Bedientes, versucht aber einen neuen Twist hereinzubringen. In DeathSprint 66 (jetzt kaufen 4,75 € ) fahren wir nämlich nicht wie sonst üblich in Autos, auf Motorrädern oder ähnlichen Gefährten um die Wette, sondern werden zu Fuß auf die Rennstrecke geschickt. Wir müssen also um unsere Platzierungen sprinten.
Wer fährt schon, wenn man laufen kann?
Zu diesem besonderen Twist kommt es im Jahr 2066. "Normales" Entertainment ist langweilig geworden und das Bachmann-Mediennetzwerk erdenkt eine neue Form der Unterhaltung. Heraus kommt eine Sportart, die um ein Vielfaches brutaler ist als alles Vorherige und die es damit endlich wieder schafft, die blutrünstigen Menschen bei Laune zu halten.
Humanoide Klone werden auf die Strecke geschickt und Rennen um die Wette. Was erst einmal nach einer unspektakulären Mischung aus Sprint und Ausdauerlauf klingt, ändert sich schlagartig, nachdem unser erster Klon eine Falle berührt. Wir werden regelrecht zerfleischt und am Ende bleibt nur unser Torso übrig.
Das Vorbild von alledem scheint eher der Gladiatorenkampf aus dem alten Rom zu sein, als irgendeine olympische Sportart. Die Zuschauer fordern immer Blut. Wir schlagen uns aber nicht mit Waffen die Köpfe ein, sondern schicken einen Klon nach dem anderen auf die Rennstrecke, oft direkt ins Verderben. Die Strecken führen durch verlassene Städte und rufen mit ihren Neonlichtern und der Umgebung starke Cyberpunk-Gefühle hervor.
Sprinten können wir gegen bis zu acht andere Spieler (Rennen gegen Computergegner sind auch möglich). In den Rennen geht es aber nicht nur um die Platzierung, sondern auch um Hype und die Zuschauer. Hype können wir durch Combos bekommen. Das bedeutet an der Wand laufen, springen, auf Rails entlangsurfen, und so weiter.
Wenn die Fans dann unterhalten sind, können wir Fame-Punkte und damit verbunden kosmetische Gegenstände bekommen. Auch unser blutiges Ableben entzückt die Zuschauer - wir sagten ja, ganz wie im alten Rom.
Also nur klassisches Gameplay in neuem Gewand?
Das Gameplay zeichnet sich besonders durch Parkour-Elemente wie Rennen, Springen, an der Wand laufen, Hindernissen ausweichen, aber auch durch klassische Rennspiel-Elemente wie Driften und Nitro aus. Wenn wir sterben, respawnen wir zwar wieder, aber nach einer gewissen Anzahl an Toden bekommen wir einen Anzug der Schande angezogen, der unseren Klon wie einen Crashtest-Dummy aussehen lässt.
Spielerische Auswirkungen hat der zwar nicht, aber die Schmach wollen wir uns natürlich trotzdem ersparen.
Von allen Optionen sich nach vorne zu bewegen, fühlt sich das Driften leider noch nicht perfekt an. Damit kommt man zwar um die Kurven, verliert dabei aber deutlich an Geschwindigkeit und einen Mini-Boost wie in Mario Kart gibt es auch nicht. Zwar können wir unser Nitro mit Drifts aufladen, aber der Gewinn ist zu niedrig, um sich lohnenswert anzufühlen.
Nitro kann man aber nicht nur durch Driften gewonnen werden. Auch indem wir über Boosts oder an der Wand laufen, laden wir unser Nitro auf. Auf der Strecke sind zusätzlich auch Tokens in Form von Blitzen verteilt, die wir einsammeln können und die unser Nitro am stärksten aufladen.
Per Knopfdruck können wir das Nitro dann zünden und damit einen Speedboost bekommen. Dieser ist auch nötig, wenn wir das dritte Mal von einem Item zerschnitten werden und erstmal nur langsam lostrotten können. Die Geschwindigkeit baut sich nämlich nur nach und nach auf und ist nicht direkt auf 100 Prozent.
