10 Dinge, die Du über Deathloop denkst und die definitiv falsch sind
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Am 14. September erscheint mit Deathloop der nächste große Titel von Arkane Lyon. Um das Werk der Dishonored-Macher ranken sich noch immer etliche Geheimnisse, die aufgeklärt werden müssen. In diesem Special möchten wir deshalb über 10 Mythen sprechen, die definitiv falsch sind.
Bereits in der nächsten Woche erscheint Deathloop konsolenexklusiv für die Playstation 5 und den PC. Auf der Konsole nutzt Deathloop dabei die gewaltige Power der PlayStation 5 und deren exklusive Features wie haptisches Feedback und adaptive Trigger, damit sich jede Begegnung realer, einzigartiger und fesselnder denn je anfühlt. Das Projekt des Entwicklerstudios Arkane Lyon machte das erste Mal rund um die Jahreswende 2018/2019 auf sich aufmerksam. Trotz etlicher Trailer und Vorschau-Artikel hüllt sich der Titel allerdings nach wie vor in einer dichten Wolke aus Geheimnissen und aufkommenden Fragen: Worum geht's? Wie spielt es sich? Und was ist Deathloop denn überhaupt für ein Spiel?
10 Dinge, die DU über Deathloop denkst und die definitiv falsch sind
- 1 1. Deathloop ist ein Shooter
- 2 2. Deathloop ist ein Dishonored-Abklatsch
- 3 3. Deathloop ist ein Rogue-like
- 4 4. Deathloop ist ein Multiplayer-Spiel
- 5 5. Deathloop ist ein lineares Abenteuer
- 6 6. Deathloop ist schnell durchgespielt
- 7 7. Deathloop ist unmöglich zu verstehen
- 8 8. Deathloop ist in der Zukunft angesiedelt
- 9 9. Deathloop ist schwer zu steuern
- 10 10. Deathloop ist ein Spiel auf Zeit
Mittlerweile hatten wir die Gelegenheit selbst Hand an den Shooter zu legen, einige Stunden auf der Insel Blackreef zu verbringen und können sagen: Die Mörder-Puzzle-Kampagne hält bisher, was sie verspricht. Die ersten Schritte auf der Partyinsel brachten zwar noch nicht wirklich Licht ins Dunkel, doch nach und nach verschwanden auch ganz langsam die Fragezeichen von unserer Stirn. Deshalb wollen wir euch nun Teil haben lassen und nehmen euch mit über eine kleine, aufklärende Führung über die Insel.
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1. Deathloop ist ein Shooter
Quelle: Bethesda Software
Die Waffen in Deathloop fühlen sich unterschiedlich an und haben ordentlich Feuerkraft.
Im Grunde genommen ist diese Behauptung nicht komplett falsch, aber Deathloop ist weit mehr als nur ein First-Person-Shooter. Schon mit Dishonored hat Arkane bewiesen, wie sehr ihnen das Stealth-Genre am Herzen liegt. Im neuen Werk möchte das Entwicklerstudio aber noch mehr Möglichkeiten bieten, mit unterschiedlichen Gameplay-Stilen ans Ziel zu kommen. Egal ob mit viel Krawall, heimlich, still und leise oder einer Mischung aus beiden Varianten können wir uns Wege durch die vier Distrikte bahnen. Wer jetzt denkt, die Shooter-Elemente lassen sich an Mangel aus Erfahrung dementsprechend schwierig spielen, der hat falsch gedacht. Schießereien machen in der Preview-Version viel Laune und die unterschiedlichen Schießeisen haben ordentlich Wumms.
2. Deathloop ist ein Dishonored-Abklatsch
Arkane möchte mit Deathloop eine neue, eigenständige Marke ins Leben rufen. Natürlich wird sich das Actionspiel auch weiterhin Vergleiche mit dem Stealth-Abenteuer gefallen lassen müssen. Doch schon in unserer ersten Anspiel-Session unterschied sich Deathloop in etlichen Punkten vom reinen Schleichspiel Dishonored. Durch die Geheimnisse der Insel Blackreef, der Charaktere und der interessanten Retro-Future-Welt merken wir sehr schnell, dass das neue Werk von Arkane Lyon auf eigenen Beinen steht. Auch das allgemeine Gameplay differenziert sich ordentlich von Dishonored.
3. Deathloop ist ein Rogue-like
Quelle: Bethesda Software
Durch das Einsammeln von Residuum haben wir die Möglichkeit unsere Waffen und Fähigkeiten auch in den nächsten Loop mitzunehmen.
Diesen Mythos können wir ebenfalls ganz klar widerlegen. Deathloop hat mit einem Rogue-like relativ wenig am Hut. Zwar verlieren wir nach jedem Loop oder Bildschirmtod diverse Fähigkeiten und Waffen, doch es gibt raffinierte Möglichkeiten, wie wir unsere Hilfsmittel behalten können. Durch das Absorbieren von Residuum, welches in der kompletten Spielwelt verstreut herumliegt, lassen sich unsere liebgewonnenen Gadgets anreichern und so durch den Loop retten. Auch der Glücksfaktor spielt wie in den meisten Rogue-likes in Deathloop keine Rolle. Wir finden bestimmte Waffen immer wieder an den gleichen Orten. Sollte also doch einmal etwas verloren gehen, wissen wir, an welchen Plätzen wir danach suchen müssen.
4. Deathloop ist ein Multiplayer-Spiel
Quelle: Bethesda Software
Julianna Blake ist charismatisch, witzig und verdammt tödlich. Schon als NPC macht sie uns das Leben immer wieder zur Hölle.
In unserer Hands-On-Preview hatten wir ordentlich Spaß an dem Action-Titel. Das lag in erster Linie daran, dass Deathloop eine spannende Einzelspieler-Kampagne erzählt und auch ohne Online-Funktionen einwandfrei funktioniert. Wenn die Assassine Julianna Blake als NPC in unsere Welt eindringt, zieht der Schwierigkeitsgrad ordentlich an und stellt uns vor einige neue Herausforderungen. Natürlich freuen wir uns auch schon darauf, den Invasion-Multiplayer auszuprobieren. Wie verläuft wohl der Kampf gegen Julianna, wenn diese von einem menschlichen Spieler gesteuert wird? Doch Deathloop kann problemlos ohne aktive Internetverbindung gespielt werden und glänzt dabei mit einem extrem coolen Einzelspieler-Part.
5. Deathloop ist ein lineares Abenteuer
Es gibt vier frei begehbare Distrikte. Je nach Tageszeit öffnen sich in diesen Gebieten zusätzlich neue Wege, die ebenfalls zum Erkunden einladen. Anfangs werden wir vom Spiel noch an die Hand genommen, doch nach dem ersten Tag dürfen wir selbst entscheiden, wann wir wo aufkreuzen, um die Story voranzutreiben. Zwar entwickelt sich beim Durchspielen hin und wieder eine gewisse lineare Spielweise, doch wir können uns zwischendurch jederzeit auf die Suche nach Hinweisen in anderen Distrikten zu anderen Tageszeiten begeben.
6. Deathloop ist schnell durchgespielt
Vier zwar offene, aber relativ kleine Abschnitte und ein sich ständig wiederholender Loop lassen zügig den Verdacht aufkommen, das Gameplay von Deathloop würde sich schnell abnutzen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Loops motivieren mit entdeckbaren Locations, Hinweisen, Fertigkeiten und dicken Knarren. Kein Durchgang verläuft also wie der Vorangegangene. Durch die Möglichkeit das Spiel auf unterschiedlichste Art und Weise durchzuspielen, besitzt Deathloop dazu einen großen Wiederspielwert. Schaffen wir es vielleicht sogar ohne einen Gegner zu alarmieren bis zum Ende? Wie schnell ist es möglich, alle acht Visionäre auszuschalten? Fragen über Fragen, die wir erst klären können, nachdem wir die Spielmechaniken von Deathloop herausgefunden haben.
Quelle: Bethesda Software
Zwischen dem Erkunden der Distrikte können wir mit Colt auswählen, welche Waffen und Fähigkeiten wir für den nächsten Abschnitt verwenden. Außerdem planen wir hier, wo und wann wir als nächstes zuschlagen.
7. Deathloop ist unmöglich zu verstehen
Aller Anfang ist natürlich schwer. Aber es ist ebenfalls auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. So, jetzt aber genug Sprichwörter geklopft. Die allerersten Schritte auf Blackreef wirken natürlich noch wie ein riesengroßes Mysterium. Mit unserem Hauptcharakter Colt kommen wir jedoch nach und nach den Geheimnissen der acht Visionäre auf die Spur. Selbst wer bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Dishonored gespielt hat oder vielleicht nicht der allergrößte Zeitschleifen-Freund ist, wird Deathloop ab einem gewissen Zeitpunkt verstehen. Es braucht also niemand Angst davor zu haben, das Actionspiel könne zu verworren sein.
8. Deathloop ist in der Zukunft angesiedelt
Quelle: Bethesda Software
Zukunft oder Vergangenheit? Das ist hier die Frage. Das Retro-Future-Setting von Deathloop passt fantastisch zum abgedrehten Zeitschleifen-Spektakel.
Dem ersten Anschein nach könnte diese Vermutung stimmen. Genau genommen wissen wir allerdings nicht zu welcher Zeit Deathloop angesiedelt ist. Die Spielwelt wirkt wie eine Mischung aus Zukunft und Vergangenheit. Futuristische Waffen treffen auf den Stil der 60er- und 70er-Jahre. Am besten beschreiben lässt sich das Setting von Deathloop mit dem Begriff "Retro-Future". Auch die Outfits und Masken unserer Gegner fügen sich perfekt in das stylische Gesamtbild ein. Untermalt wird das Ganze mit einem tollen Soundtrack, der auch wunderbar in einen James-Bond-Streifen gepasst hätte. Die Stimmung, die Deathloop verbreitet, wird im Spielejahr 2021 wohl schwer zu toppen sein.
9. Deathloop ist schwer zu steuern
Auch wir haben uns nach den ersten Gameplay-Szenen gefragt, ob sich das Spielgefühl genauso flüssig anfühlt, wenn ein ungeübter Spieler die Steuerung der Hauptfigur übernimmt. Gerade die Fähigkeiten zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, erschien äußerst kompliziert. Doch Arkane hat es geschafft, dass wir uns in Deathloop relativ schnell wohl fühlen und auch der Einsatz unserer Specials funktioniert nach kurzer Zeit einwandfrei. Mit ein wenig mehr Übung könnte es also auch wieder möglich sein, unsere Gegenspieler mit abgedrehten Kombos in Dishonored-Manier auszuschalten.
10. Deathloop ist ein Spiel auf Zeit
Quelle: Bethesda Software
Auskundschaften und Planen gehört ebenfalls zum Spielstil von Deathloop. Wir können uns in den Arealen schließlich alle Zeit der Welt lassen.
Wie bereits erwähnt, können wir mit Colt zu vier verschiedenen Tageszeiten die vier unterschiedlichen Distrikte der Insel erkunden. Zeitdruck haben wir dabei nicht. Wie lange wir uns in dem jeweiligen Gebiet aufhalten, spielt nämlich absolut keine Rolle. Doch nicht vergessen: Sollte Colt trotz seiner Fähigkeiten einmal Hopps gehen, fängt der Tag wieder von vorne an. Wir hoffen, dass wir ein wenig Licht ins Dunkle bringen und diese 10 Mythen über den Arkane-Titel spoilerfrei aufklären konnten. Um die restlichen Geheimnisse auf der Partyinsel Blackreef zu entschlüsseln, müsst ihr euch selbst in das Abenteuer stürzen und mit Colt den Loop ein für allemal brechen. Deswegen nochmal zur Erinnerung: Deathloop erscheint am 14. September konsolenexklusiv für die PlayStation 5 und den PC.
