Der magische Stift im Gamezone-Test

Test CharLu

Die Spielerschaft ist gespalten: Die einen attestieren dem magischen Stift innovatives Gameplay, andere hingegen reine Verzweiflung.

Zum Grundkurs "Zeichnen 1", bitte

Der magische Stift Der magische Stift Nachdem sich die Bewohner von Raposa bei euch bedankt haben, dass sie nun wieder einmal von euch einen Helden spendiert bekommen haben, geht es auch schon ans Eingemachte. Zunächst könnt ihr euch auf dem zauberhaften Eiland, auf dem ihr angekommen seid - welches im Übrigen der Rückenpanzer einer großen Schildkröte ist, mit der ihr auf den Meeren umher schippert könnt - umsehen und schauen, was es so alles gibt. Fürs erste stattet ihr einem Lehrer einen Besuch ab. Die nette Herrschaft unterweist euch in den grundlegenden Geschichten wie das Springen, Klettern und dergleichen mehr. Außerdem bekommt ihr die Möglichkeit euch z.B. Heilzauber zu malen, der - solltet ihr einmal verwundet sein - an bestimmten Stellen der Jump'n Run Areale auftauchen wird. Am Rande sei hier erwähnt: Seid ihr einmal verwundet und schwindet bei eurem Helden die Farbe, tut es auch ein wenig Geduld und ihr regeneriert von selbst. Und da ein Held bekanntlich auch nichts ohne passende Waffen ist, solltet ihr dem örtlichen Schrotthändler einmal aufsuchen. Dieser hat bestimmt ein paar wertvolle Dinge in seinem Kämmerchen schlummern, mit denen man garantiert tolle Gegnerabwehrgeräte basteln kann. Und wieder heißt es das Hirn bemühen und sich eine schicke Schneide erdenken. Wer mit großen Messern nichts anfangen kann, wählt vielleicht eher ein Kampf-Jojo oder ein Schießeisen - ganz wie es euch beliebt.

Der magische Stift Der magische Stift Damit seid ihr grundgerüstet für die vielen Aufgaben, die auf euch warten. Wie eingangs erwähnt sinnt Wilfre darauf den kleinen Bewohnern die Farbe aus dem Leben zu streichen. Da ihr das nicht zulassen könnt besteht eure Hauptaufgabe darin das Grau wieder in ein Bunt zu verwandeln. Dank der Schildkröte segelt ihr von einer Ecke in die andere und erreicht so die verschiedenen Level Abschnitte, in denen ihr - ganz eurem Heldenstatus entsprechend - die Umgebung von bösen Widersachern säubert, dazu noch die längst verschollenen Piratenmünzen findet, ein paar Geldstücke für u.a. Waffen-Upgrades einsammelt und die Augen immer hübsch nach Farbgefäßen offen haltet. Speziell letztere sind total wichtig, denn nur mit ihnen lassen sich die zahlreichen grauen Areale wieder in den alten Zustand versetzen.

Grundkurs "Zeichnen 2 & 3" mit Abschluss - bitte hier lang

Der magische Stift Der magische Stift Während all dieser Aktionen bekommt ihr einen recht nett gewordenen Wechsel aus Dialogen, 3D-Umgebungen als auch 2D-Arealen zu Gesicht. Erweisen sich die Wechsel in Sachen Umgebungen als recht gelungen, kann die viele Laberei schon mal nerven. Die Bewohner Raposas sind überaus gesprächig und haben selbst dann noch was zu sagen, wenn es eigentlich nichts mehr zu sagen gibt. Gott sei Dank hat es genug 2D-Abschnitte, in denen ihr getreu der guten, alten Jump'n Run Manier von links nach rechts hopst, Gegner niederbügelt und alles einsammelt was ihr braucht und das ohne ein Wort zu verlieren.

Der magische Stift Der magische Stift Wie bereits im Tutorial auch, wird von euch in den jeweiligen Abschnitten gleichfalls verlangt kreativ den Stylus zu schwingen. An entsprechend markierten Punkten werdet ihr aufgefordert Plattformen, fest, beweglich, schwimmend, usw. zu malen, genauso wie ihr Surfbretter, Raketen, Fortbewegungsmittel und dergleichen mehr auf das Display zaubern sollt. Wieder gilt, dass ihr einen Radius habt den ihr nicht überschreiten dürft - aber dennoch genug Raum, euch kreativ auszutoben (auch hier sind Vorlagen vorhanden, solltet ihr nicht keine Ideen haben). Vorteil bei dieser Art der Malerei: Einmal erdacht und in das Spiel integriert, werden Plattformen und Co. immer wieder in dieser Aufmachung erscheinen und euren Weg erleichtern. Anders dagegen die neu enthaltene Aktions-Malerei. Diese kommt zum Einsatz wenn ihr in den 2D-Umgebungen u.a. kurz vor dem Ziel seid und ihr noch - als sagen wir Sahnehäubchen - ein kleines Rätsel mittels gekonntem Pinselstrich lösen müsst. Gemeint sind Situationen, in denen ihr zunächst einen Altar kreiert, welcher immer wieder dann auftaucht, wenn genau ein solcher Abschnitt überwunden werden will. An einem Altar angekommen, schaut euch die Szenerie genau und überlegt, wie ihr am besten weitermachen könnt. Die Krux dabei: Ihr habt nur einen begrenzten Farbvorrat, der immer geradeso reicht, dass ihr die Hürde nehmen könnt. Wohl dosiert, gut durchdacht ist halb gewonnen.

Der magische Stift Der magische Stift Ebenfalls ein nützlicher Aspekt ist die Möglichkeit der Verwandlung. Neben der normalen Version, mit der ihr alle Gegenden bereist, könnt ihr an manchen Orten auf die Klecks- und/oder die Spinnengestalt wechseln. Der Klecks-Zustand ist dann ein wichtiger Freund, wenn die Abschnitte eng, die Ritzen zu klein und die Höhlen zu niedrig für euren Helden sind. Zwar ist der Klecks eine absolute Schnecke in Sachen Tempo, dafür aber unschlagbar um enge Abteile bestens zu erledigen. Gleiches gilt für die Spinne, mit der man sich toll an Decken und Wänden, die unüberwindbar erscheinen, fortbewegen kann. Spinne sei Dank ist auch das Schwingen an einem Netzfaden durchaus gegeben und hilft über so manch große Klippe hinweg.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk