Die Spielerschaft ist gespalten: Die einen attestieren dem magischen Stift innovatives Gameplay, andere hingegen reine Verzweiflung.
Es gibt viel zu tun, packen wir es an
Der magische Stift
Die Bewohner von Raposa machen es euch nicht leicht und sie verlangen viel euch. Immer wieder müsst ihr zum Stylus greifen, neue Dinge erschaffen und dann mit eurem Helden die Welt wieder ins Gleichgewicht bringen. Gesamt vier verschiedene Reiche müssen auf diese Art und Weise wiederhergestellt werden. An Langeweile mangelt es hier sicher nicht, auch wenn die Kreativität irgendwann ihren Zenit erreicht und damit ausgeschöpft ist, denn irgendwann ist alles gezeichnet und es geht nur noch darum die Farbtöpfchen zu finden, die Münzen zu sammeln und alles eben wieder bunt werden zu lassen. Dennoch kann sich dieses witzige Spektakel einfach sehen lassen. Optisch beweisen die kleinen Raposianer, dass sie einfach niedlich sind und genau in dieser Art überzeugen sie. Passend dazu die zuckersüßen Umgebungen, die mit viel Liebe zum Detail bestechen. Da sich alles um das Thema Farbe dreht, findet ihr von selbiger mehr als genug. Nicht nur das die Farbe wiedergefunden werden muss, sie wird von euch auch eingesetzt, damit der schnöde schwarz-weiß Anstrich der vier verschiedenen Welten verschwindet. Raposa hat ein herrlich süßes, niedliche oder auch putziges - ganz wie ihr wollt - Antlitz, das sogar in der Lage ist "kleine große Kinder" an den DS zu fesseln. Zwar wirken die von euch gezeichneten Objekte nicht immer ganz stimmig in der sonst sehr ordentlich präsentierten Welt; Aber mit ein wenig Augenzwinkern und der Tatsache, dass es Spiele dieser Art wenig bis gar nicht gibt, mag man das getrost verschmerzen.
Der magische Stift
Passend zur hübschen Optik ergehen auch die verschiedenen Musikstücke, die sich zwar mit der Zeit wiederholen, aber stets gut zum Geschehen passen. Melodisch mit einem Hauch Kitsch erweist sich die Akustik unterm Strich genauso niedlich wie die optische Präsentation. Gesprochen wird allerdings nicht in der Welt von Raposa - wenngleich die Wesen dort überaus gesprächig sind. Aber alles was die kleinen Knilche zu sagen haben, ergeht lediglich in Textfenstern, angepasst in deutscher Sprache. Ergo hat der Spieler viel zu lesen - oder aber man überklickt es einfach, da vieles nicht wirklich für den Spielverlauf und/oder die Aufgaben relevant sind. Oder interessiert es euch warum Bürgermeisterin Rosa keine Lust mehr öffentlich Konzerte zu geben? Genau, uns nämlich auch nicht!
Der magische Stift
In Sachen Steuerung macht man den meisten DS-Spielen nichts vor - so auch in diesem Fall, da sämtliche Aktionen sehr gut austariert wirken und schlicht gut funktionieren. Gespielt wird aus einer Kombination Button + Stylus. Beide Funktionsweisen stehen sich nicht im Weg und sind bestens aufeinander abgestimmt. Alle Aktionen des Helden wie z.B. Laufen, Springen, Stampfattacken und dergleichen mehr erledigt ihr mit den Richtungs- als auch Aktionstasten. Gezeichnet bzw. Aktionen die zum Zeichnen gedacht sind, werden mit dem Stylus erledigt und das Malen selbst ergeht natürlich auch mit dem Stylus. Zu keiner Zeit hatten wir den Eindruck, dass die Steuerung nicht funktioniert - ganz das Gegenteil ist der Fall; Hier passt einfach alles
