Disney Infinity 3.0: Kurztest zum Playset "Star Wars - Rise against the Empire"

Special Alexander Winkel
Disney Infinity 3.0: Kurztest zum Playset "Star Wars - Rise against the Empire"
Quelle: Disney Interactive

Disney Interactive und Lucasfilm liefern zusammen mit dem Entwickler Studio Gobo ein neues Playset für Disney Infinity 3.0 Play Without Limits ab, dass durchaus sein Geld wert ist. Wir haben uns der Macht ergeben und uns durch "Star Wars - Rise against the Empire" geschlagen und fühlten uns von Anfang an wieder richtig gut unterhalten. Fans werden aber durchaus einen Grund zu Meckern haben, was wir im Kurztest klären werden!

Mit Disney Infinity 3.0 Play Without Limits hat Disney Interaction durchaus bewiesen, dass man im hart umkämpften Genre der "Toy-to-Life" Spiele durchaus auch mit Qualität mithalten kann – obwohl natürlich Star Wars bereits eine lukrative Lizenz abgibt. Das Starter-Set liefert eine erste Episode "Twilight of the Republic" aus dem Star Wars Universum und hat uns derart begeistert, dass wir dem Titel eine ordentliche Wertung von 7,5 verpasst haben. Wohlgemerkt, die zweite Ausgabe von Disney Infinity wurde seinerzeit noch ziemlich kritisch von meinem Kollegen betrachtet und einige Mängel aufgetischt, die damals noch zu einem deutlich anderem Ergebnis führten.

Disney Infinity 3.0: Kurztest zum Playset "Star Wars - Rise against the Empire" Quelle: Disney Interactive Mit dem dem Playset "Star Wars – Rise against the Empire" wird nun ein weiteres Kapitel der Star Wars Saga für Disney Infinity 3.0 nachgereicht. Im Gegensatz zu dem Starter-Pack orientieren sich die Entwickler von Studio Gobo an der ursprünglichen Star Wars Trilogie, die heute als Episode IV-VI bekannt ist. Wir treten in die Fußstapfen des Jedi Luke Skywalker oder auch der Rebellen-Anführerin Prinzessin Leia sowie weitere Helden, sofern man neue Figuren kauft, und erleben einige der wichtigsten Momente der ursprünglichen Saga. Epische Schlachten im All um den Todesstern zu zerstören gehören genauso dazu wie das schockierende Aufeinandertreffen von Luke und seinem Vater, dem mächtigen Darth Vader.

Die Geschichtsschreiber haben sich aber einige Freiheiten heraus genommen und das dürfte Fans ein wenig sauer aufstoßen. Unter anderem wurden Handlungsschauplätze verändert oder verschoben und natürlich kann das Spiel auch nicht in aller Tiefe alle Ereignisse von Episode IV-VI nacherzählen. Es bleibt also stellenweise Lückenhaft und nur Kenner werden die Zusammenhänge komplett erfassen. Noch während man sich über so manche Änderung wundert, stellt sich ebenfalls die Frage, warum das Studio Gobo die mühselige Aufgabe auf ihre Schultern genommen hat und versuchte, die Filme nachzuerzählen. Wie man derartige Probleme umschiffen kann, hat das Playset "Star Wars – Twilight of the Republic" bewiesen. Dieses erzählte etwas Neues und lieferte den Entwicklern somit völlige Handlungsfreiheit.

Disney Infinity 3.0: Kurztest zum Playset "Star Wars - Rise against the Empire" Quelle: Disney Interactive Nichtsdestotrotz reicht auch das neue Playset an die spielerische Abwechslung und Qualität des ursprünglichen Sets aus dem Starter-Pack heran. Auf den Spieler warten weitläufige Erkundungstouren auf dem Wüstenplaneten Tatoonie, eisige Aussichten auf Hoth und weitläufige Touren über den Waldmond Endor. Wir kämpfen nicht nur gegen die Schergen des Galaktischen Imperiums, sondern auch zahlreiche Monster, die sich in den Weg stellen. Geschichtsträchtige Szenen wie der Kampf gegen mehrere AT-AT-Läufer oder den Strumtruppen auf Endor, natürlich bereits schon mehrfach in zahlreichen Star Wars Spielen ausgenutzt, lassen unser Herz dennoch höher schlagen. Auch weil Disney die Szenen gekonnt auf den Bildschirm zaubert. Dank der originalen Filmmusik, einer durchaus opulenten Grafik und gekonnten Kameraführung wird die Action richtig unterhaltsam offeriert. Nur auf die originalen Synchronsprecher muss man in diesem Playset leider verzichten.

Zwischen den sehr abwechslungsreichen Touren auf den Planten sorgen epische Raumschlachten für ein grandioses Highlight. Wenn man im Pilotensitz eines X-Wing-Sternjägers oder dem kultigen Millenium Falke zusammen mit Han Solo und Chewbacca (übrigens als separate Spielfiguren ebenfalls erhältlich und in allen Star Wars Welten von Disney Infinity 3.0 einsetzbar) zahlreiche imperiale Schergen in Millionen Teile zerlegt, dabei Asteroiden und anderem Weltraumschrott ausweicht, kann man den unglaubliche Sog der Macht fast spüren. Die teils offenen Schlachten, aber auch immer wieder geskripteten Ereignisse liefern unglaublich unterhaltsame Action ab, welche letztendlich mit der Vernichtung des Todessterns seinen Höhepunkt findet.

Disney Infinity 3.0: Kurztest zum Playset "Star Wars - Rise against the Empire" Quelle: Disney Interactive Wie bereits Anakin Skywalker und Ahsoka Tano asu dem Starter-Set setzten Luke Skywalker und Prinzessin Leia spezielle Fähigkeiten ein und rüsten sich nach und nach mit neue gelernten Tricks und Manöver aus. Im Nahkampf kommt das Lichtschwert und Faust zum Einsatz, während der Fernkampf auch bleihaltig ausgehen kann. Die Touren über die teils extrem weitläufigen Planeten und Monde werden mit zahlreichen, bisweilen auch nebenläufigen Aufgaben gespickt, so dass man sich wieder etliche Stunden um die Belange der Bewohner kümmert. Mal wird für Kämpfe gesorgt, in anderen Situationen werden Gebäude gebaut, Rennen ausgetragen oder Luftschlachten geführt. Auch in "Rise against the Empire" wird Abwechslung wieder ganz groß geschrieben.

Meinung

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk