...beschreitet einen Mittelweg aus klassischem Hirntrainer und reiner Minispielsammlung.
Grafisch außergewöhnlich "gut"
Dr. Reiner Knizias Logik-Coach
Von einem Hirntrainer oder einer Minispielsammlung erwartet man so einiges, aber in den wenigsten Fällen rechnet man wirklich damit, dass die Grafik begeistert. Es geht eher darum, dass die Menüs übersichtlich sind, die Steuerung einfach gehalten ist und die Spiele überzeugen. Bei "Dr. Reiner Knizias Logik-Coach" kann sich die Optik aber durchaus mit so manchem DS-Spiel messen. Herr Knizias Alter Ego ist ähnlich wie bei Dr. Kawashima als Polygonmodell vertreten und erklärt die ganzen Aufgaben. Gleich zu Beginn geht er auf Tuchfühlung und bietet euch so ganz salopp mal eben das "Du" an. Mal davon abgesehen, dass der Herr Knizia (ähh tschuldigung, Reiner) entweder jede Menge Botox in sein Gesicht gespritzt bekommen hat oder man lediglich vergessen hat, ihm mehr als einen Gesichtsausdruck zu verpassen, sieht er seinem realen Vorbild erstaunlich ähnlich und ist ganz ordentlich gelungen. Die Animationen und Hintergründe sind zwar nicht spektakulär, aber allein die Tatsache, dass es in einem Hirntrainer überhaupt Hintergründe und verschiedene Locations gibt, ist ja schon eine Besonderheit. Der Sound geht über das gewöhnliche Konzentrations-Gedudel hinaus, macht aber dennoch nicht viel mehr her. Dafür funktioniert die Steuerung einwandfrei. Sie ist einfach gehalten, reagiert gut und verlangt keine hektischen Bewegungen von euch ab. Da allerdings keine Formen nachgezeichnet werden müssen oder andere Dinge, bei denen es stark auf eine saubere Bedienung ankommt, war die Herausforderung der Steuerung auch nicht ganz so groß.
