Der Herbst ist da und mit ihm mal wieder ein ganzer Haufen neuer Spiele. Aber die sind mir alle schnurzpiepegal! Dank Dragon Ball: Sparking! Zero habe ich aktuell die Zeit meines Lebens!
Die Geschichten rund um Son-Goku begleiten mich schon, seit ich denken kann. Als Kind habe ich den Anime heimlich mit meinem großen Bruder auf RTL 2 oder Tele 5 geschaut. Dank Pokito TV kam ich dann auch recht früh mit anderen japanischen Serien in Kontakt. Pokémon, Yu-Gi-Oh!, Digimon und Co haben meinen Alltag über zig Jahre bestimmt. Und irgendwann war es dann auch Zeit, mit Mangas in Kontakt zu kommen.
Als allererstes war da das Banzai-Magazin. Für mich ein gefundenes Fressen. Die Zeichenstile der verschiedenen Mangas haben mich in ihren Bann gezogen. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mir den ersten Komplettband holte. Und das war, na klar, Dragon Ball!
Der Shonen-Manga von Akira Toriyama ging sofort in meine DNA über und ich wollte mehr. Zum Glück gibt es ja mittlerweile über 150 Spiele. Und in diesem Jahr feierte meine Lieblingsreihe endlich ihre Rückkehr.
Auf dieser Reise geschahen unglaubliche Dinge
Vor 17 Jahren erschien der bis dato letzte Teil der Budokai-Tenkaichi-Reihe. Es war das dritte Spiel eines Prüglers, der erst einmal gar nicht so viel anders gemacht hat als die ganzen anderen Dragon-Ball-Ableger. Man hat die Geschichten rund um die orangefarbenen Kugeln zum hundertsten Mal nachgespielt oder sich halt ein paar seiner Lieblingscharaktere geschnappt und sich windelweich geprügelt. Wobei Prügeln nicht unbedingt der richtige Begriff ist. Schließlich sind es die unzähligen Energie-Attacken, die Dragon Ball so markant machen.
Die Art und Weise, wie man sich die Ki-Kugeln um die Ohren geschleudert hat, war super! 3D-Kämpfe, ganze Teams, die man sich zusammengestellt hat und dann noch die Was-wäre-wenn-Lore - fantastisch!
Nebenbei erwähnt: Ich habe das Spiel auf der Wii gespielt. Das gab dem Ganzen noch einmal einen Extra-Kick. Ich meine: Um eine Kamehameha zu machen, musste man eben genau diese Bewegung nachmachen.
Quelle: PC Games
Ich habe unzählige Stunden in das Spiel versenkt und meine Freunde verprügelt. Endlich konnten wir die ewigen Debatten um die besten Charaktere klären. Obwohl ja jeder weiß, dass Vegeta cooler ist als Goku, die Cell-Saga besser ist als die Boo-Saga und Gotenks das mit Abstand witzigste Kerlchen ist.
Eine Berg- und Talfahrt der Qualität
Danach war für mich aber lange Ruhe. In der Zwischenzeit erschienen noch einige Spiele wie Burst Limit und Raging Blast, aber die waren einfach nicht das Wahre. Ich tue mich mit 2D- bzw. 2,5D-Prüglern ohnehin ziemlich schwer.
Vielleicht liegt das auch an einem tiefen Kindheitstrauma, weil mein Bruder mich jedes Mal in Super Street Fighter 2 fertig gemacht hat. Und dann kommt auch noch die Arroganz eines Budokai-Tenkaichi-Spielers durch: Es waren mir einfach zu wenig Charaktere.
Die Xenoverse-Reihe wollte alles anders machen und hat mich endlich mal wieder angefixt: Einen eigenen Charakter erstellen und dann als "Time Patroller" durch die Zeit jagen und die Welt in Ordnung bringen. Dazu noch mit Trunks abhängen, neue Attacken lernen und Quests abarbeiten.
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Xenoverse 2 ging sogar noch einen Schritt weiter und integrierte einen Online-Modus, der bis heute noch fleißig von der Community gespielt wird. Man tut sich also online mit anderen Time Patrollern zusammen und kämpft gemeinsam gegen die bösen Mächte im Universum. Xenoverse 2 entwickelte sich zum Live-Service-Game und bekommt immer noch DLCs. Mini-Son-Goku aus Daima landet jetzt beispielsweise auch im Spiel. Mannomann - diese Spiele haben mir gezeigt ... dass ich gar keine Lust auf eine eigene Geschichte habe.
