Mit Reimagined bekommt Dragon Quest 7 sein zweites Remake: zugänglicher, hübscher, aber immer noch gigantisch. Wir haben das JRPG getestet und verraten euch, wie gut sich der Playstation-1-Klassiker in der Neuauflage spielt.
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Der Markt der JRPGs ist aktuell wohl so sehr geflutet wie seit den 90ern nicht mehr. Da ist es kein Wunder, dass man schnell den Überblick verliert. Besonders, weil sich JRPGs nicht mehr so sehr in ein Korsett zwängen lassen wie noch vor einigen Jahren. Das ist eine große Chance für viele neue IPs, aber eine Krux für die alteingesessenen.
Genau deshalb spendiert Square Enix dem siebten Teil der Dragon-Quest-Reihe direkt mal das zweite Remake. Mit dem Untertitel "Reimagined" bekommt das Playstation-Spiel aus dem Jahr 2000 einen komplett neuen Anstrich: ein einsteigerfreundlicheres Gameplay, eine zeitgemäße Optik im Chibi-Look und trotzdem ein gewohnt gigantischer Umfang.
Es war einmal vor langer Zeit
Holen wir erst mal all diejenigen ab, die mit der Reihe überhaupt nichts am Hut haben. Das Wichtigste zuerst: Für Dragon Quest 7 braucht es keinerlei Vorwissen. Reimagined erzählt, wie schon das Original, eine ganze eigene Geschichte, die in sich geschlossen ist. Wobei das fast schon falsch ist. Immerhin besteht Dragon Quest 7 aus vielen kleinen Einzelgeschichten. Fast wie eine Märchensammlung, bei der jede kleine Geschichte für sich wieder geschlossen ist.
Wir spielen einen namenlosen Fischerjungen, der in die Fußstapfen seines Vaters treten und eines Tages auf das große Meer hinausziehen möchte. Bis es so weit ist, verbringt er den lieben langen Tag mit seinen Freunden Maribel und Prinz Gisma.
Tafeldienst auf einsamer Insel
Viel zu tun gibt es eigentlich nicht. Estard ist die einzige Insel weit und breit. Und die besteht auch nur aus Buttsbüttel und der Stadt Estard. Ringsherum gibt es noch eine kleine Ruine und den ein oder anderen Strand. Viel mehr gibt das trostlose Leben nicht her.
Quelle: PC Games
Die drei Freunde suchen immer neue Abenteuer.
Die Insel dient aber ohnehin nur als unsere Zentrale, von der aus wir in die verschiedenen Geschichten eintauchen. Auf der ganzen Insel verteilt finden wir Bruchstücke kleiner Steintafeln. Die legen wir im Tempel der Mysterien zusammen und unsere Abenteuer beginnen. Einmal zusammengesetzt, öffnen die Tafeln Portale. Ganz nach dem Motto "Es war einmal vor langer Zeit" reisen wir durch die Epochen und entdecken: Es gibt ja doch noch andere Inseln.
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Chibi statt Pixel
So viel grob zur Geschichte, die sich über mehr als 20 Inseln verteilt. Viel wichtiger ist aber, was die zweite Neuauflage des PS1-Klassikers anders macht als die erste oder eben das Original. Kurz gesagt: Dragon Quest 7 Reimagined (jetzt kaufen 55,85 € ) macht genau das, was ein Remake machen sollte - das Spiel zeitgemäß.
