Driift Mania im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Konamis Offread-Interpretation bringt ordentliche Mehrspielergaudi vor dem Schirm und ins heimische Wohnzimmer.

Die Multiplayergaudi

Driift Mania Driift Mania Die Karriere ist extrem herausfordernd. Nicht nur die knifflige Steuerung und das Streckenverhalten nagen an den Erfolgspunkten, auch die CPU-KI trägt trotz teilweise nicht nachvollziehbarer Fehler zur Spannungskurve bei. Der Solomodus ist aber ein notwendiges Übel für jeden "Driift Mania" Käufer, denn ohne entsprechendem Fortschritt stehen weder die zahllosen Flitzer vom Straßenfahrzeug, über Rennboliden bis hin zu Kleinbussen und Gabelstapler zur Verfügung, noch die zahlreichen Mehrspielervarianten wie den Überlebensmodus mit herabstürzenden Kometen, einer Art "Capture the Flag" Variante oder Teamkämpfe. Vor allem letzteres mit den neuen Modi ist ein Schlag ins Gesicht, denn gerade mit bis zu acht Teilnehmern im heimischen Wohnzimmer kommt erst so richtig Stimmung auf. Da wird gezankt, da wird gestritten, gezetert und geflucht und auf den Pisten geht es unglaublich rabiat zur Sache. Die Freunde werden von der Strecke geschubst, gegen die Bande gepresst oder in einen sonstigen Unfall verwickelt. Eine solche Kampfeslust gepaart mit spitzbübischer Schadensfreude kennt man sonst nur aus diversen "Mario Kart" oder "Burnout" Vertretern. Da vergeht die Zeit einfach aufgrund witziger Spielideen wie im Flug.

Driift Mania Driift Mania Möglich wird der auf bis zu acht Teilnehmer ausgelegte Mehrspielermodus durch brüderliches teilen der Controllereinheiten. Grundausstattung sind vier Fernbedienungen, die mit dem Nunchuck bzw. Classic-Controller für vier zusätzliche Rennpiloten erweitert werden können. Während das Nunchuck keinerlei Empfehlung verdient, spielt sich "Driift Mania" unserer Meinung nach mit dem Classic-Controller am besten. Hier könnt ihr wahlweise das Steuerkreuz oder den Stick zum manövrieren der Minis verwenden, was recht bequem von der Hand geht. Die quer zu haltende Fernbedienung ist bei längerer Spieldauer dagegen etwas unkomfortabel zu halten. Wirklich ärgerlich ist letztendlich aber die Tatsache, dass der Solospieler keine Entscheidungsfreiheit bezüglich der Controllereinheit hat. Er muss sich mit der Wii-Remote zufrieden geben und kann weder Nunchuck, noch den Classic-Controller für den Karrieremodus verwenden.

Meinung

Wertung zu Driift Mania (Wii)

Wertung:

7.2 /10
Pro & Contra
Lustige Strecken mit extreme unterschiedlichen Fahrbedingungentauglich für bis zu acht Teilnehmeruneingeschränkte Multiplayergaudifordernder Einzelspielermodus mit knackigem Schwierigkeitsgrad
Als Solist nur mit der Wii-Fernbedienung spielbarMehrspielermodi müssen mühsam im Einzelspielermodus freigespielt werdenmitunter sehr schlichte Präsentation vor allem der Menüsauf kleinen TV-Geräten kaum spielbar
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