Driver: San Francisco im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

An der Seite von John Tanner erleben wir mit dem aktuellen Driver endlich wieder einen würdigen Vertreter der Serie.

Der Online-Mode

Driver: San Francisco Quelle: PC Games Driver: San Francisco Der Online-Mode von Driver: San Francisco funktioniert völlig losgelöst vom Singleplayer-Part, ist aber in derselben Stadt angesiedelt. Diese können wir natürlich im freien Spiel erkunden oder an den verschiedenen Multiplayer Rennen teilnehmen, welche meist auf sechs Fahrer begrenzt sind, lediglich die Team-Rennen kann man zu Acht bestreiten. Doch auch online haben sich Reflections entschieden dem Spieler all die verschiedenen Spielvarianten erst nach und nach zur Verfügung zu stellen, denn an welchen Veranstaltungen man teilnehmen darf hängt gänzlich vom erreichten Level ab. Zu Beginn kann man nur an den ganz einfachen Events teilnehmen, mit Level zwei werden dann die puren Rennen, in denen es kein Nitro und Shiften gibt, freigeschaltet und so weiter. Ob einem das gefällt oder nicht, lassen wir mal dahingestellt, denn zugegeben, die paar Level um endlich an allen Events teilnehmen zu können erreicht man recht schnell.

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Driver: San Francisco Driver: San Francisco Eindeutig gelungen hingegen ist das Feature des Qualifizierens. Die Startreihenfolge bei den verschiedenen Rennen und Spielchen wird nämlich durch kurze Qualifizierungs-Events bestimmt. Da geht es beispielsweise darum innerhalb von 30 Sekunden möglichst schnell zu fahren, viele Autos zu überholen oder die meiste Zerstörung anzurichten. Die so errungenen Punkte legen dann die Startplätze der Teilnehmer fest. Die angebotenen Rennvarianten sind dabei genauso unterschiedlich wie im Singleplayer ausgefallen. Da gibt es ein richtiges Fangen-Spielen, eine Verfolgungsvariante, bei der alle Spieler versuchen innerhalb des Windschattens des Zielfahrzeugs zu bleiben, die Verbrecherjagd, bei der die einen Spieler in die Rolle der Polizei schlüpfen und die anderen in die der Gejagten, und so weiter. Bis auf das reguläre Rennen aber haben alle Modi gemein, dass die Spiele recht chaotisch und schnell ablaufen. Permanent blitzt es rund um einen herum, womit uns signalisiert wird, dass eben ein Spieler in das getroffene Fahrzeug geshiftet ist, während das Stadtmobiliar San Franciscos in seine Einzelteile zerlegt wird und wir nicht selten die Erfahrung machen, wie hoch unser Auto fliegen kann. Das kann unglaublichen Spaß machen, kann einen aber auch zur Weißglut bringen, wenn man vor lauter Shiften und Driften wieder mal komplett die Kontrolle über das Geschehen verloren hat.

Meinung

Wertung zu Driver: San Francisco (PS3)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Das Shift-FeatureAbwechslungsreiches GameplayMotivierendes PunktesystemLizenzierte AutosVoll auf den Spielspaß ausgelegte StadtGelungene CharaktereCutscenes im Stil der 70erCoole MusikuntermalungKeinerlei Framerate-Einbrüche
Sehr „amerikanische Fahrphysik“Häuserfassaden sehen recht schmucklos ausOnline-Rennen nur bis max. 8 FahrerOnline-Modi enden gern im totalen ChaosDas Story-Ende enttäuscht etwasGeringes Tearing
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