E3 2017: Die Enttäuschungen der Messe - das hat uns weniger gefallen
Special
Auf der E3 2017 gab es jede Menge potenzieller Spiele-Highlights zu sehen. Hersteller wie Microsoft, Sony und Nintendo zeigten anlässlich der Spielemesse in Los Angeles, auf welche Games sich Spieler in nächster Zeit freuen dürfen. Abseits pompös inszenierter Trailer und beeindruckender Gameplay-Demos versteckte sich aber auch die eine oder andere Enttäuschung. Was uns auf der E3 weniger gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Video-Special.
Jubel, Trubel - und jede Menge Videospiele. Der Juni steht ganz im Zeichen der E3. Hersteller und Entwickler aus aller Welt reisen zur Spielemesse nach Los Angeles, um ihre kommenden Spiele-Highlights vorzustellen. Doch abseits pompös inszenierter Trailer und beeindruckender Gameplay-Demos versteckt sich auch die eine oder andere Enttäuschung. Was uns auf der E3 weniger gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Video-Special.
Tipp: Alle Infos und Videos von der E3 2017 in der Übersicht
Metroid Prime 4 - Ein Logo als Ankündigung
Endlich! Nintendo bestätigte auf der E3 2017 die Entwicklungen an Metroid Prime 4. Das war es dann aber auch schon. Denn während der E3-Show zeigte der Publisher lediglich das Logo zum Spiel. Auf einen Trailer oder erste Infos müssen sich Fans der Actionserie um Samus Aran noch gedulden. Das gleiche gilt für den Release-Termin: Nintendo nannte nicht einmal einen möglichen Zeitraum. Immerhin ist bekannt, dass Metroid Prime 4 für die Switch erscheint. Schade, Nintendo: Hier hätten wir gern mehr gesehen und erfahren.
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Doom: Kein Singleplayer-DLC
Schade: Bethesda stellte auf der E3 2017 keinen Singleplayer-DLC zu Doom vor. Gerne wären wir als Einzelspieler zurück in die Hölle gestiegen, um den ekligen Biestern in neuen Abschnitten kräftig in den Hintern zu treten. Aber vielleicht kommt da ja noch etwas nach. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Immerhin erhalten Singleplayer-Fans mit Wolfenstein 2: The New Colossus neues Futter - und auch hier geht's nicht weniger zimperlich zur Sache als bei Doom.
Fallout 4 VR kostet 60 Euro
Fallout 4 VR wurde bereits im vergangenen Jahr angekündigt, inzwischen hat das postapokalyptische Rollenspiel einen Release-Termin bekommen: Im Oktober 2017 soll die VR-Umsetzung des RPGs von Bethesda weltweit für PC erscheinen. Allerdings unterstützt die VR-Version von Fallout 4 nur die VR-Brille HTC Vive - Oculus Rift und PlayStation VR sind nicht kompatibel. Zudem halten wir den Preis von 60 Euro für übertrieben. Und offenbar müssen auch Spieler, die Fallout 4 bereits besitzen, erneut 60 Euro locker machen, um das Rollenspiel in der virtuellen Realität erleben zu dürfen. Uff.
Viele Sony-Spiele erst 2018
Auch wenn uns bei vielen auf der Sony-Konferenz vorgestellten Spielen die Kinnlade auf den Tisch sackte: So richtig wollte der Funke dann doch nicht überspringen. Zwar hinterließen Spiele wie God of War, Days Gone, Detroit: Become Human, Spider-Man und das Remake von Shadow of the Colossus einen hervorragenden Eindruck. Allerdings beginnt der Spaß wohl erst 2018 - die potenziellen Blockbuster erscheinen nicht mehr in diesem Jahr. Das gilt wohl auch für The Last of Us Part 2, das auf der Spielemesse überhaupt keine Rolle spielte. Vor Ende 2018 dürfte das Abenteuer daher nicht erscheinen. PS4-Spieler müssen sich also stark in Geduld üben. Immerhin dürfen sie sich mit Uncharted: The Lost Legacy und Horizon: Zero Dawn - The Frozen Wilds auf zwei vielversprechende Erweiterungen freuen - beide sollen noch 2017 erscheinen.
Kein Red Dead Redemption 2 zur E3
Rockstar Games hält sich mit Infos zu Red Dead Redemption 2 seit der Ankündigung im Oktober 2016 bedeckt. Erst im Mai gab es Neuigkeiten - allerdings negativer Natur: Die Entwickler verschieben das Wild-West-Epos von Herbst dieses Jahres auf das Frühjahr 2018. Als Trostpflaster wurde eine handvoll neuer Screenshots veröffentlicht. Auf der E3 2017 hätten wir uns über weitere Infos gefreut - vor allem über einen neuen Trailer. Doch der blieb aus und wir müssen uns weiter gedulden. Vermutlich wartet Rockstar Games den großen Messetrubel ab und nutzt die kommenden, eher spielarme Wochen dazu, um Red Dead Redemption 2 zu bewerben. Wir können es kaum erwarten.
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