EA: Interne AI-Tools für Entwickler produzieren fehlerhaften Code, kosten viel Zeit und Geld, behaupten Insider
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Statt mit dem Einsatz von KI Geld zu sparen, sorgt EA durch interne Tools laut neuen Berichten für noch mehr Chaos und Kosten.
Kaum hat Electronic Arts neue KI-Tools für die Entwicklung eigener Titel angekündigt, schon überschlagen sich die Negativschlagzeilen rund um das Projekt. Wir verraten euch, was hinter den Kulissen dieser Tage anscheinend schiefläuft.
KI-in EA-Spielen
Aktuell macht ein Bericht von Business Insider die Runde, in dem über interne Probleme KI-Tools bei Electronic Arts berichtet wird. Gerade das hauseigene Tool ReefGPT sorgt durch fehlerhaften Code oder "Halluzinationen" für Stress. Schließlich müssen Mitarbeiter*innen Arbeitszeit investieren, um die verursachten Fehler zu korrigieren.
Warum also nicht einfach auf das Tool verzichten, wenn es die Entwicklung verschiedener Projekte offensichtlich nicht verbessert? Den Wunsch, Kosten durch den Einsatz solcher Tools zu sparen, kann man Stand heute zu den Akten legen. Nun, es scheint so, als würde die Führungsetage bei Electronic Arts auf den Einsatz von KI bestehen.
Tatsächlich hält sich der Enthusiasmus der Angestellten in Grenzen. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass die Aufgabe schlichtweg darin besteht, ein Tool zu trainieren, dass früher oder später den eigenen Arbeitsplatz ersetzen soll. Im Artikel von Sarah E. Needleman wird unter anderem geschildert, dass EA seine rund 15.000 Angestellten in verschiedensten Bereichen zur Arbeit mit KI ermutigen möchte.
Dabei ist generative KI weder bei Entwickler*innen, noch bei Artists oder der Spielerschaft besonders populär. Nicht nur die horrenden Konsequenzen für die Umwelt oder ethische Fragen rund um Urheberrecht und Hetzkampagnen sorgen für massive Kritik. So stolpert man beim einen oder anderen Werbeclip für generative KI in den Kommentaren über Begriffe wie "AI-Slop"
Des Weiteren hat EA zuletzt nicht nur durch den Einsatz von KI für negatives Aufsehen gesorgt. Immerhin wird der Konzern für rund 50 Milliarden US-Dollar an eine Investorengruppe verkauft, zu der unter anderem der Staatsfonds von Saudi-Arabien oder die Private-Equity-Firma Affinity Partners gehören. Bei letzterer sitzt der Schwiegersohn von Donald Trump federführend mit im Boot.
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Quellen: Business Insider (Paywall), Tweak Town
