EA an Investorengruppe verkauft: Was passiert mit den Top-Marken wie Battlefield oder EA Sports FC?
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EA wird wahrscheinlich von der Börse genommen. Die Käufer - unter anderem der Staatsfonds von Saudi-Arabien und eine Firma von Donald Trumps Schwiegersohn - zahlten insgesamt in etwa 55 Milliarden US-Dollar.
Was bereits als Gerücht durch die Gaming-Branche geisterte, wird jetzt offenbar Realität: Electronic Arts wird im größten in bar bezahlten "Take Private"-Deal der Geschichte an ein Investorenkonsortium verkauft. Was wird sich nach dem Deal in Höhe von rund 55 Milliarden US-Dollar für Investoren und Spieler ändern?
EA: Unternehmenswert bleibt gleich
Die Käufer von EA sind der saudi-arabische Staatsfonds PIF, der US-Investor Silver Lake und eine Firma von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Affinity Partners. Statt des aktuellen Börsen-Kurses von rund 170 US-Dollar werden Aktien-Inhaber von dem Investorenkonsortium 210 US-Dollar je Aktie in bar erhalten. Allerdings müssen die Aktionäre von EA und die Behörden dem Milliarden-Deal noch zustimmen.
Electronic Arts verspricht: Der Wert des Unternehmens soll sich nach der Privatisierung, die bis zum ersten Quartal des Finanzjahres 2027 abgeschlossen sein wird, soll sich laut EA nicht ändern. Zudem bleibt Andrew Wilson auch nach der Übernahme der CEO von EA - wird jedoch nach Abschluss des Deals von der Börse genommen. Durch die "einzigartige Position des saudi-arabischen Staatsfonds im weltweiten Gaming und E-Sports-Bereich" soll Electronic Arts sogar "langfristig wachsen" und "gleichzeitig Branchen-Innovationen" fördern.
Was bedeutet die Übernahme für Spieler?
Die brennendste Frage für Spieler wird jedoch sein, was sich für sie als Konsumenten ändern wird. Mit dem Release von Battlefield 6 am 10. Oktober dieses Jahres könnte die Military-Shooter-Reihe von EA beispielsweise nach dem enttäuschenden Battlefield 2042 wieder neuen Aufwind bekommen. Doch obwohl EA beteuert, dass die Privatisierung wirtschaftlich keine Auswirkungen haben wird, wird wohl die Zukunft zeigen müssen, ob große Änderungen für die Gaming-Community anstehen.
EA wird im größten Privatisierungs-Deal der Geschichte in bar übernommen? Was denkt ihr, wie sich das auf die Spiele von Electronic Arts zukünftig auswirken wird? Schreibt uns gern einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesen Text - dazu müsst ihr eingeloggt sein. Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren. Beachtet beim Kommentieren bitte unsere Forenregeln und die allgemeine Netiquette.
