Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres im Gamezone-Test

Test Patrick Büssecker

Wieder einmal schafft es das Game auch Tauchmuffel in seinen Bann zu ziehen und vor die Konsole zu fesseln.

Der Online-Part

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Erfreulicherweise ist auch der Onlinemodus bei Endless Ocean 2 wieder mit von der Partie und in diesem könnt ihr mit einem Freund gemeinsam auf Tauchstation gehen und euch zudem auch gegenseitig auf der Neunerinsel besuchen. So kann man immerhin anderen Spielern seine eigene, mit vielen Items verschönerte Insel zeigen. Um zusammen online spielen zu können, müsst ihr lediglich eure Freundescodes austauschen und dann könnt ihr auch schon zusammen die Meere und Flüsse unsicher machen. Während der gemeinsamen Tauchgänge könnt ihr jederzeit mit Hilfe von Textnachrichten kommunizieren und falls beide Spieler im Besitz der WiiSpeak sind, könnt ihr sogar ganz bequem miteinander sprechen. Etwas schade ist lediglich, dass man nur miteinander spielen kann, falls zuvor die Freundescodes ausgetauscht wurden. Spontane Tauchgänge mit anderen unbekannten Usern sind daher, wie so oft bei der Wii, nicht möglich. Wer aber genügend Leute kennt, die im Besitz des Spiels sind und gerne mal online die Unterwasserwelt erforschen möchten, der dürfte garantiert viel Spaß mit dem Onlinemodus haben.

Grandiose Optik und stimmungsvoller Sound

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Schon Teil 1 bot eine richtig schöne Optik, welche mit tollen Unterwasserumgebungen und den liebevollen Fischen zu gefallen wusste. Bei Endless Ocean 2 erwartet euch diesmal sogar eine noch etwas bessere Grafik und auch wenn nicht alles aus der Hardware herausgeholt wurde, so gehört doch die Tauchsimulation zu den grafisch hübschesten Spielen für Nintendos aktuelle Konsole. Lediglich an Land ist der Titel nicht ganz so überzeugend, aber darüber kann man wohl leicht hinwegsehen. Bei der Übersicht kann das Spiel dann wieder komplett punkten, denn selbst in den verwinkelsten und engsten Passagen des Spiels hat man aufgrund der Ego-Perspektive immer alles wunderbar im Blick.

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Beim Sound erwartet euch ebenfalls wieder eine ähnliche Kost, wie bereits beim Vorgänger. Wieder einmal gibt es sehr ruhige Klänge, die hervorragend zum Spielgeschehen passen und eine tolle Atmosphäre schaffen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings, denn ihr könnt leider keine eigene Lieder im Spiel verwenden. Im Vorgänger war es noch möglich MP3-Dateien von einer SD-Karte zu laden und im Spiel laufen zu lassen. Etwas schade, dass diese Funktion nun im zweiten Ableger gestrichen wurde, aber dank des guten Soundtracks des Spiels fällt dies nicht ganz so negativ auf. Auf eine Sprachausgabe müsst ihr leider nach wie vor verzichten und müsst euch daher mit den Bildschirmtexten zufrieden geben. Wenigstens eine englische Sprachausgabe hätte es da ruhig sein dürfen.

Wiimote oder Classic Controller?

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Auch bei der Steuerung blieb wieder alles beim Alten und wer Endless Ocean bereits kennt, der wird sich sofort zurecht finden. Anfänger dürften hingegen zu Beginn erst einige Übungsrunden benötigen, bis diese die Steuerung gut drauf haben, denn diese ist ziemlich empfindlich und selbst kleinste Bewegungen mit der Wiimote wirken sich auf das Spiel aus. Nach einiger Zeit sollte jedoch jeder Zocker ohne Probleme mit dem Spiel klar kommen und die Bewegungen gehen herrlich einfach von der Hand. Erfreulicherweise könnt ihr auch den Classic Controller der Wii verwenden, falls ihr mit diesem ein wenig besser klar kommt. Gerade bei längeren Spielsitzungen dürfte dies auch ein wenig angenehmer sein.

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