Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres im Gamezone-Test

Test Patrick Büssecker

Wieder einmal schafft es das Game auch Tauchmuffel in seinen Bann zu ziehen und vor die Konsole zu fesseln.

Ende 2007 erschien mit Endless Ocean nicht nur einer der wenigen Vertreter des Genres der Tauchsimulationen, sondern auch gleich noch ein richtig guter. Die Fachpresse war von dem Titel jedenfalls zu einem großen Teil durchaus angetan und auch die Verkaufszahlen waren für einen ungewöhnlichen Titel dieser Art in Ordnung. So wunderte es kaum, dass bereits im Herbst 2008 ein Nachfolger angekündigt wurde, welcher bereits im vergangenen Jahr in Japan auf den Markt gekommen ist. Nun ist der Wii-exklusive Nachfolger namens Endless Ocean 2 - Der Ruf des Meeres auch endlich bei uns im Handel erhältlich und wir haben uns den Titel einmal näher angesehen.

Das Lied der Drachen

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Bei Endless Ocean 2 bekommt ihr auch eine kleine Hintergrundgeschichte präsentiert, welche aber leider ziemlich unspektakulär ausgefallen ist. Diesmal dreht sich dabei alles um das sogenannte Lied der Drachen, welches der Schlüssel zu einem legendären Schloss und diverser Schätze sein soll. Zusammen mit der jungen Taucherin Oceane und ihrem Großvater macht ihr euch nun auf die Suche nach diesem Schloss und anderen Geheimnissen, die unter der Wasseroberfläche auf euch warten.

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Bevor ihr die Unterwasserwelt unsicher machen könnt, steht erst einmal ein kleines Tutorial auf dem Plan. Das Tutorial erläutert euch dabei nicht nur die Steuerung und das Gameplay, sondern auch einige Tasten der Wiimote werden gezeigt. So können auch absolute Wii-Einsteiger sofort loslegen. Während des Tutorials dürft ihr auch euren Charakter bearbeiten und erstellen. Die Möglichkeiten dazu sind jedoch ziemlich beschränkt und so müsst ihr euch meist lediglich zwischen mehreren Varianten wie beispielsweise blasser, normaler oder dunkler Haut entscheiden. Ein paar mehr Einstellungsmöglichkeiten hätten es dann doch ruhig sein dürfen. Unter Wasser spielt das Aussehen dank der Ausrüstung zwar keine große Rolle, aber bei Endless Ocean 2 dürft ihr auch öfters mal an Land gehen und dort sieht man dann den erstellten Charakter natürlich komplett. Somit ist das Aussehen eurer Spielfigur dann auch nicht so unwichtig, wie man es bei einer Tauchsimulation vielleicht vermuten würde.

Nach dem Mini-Tutorial geht es dann auch endlich los und ihr könnt eure eigenen Tauchgänge starten. Dabei habt ihr bei Endless Ocean 2 wieder die Wahl, ob ihr einfach nur zum Spaß taucht oder ob ihr die Story weiter voranbringen möchtet. Da zu Beginn des Spiels jedoch kaum Tauchgebiete zur Verfügung stehen, sollte man erst die Geschichte weiterspielen und sich dann später auf das Erkunden in den freigeschalteten Arealen konzentrieren.

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Zu Erkunden und zu Entdecken gibt es bei Endless Ocean 2 dabei wieder mehr als genug. So gibt es nicht nur mehr Tauchgebiete und Tiere als beim Vorgänger, sondern auch diverse einsammelbare Gegenstände wie antike Münzen sind wieder mit von der Partie. Viele der Tiere bekommt ihr dabei nur unter bestimmten Voraussetzungen, wie beispielsweise der richtigen Tageszeit zu Gesicht. Gerade nachts tummeln sich häufig viele andere Fische und Meeresbewohner unter Wasser, als dies noch tagsüber der Fall ist. So muss man die unterschiedlichen Gebiete auch zu den verschiedenen Uhrzeiten besuchen und bis man jeden einzelne Fisch mit seinen eigenen Voraussetzungen entdeckt hat, dürfte man unzählige Stunden beschäftigt sein.

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres Beim Gameplay an sich blieb dabei im Großen und Ganzen alles beim Alten. Allerdings wurde die Interaktion mit den Fischen ein wenig verändert. Daher ist es nicht mehr nötig sich intensiv mit den Fischen zu beschäftigen, um Informationen zu bekommen, sondern ihr müsst die Tiere lediglich anklicken und schon erhaltet ihr das bekannte Informations-Fenster. Diese Informationen sind zwar nicht mehr ganz so umfangreich wie beim ersten Teil, aber die wichtigsten Infos sind nach wie vor enthalten und reichen für ein Spiel dieser Art sowieso völlig aus.

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