FBC: Firebreak erreicht 1 Million Spieler - aber Remedy ist unzufrieden mit den Verkäufen
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Trotz über einer Million Spieler in zehn Tagen verfehlt FBC: Firebreak die Verkaufserwartungen. Schuld sind vor allem Game Pass und PS Plus.
Remedy Entertainment hat seinen ersten vollständig selbst veröffentlichten Multiplayer-Titel auf den Markt gebracht. Allerdings fällt die Bilanz gemischt aus. FBC: Firebreak, ein Koop-PvE-Shooter im Control-Universum, erschien am 17. Juni für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Innerhalb der ersten zehn Tage erreichte das Spiel sogar eine Million Spieler. Doch hinter der großen Zahl steckt ein finanzieller Dämpfer. Die direkten Verkäufe blieben weit hinter den Erwartungen zurück.
Game Pass und PS Plus als zweischneidiges Schwert
Ein Großteil der Spieler kam über Xbox Game Pass und PlayStation Plus. Für Remedy bedeutete das zwar einen enormen Reichweiten-Boost, aber kaum laufende Einnahmen. Statt kontinuierlicher Verkaufserlöse gab es nur eine einmalige Vergütung aus den Verträgen mit Microsoft und Sony.
Auf Steam, das als Hauptplattform für den PC-Verkauf vorgesehen war, blieben die Verkaufszahlen deutlich unter den Prognosen. Damit verpasste Remedy eine wichtige Chance, die Investitionskosten schnell zu amortisieren. Außerdem sind die Wertungen stark gemischt und stehen derzeit bei ausgeglichen, was neue Spieler etwas abschrecken kann. Ebenso befindet sich das Ergebnis bei Metacritic im Mittelfeld.
FBC Firebreak besitzt langfristiges Potenzial
Trotz der schwachen Verkaufszahlen sieht Remedy Grund zur Hoffnung. Der Halbjahresbericht hebt hervor, dass die Rückmeldungen aus der Community zunehmend positiver werden. Spieler loben die stimmige Control-Atmosphäre, das kooperative Gameplay und die technische Stabilität des Titels.
Laut dem Studio bildet FBC: Firebreak eine solide Basis, die sich mit Updates und neuen Inhalten ausbauen lässt. Damit kann sich der Titel langfristig doch noch als Erfolg erweisen. Ganz im Sinne der "Games as a Service"-Strategie, die auf kontinuierliche Spielerbindung setzt.
Ob FBC: Firebreak den Sprung zum wirtschaftlichen Erfolg schafft, hängt nun davon ab, wie gut Remedy die Content-Roadmap umsetzt und ob es gelingt, mehr Käufer außerhalb der Abo-Dienste zu gewinnen. Habt ihr FBC Firebreak bereits ausprobiert? Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt es uns gern in die Kommentare.
Quelle: videogameschronicle
