FIFA 20: So spielt sich die neuste Version der FIFA-Reihe - Gameplay-Vorschau
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EA hat noch vor dem offiziellen Start der E3 2019 im Rahmen ihres eigenen Events EA Play mit FIFA 20 den nächsten Teil der erfolgreichen Fußball-Reihe vorgestellt und erste Szenen veröffentlicht. Wir hatten in Kalifornien die Gelegenheit, selbst Hand an zulegen und erzählen euch in dieser Preview, wie sich FIFA 20 spielt.
Es gibt drei Dinge in dieser Welt, die sind unausweichlich. Der Tod, die Steuer und der Release eines neuen FIFA von EA. Dementsprechend wenig überraschend war es wohl auch, als EA vor einigen Tagen FIFA 20 (jetzt kaufen ) erstmals offiziell ankündigte. Auf der EA Play, dem hauseigenen Event, welches im Vorfeld der E3 in Los Angeles stattfindet, gab es neben jeder Menge neuer Informationen auch erstmals Ingame-Szenen zu sehen. Außerdem hatten die Besucher vor Ort die Möglichkeit, FIFA 20 an diversen aufgebauten Stationen zu testen. Das haben wir natürlich umgehend gemacht und erzählen euch, wie sich das neue FIFA 20 anfühlt.
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FIFA 20 Preview: Football Intelligence
Unter diesem Begriff fassen die Entwickler von EA diverse Änderungen zusammen, die das Spielerlebnis verbessern sollen. Die wichtigsten Anpassungen betreffen dabei die KI. So sollen KI-Verteidigern den attackierenden Spielern mehr Raum lassen und eher Passwege zustellen, anstatt den kontrollierten Spieler permanent unter Druck zu setzen. Das soll zum einen das manuelle Verteidigen wieder lohnenswerter machen, zum anderen aber auch mehr Spielraum für Tricks lassen, von denen wir im neuen FIFA einige neue zu sehen bekommen. Aber es gibt noch einige weitere Anpassungen:
- KI-Verteidiger sollen schwächer werden und weniger aggressiv attackieren
- Als Verteidiger soll das richtige Timing beim Tackle eine größere Rolle für den Ballgewinn spielen.
- Eins-gegen-eins-Situationen sollen spannender werden
- Torhüter sollen abgeschwächt werden
- KI-Spieler sollen sich realistischer verhalten
- Je komplizierter ein Schuss ist, desto höher das Risiko, dass er schief geht. Volleys sollen beispielsweise seltener gelingen als ein gezielter Schuss mit Anlauf
- Das Aneinanderreihen von Skill Moves soll schwerer werden
- Es gibt neue Möglichkeiten, den Gegner im Dribbling zu locken und aussteigen zu lassen
In der Praxis macht sich viele diese Änderung sofort bemerkbar. Spielt man über die Außen, dann begleiten einen die KI-Verteidiger und versuchen lediglich die Flanken zu unterbinden. Dadurch lassen sich spezielle Tricks besser realisieren. Allerdings reicht nun ein kurzer Wackler auch nicht mehr aus, um den aggressiv heranstürmenden Verteidiger aussteigen zu lassen und dann mehr oder weniger alleine auf den Keeper rennen zu dürfen.
Gelingt einem das dann aber doch, dann ist der Ball so gut wie sicher im Tor. Die Keeper wurden von EA nämlich gerade in den direkten Duellen deutlich abgeschwächt. Sofern man als Angreifer keinen groben Schnitzer begeht, hat der Torhüter kaum eine Chance.
Quelle: EA
Den Volta-Modus konnten wir noch nicht anspielen. Schade, denn es soll DAS große neue Geature in FIFA 20 werden.
Beim manuellen Verteidigen spielt das richtige Timing beim Tackling schon immer eine große Rolle, die nun noch wichtiger werden soll. Davon ließ sich beim Anspielen aber noch nicht besonders viel feststellen. Bei schlechtem Timing ist der Gegner nach wie vor auf und davon, während ihr bei gutem Timing den Ball sicher am Fuß habt. Lediglich das richtige Zeitfenster ist etwas kleiner geworden, was im Spiel aber nicht sonderlich auffällt.
Der Versuch, manuelles Verteidigen wieder wichtiger zu machen, ist jedenfalls geglückt. Lässt man die KI-Verteidiger machen, was sie wollen, dann erzielen selbst wenig geübte Spieler relativ einfach Tore gegen euch.
Übernehmt ihr allerdings den ballnächsten Spieler und setzten den Angreifer unter Druck, sorgt die KI eurer Mitspieler durch gutes Stellungspiel dafür, dass es auch erfahrene Spieler mitunter schwerer gegen eure Verteidigung haben als in alten FIFA-Versionen. Das macht aktives Spielen in der Verteidigung wichtiger und sorgt zudem dafür, dass gute Spieler nicht mehr nur in Angriff glänzen können. Außerdem spürt man nun auch in der Verteidigung viel deutlicher den Unterschied zwischen einem wirklich guten und einem mittelmäßigen Spieler.
FIFA 20 Preview: Skill Moves erfordern mehr Skill
Auch die Anpassung, welche die Aneinanderreihung von Skill Moves erschwert, macht sich durchaus bemerkbar. Weniger versierten Spielern wird dieser Umstand kaum auffallen. Wer hingegen auf höchstem Niveau virtuell kickt, der stellt tatsächlich fest, dass es nun deutlich schwerer ist, ganze Ketten an Tricks zu vollführen. Verteidiger bekommen so eine höhere Chance, an den Ball zu kommen, während die Schere zwischen guten und sehr guten Spielern weiter auseinander geht. Feierabendkicker können dagegen beruhigt sein. Die überwiegende Mehrheit der Spieler wird von dieser Änderung nichts merken, geschweige denn davon irgendwie beeinflusst werden.
Quelle: EA
Im August wird man den neuen Spielmodus VOlta erstmal anspielen können - bis dahin soll er zumindest fertig sein.
Gleiches gilt auch für die neue Möglichkeit, Verteidiger zu locken, um sie dann aussteigen zu lassen. Hier konnten wir bei jeder Menge Zweikämpfen und Dribblings keinerlei gröbere Änderungen feststellen. Anstürmende Gegner lassen sich immer noch problemlos verladen und im engen Zweikampf ist es nach wie vor deutlich schwerer, den Gegner mit schnellen Bewegungen komplett ins Leere zu schicken.
FIFA 20 Preview: Und wie spielt sich der "Volta"-Modus?
Das größte und wichtigste neue Feature von FIFA 20 soll aber der Volta-Spielmodus sein, der ein wenig an die alten Teile von FIFA Street erinnert. Auf kleinen Feldern könnt ihr im 3v3, 4v4 und 5v5 (wahlweise auch ohne Keeper) gegeneinander antreten. Da die Plätze ähnlich wie beim Hallenfußball umzäunt sind, ergeben sich vollkommen neue Möglichkeiten in Sachen Taktik und Spielzüge. Im Gegensatz zu FIFA Street bleibt die restliche Spielmechanik aber komplett die gleiche wie in den "normalen" Spielmodi.
Leider scheinen die Entwickler mit den jüngsten Spielmodus aber nicht ganz fertig zu sein. Denn außer ein paar Ingame-Szenen im Ankündigungstrailer bekamen wir noch nichts davon zu sehen, geschweige denn zu spielen. Was natürlich gleichzeitig bedeutet, dass wir uns noch kein Bild davon machen konnten, wie sich der Volta-Modus in die aktuelle Spielmechanik einfügt. Funktionieren Mechaniken und Skill Moves, die eigentlich auf das große Feld mit deutlich mehr Platz ausgelegt sind, auch in den kleinen Käfigen? Die Entwickler sagen naturgemäß ja. Wir sind da doch ein wenig skeptischer, müssen aber wohl noch bis August warten, bevor wir selber Hand anlegen können. Dann soll laut Roadmap zumindest der Volta-Modus weitestgehend fertig sein.
FIFA 20 Fazit
Meinung
Wir arbeiten an einem Fazit-Video, welches wir euch sobald wie möglich nachliefern.
