Fable Legends für Xbox One in der Vorschau: Alle Infos und Fakten aus Albion

Special Sandro Odak

Auf der Gamescom in Köln stellte Microsoft Fable Legends vor. Das Action-RPG spielt 400 Jahre vor den Ereignissen der anderen Fable-Spiele und ist ein Koop-Abenteuer für vier Spieler online sowie einen Schurken, der den vier Helden Fallen und Feinde in den Weg stellt. Wir haben alle Infos und Fakten sowie einen ersten Teaser-Trailer.

Auf der Gamescom in Köln stellte Microsoft am Dienstag Fable Legends vor. Das Action-Adventure spielt in Albion rund 400 Jahre vor den Ereignissen der bereits veröffentlichten Fable-Spiele und liefert damit eine vollkommen neue Welt. Die Geschichte dreht sich um eine riesengroße Mondstatue, die Wünsche erfüllt. Doch nicht alle von denen sind gut: Vier Helden ziehen aus, um den Wunscherfüller aus den Händen seines aktuellen Besitzers zurückzuerobern.

Fable Legends in der Gamescom-Vorschau (12) Quelle: Microsoft Fable Legends in der Gamescom-Vorschau (12) Als Spieler ist man in Fable Legends immer zu viert unterwegs. Wer will, kann die drei offenen Plätze mit Freunden auffüllen und kooperativ spielen, oder die KI einspringen lassen. Die Charakterklassen sind relativ typisch verteilt: Ein Fernkämpfer, eine Magierin, ein gut gepanzerte Kämpferin und ein Degenkämpfer sind die ersten vier angekündigten Charaktere, Lionhead verspricht aber sehr viel mehr. Ganz so wie Fable 1 bis 3 ist Legends jedoch nicht. Das Abenteuer findet nicht in einer richtigen offenen Welt statt. Stattdessen gibt es eine Art Übersichtslevel, in dem man Aufträge annimmt. Die einzelnen Missionen starten dann als Level in einer Art eigens generiertem Dungeon. Wie Lionhead bei einem solchen strikten Levelaufbau auch eine Geschichte erzählen will, die annähernd so RPG-ig und ausufernd sein soll wie in den Vorgängern, wissen wir nicht. Jeder Kampf dauert circa 30 Minuten und soll sich jedes Mal anders spielen.

Fable Legends in der Gamescom-Vorschau (6) Quelle: Microsoft Fable Legends in der Gamescom-Vorschau (6) Dafür kehrt eine andere Disziplin von Fable zurück: In Fable Legends können wir auch den Part des Bösen übernehmen. Jedoch nicht so, wie man es aus Fable 1 bis 3 kennt, nämlich indem man sich einfach charakterlich zum Arschloch entwickelt. Stattdessen steuert ein zusätzlicher fünfter Spieler alle Feindaktivitäten. Er wird entweder via Internet oder bequem zu Hause dazustoßen können und platziert Einheiten und Fallen im Weg der vier Helden. Das erinnert an den Multiplayer-Modus von ZombiU – der tatsächlich seinerzeit ziemlich witzig war. Gesteuert wird der Modus entweder an der Konsole oder alternativ durch SmartGlass auf dem Tablet.

Je nachdem ob die Helden oder die Schurken einen Kampf gewinnen, bekommen beide Parteien unterschiedlich viele Erfahrungspunkte und Gold. Das Ergebnis wird am Ende eines Levels nach einem Bosskampf (den natürlich auch ein Schurken-Spieler steuert!) ausgegeben. Das erinnert ziemlich an Arcade-Spiele und gibt uns noch mehr Grund zur Sorge, dass Fable Legends ein spaßiges Action-Adventure wird, aber kein richtiges RPG.

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