Far Cry 5: Vorschau & Gameplay-Videos - Altbekannt und gut wie immer
Special 53,99 €
Far Cry 5 in der Vorschau: Nach Afrika, den Tropen, dem Himalaya und der Steinzeit zieht es die Far Cry-Serie mit dem nummerierten fünften Ableger in westliche Gefilde. Im fiktiven Hope County im völlig realen Montana trafen wir in unserer umfangreichen Anspiel-Session kurz vor dem Release auf Rednecks, Kultisten, friedfertige Angler und Diabetes-geplagte Bären. Alle Infos gibt's in unserer Preview!
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es einer verrückten Sekte nicht gefällt, die über das fiktive Hope County, Montana, hereinbricht und dort mit der Schrotflinte in der Hand die Macht an sich reißt. An der Spitze dieser kriminell-religiösen Bewegung namens Eden's Gate: Joseph Seed, besser bekannt als "Der Vater". Auch die örtliche Polizei befindet sich inzwischen unter der Kontrolle der mordenden Bande, als wir in Gestalt eines (selbst im Editor erstellten) Sheriffs nach Hope County kommen, um gemeinsam mit drei Kollegen wieder für Zucht und Ordnung zu sorgen.
Weil das Spiel sonst relativ kurz wäre, geht die geplante Verhaftung des Sektenführers freilich schief und wir finden uns allein und hilflos in der Pampa ausgesetzt, während sich unsere Polizei-Kollegen in der Gefangenschaft von Joseph und seinen drei ebenso verrückten Geschwistern wiederfinden. Unser Ziel ist klar: Unsere verschleppten Begleiter befreien und Eden's Gate aus Hope County vertreiben! Das erledigen wir mit Pistole, Maschinengewehr und Molotowcocktails in der Hand. Und weil Arbeit alleine nicht glücklich macht, vertreiben wir uns zusätzlich die Zeit mit Angelausflügen, Paragliding-Herausforderungen, Item-Sammeleien und anderen spaßigen Beschäftigungen.
In diesem Artikel
Far Cry 5 Preview: This Land is their Land
Quelle: PC Games
Die Spielwelt des Abenteuers ist in drei primäre Bereiche unterteilt, die von von den Geschwistern des "Vaters" beherrscht werden.
Man sieht schon: Allzu weit bewegt sich Far Cry 5 (jetzt kaufen / 53,99 € ) nicht weg von dem, was man von der Serie gewohnt ist. Uns erwarten eine große Spielwelt, zahlreiche Gefährte für Land, Wasser und Luft, zig Haupt- und Nebenmissionen und jede Menge andere Aktivitäten, die uns vom Heldendasein ablenken. Was es hingegen nicht mehr gibt, sind Funk- oder anders geartete Türme, die dazu dienen, die Map und die diversen Icons darauf freizuschalten. Stattdessen erhalten wir neue Kartendaten, indem wir zum Beispiel mit NPCs reden, entsprechende Dokumente finden oder einfach an Points of Interest vorbeilaufen.
Mehr Freiheit ist generell das Motto der Stunde - etwas, das sich Ubisoft auch in den letzten Ablegern von unter anderem Ghost Recon, Assassin's Creed und Watch Dogs schon auf die Fahne geschrieben hatte. Und somit können wir in Far Cry 5 fast alle Missionen in beliebiger Reihenfolge angehen. Die in drei Abschnitte unterteilte Spielwelt wird von Josephs Geschwister beherrscht, Jacob, John und Faith.
Quelle: PC Games
Das Gunplay des Spiels fühlt sich sehr gut und die verschiedenen Waffen und Helferlein sehr gut an.
Far Cry 5 Preview: Die unheilige Dreifaltigkeit
Quelle: PC Games
Das Gunplay des Spiels fühlt sich sehr gut und die verschiedenen Waffen und Helferlein sehr gut an.
Um sie und ihren Kultisten-Wahnsinn zu stoppen, gilt es, in jedem der Gebiete jeweils die sogenannte Widerstands-Leiste nach oben zu treiben, indem wir verschiedene Aktionen vollführen: Erstens, indem wir Missionen anschließen, zweitens, indem wir Sektenbesitz zerstören, drittens, indem wir Zivilisten befreien und viertens, indem wir schwer bewachte Sekten-Außenposten ausheben. Ist die auf Punkten basierende Leiste voll, haben wir das jeweilige Geschwisterchen genug gereizt, dass es aus der Deckung kommt und wir uns ihm direkt entgegenstellen können. So weit kamen wir während unserer Anspiel-Session aber noch nicht.
Das Befreien von Lagern, wie man es auch aus den Vorgängern kennt, macht wieder einmal besonders viel Spaß. In diesen Kämpfen gegen teils große Mengen an Feinden - und natürlich auch in allen anderen Auseinandersetzungen - haben wir stets die Wahl zwischen bleihaltigem oder schleichendem Vorgehen. Mit lautlosen Nahkampf-Kills und schallgedämpften Waffen kann man ganze Horden von Widersachern bezwingen, wenn man sich geschickt anstellt und vermeidet noch dazu, dass die Gegner per Funk Unterstützung herbeirufen.
Quelle: PC Games
Die Welt lässt sich auf vielfältige Weise bereisen, etwa mit Autos, Quads, Booten, oder eben wie hier zu sehen mit Helikoptern.
Sollte das Geschleiche schief gehen oder man einfach Lust auf mehr Action haben, so steht uns aber auch ein ansehnliches Arsenal an Schießprügeln wie Maschinengewehren, Pistolen, Pfeil und Bogen, Sniper Rifles, sowie an Helferlein wie Granaten, Brandbomben und mehr zur Verfügung. Das Gunplay fühlt sich gut an wie eh und je und die Waffenauswahl per intuitiven Kreismenüs klappt super. Anders als in manchen Demo-Versionen, die wir seit der Ankündigung des Spiels zu spielen bekommen hatten, fühlten wir uns in dieser nun fast finalen Fassung des Abenteuers auch nicht mehr von allen Richtungen gleichzeitig beschossen, ohne die Quelle des Angriffs zuordnen zu können. Kurzum - die Auseinandersetzungen fühlen sich klasse an!
Far Cry 5 Preview: Eng geschnürtes Missions-Korsett
Quelle: PC Games
Die Missionsaufgaben sind recht abwechslungsreich. Mal gilt es, eine Zielperson auszuschalten, mal, bestimmte Objekte zu zerstören und mehr.
Aber auch sonst ist die Missionsvielfalt groß, von Rennen über Helikopterausflüge, Zerstörungsmissionen und mehr ist alles dabei. Lediglich jene Momente, in denen wir in quälend langsamen Tempo irgendeinem NPC folgen müssen, reißen uns regelmäßig aus der Dynamik des Spiels - warum es solche Abschnitte noch immer gibt, ist uns nicht ganz klar. Ein anderes Problem, das Far Cry 5 qualitativ aber auch ein wenig zurückhält, ist die Tatsache, dass Open-World-Gameplay und Missionen sehr strikt voneinander getrennt sind.
Quelle: PC Games
Der Koop-Modus ergibt zwar handlungstechnisch keinen Sinn, es macht aber viel Spaß, gemeinsam mit einem Freund durch Hope County zu ziehen.
Während wir in Assassin's Creed Origins etwa einfach eine Mission unterbrechen können, wenn wir in der Ferne etwas sehen, was uns gerade mehr interessiert und danach übergangslos wieder in die Mission einsteigen können, ist das in Far Cry 5 nicht möglich. Die altbekannte Einblendung "Sie verlassen das Missionsgebiet" ist wieder mit dabei und poppt auf, sobald man sich auch nur wenige Meter vom vorgegebenen Weg wegbewegt. Das ist sehr schade und arbeitet dem Open-World- sowie Freiheits-Gedanken des Spiels entgegen. Für Teil 5 ist es zu spät, dass die Entwickler diese Restriktionen abwerfen. Hier hoffen wir aber zumindest beim Nachfolger auf ein entsprechendes Einlenken.
