Far Cry 6: Story, Setting und mehr - alle wichtigen Infos in der Vorschau!
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Eigentich war es schon seit mehreren Tagen ein offenes Geheimnis, im Rahmen der hauseigenen Ubisoft Forward hat der französische Publisher nun aber auch offiziell die Katze aus dem Sack gelassen: Neben Watch Dogs und Assassin's Creed bekommt in den kommenden Monaten ebenfalls die Far-Cry-Serie einen frischen Ableger spendiert! Wir durften bereits im Vorfeld einer Präsentation des Open-World-Shooters lauschen und fassen für euch alle wichtigen Infos zusammen.
Wird's ein neues Splinter Cell? Oder vielleicht sogar ein neues Prince of Persia? Als Ubisoft zu Beginn des Jahres ankündigte, man wolle bis März 2021 noch fünf neue Triple-A-Spiele veröffentlichen, brodelte die Gerüchteküche geradezu über. Wirklich klar war nämlich nicht, was der Publisher neben Watch Dogs: Legion, Gods and Monsters, Rainbow Six: Quarantine und Assassin's Creed Valhalla sonst noch in der Pipeline haben könnte. Gut fünf Monate später wurde der Mantel des Schweigens nun endlich gelüftet und wir wissen: Nein, es wird kein Comeback von Sam Fisher. Und auch der Prinz bleibt weiterhin in seiner sandigen Mottenkiste verstaut. Stattdessen dürfen sich Spieler demnächst auf Far Cry 6 freuen!Der Open-World-Shooter befindet sich seit etwas über vier Jahren bei Ubisoft Toronto in der Entwicklung. Nachdem das Team bereits am vierten und fünften Serienteil in unterstützender Rolle mitarbeitete, übernehmen die Kanadier nun also erstmals die leitende Rolle. Dabei beweisen sie aber direkt, dass sie durchaus verinnerlicht haben, was ein typisches Far Cry alles auszeichnet.
Vom Hähnchen-Bruder zu El Presidente
Zuallererst wäre da natürlich ein charismatischer Bösewicht. Hier gab es im Vorfeld bereits einige Spekulationen und Leaks, die wir an dieser Stelle nun endlich offiziell bestätigen können: In die Fußstapfen von Michael Mando (Vaas Montenegro aus Far Cry 3) oder Troy Baker (Pagan Min aus Far Cry 4) tritt nun Giancarlo Esposito! Der US-Schauspieler ist der breiten Masse wohl vor allem aus Breaking Bad und Better Call Saul bekannt, wo er den Geschäftsmann Gustavo Fring verkörpert, der unter dem Deckmantel eines Hähnchen-Schnellrestaurants ein riesiges Drogenimperium kontrolliert. Diese "Erfahrung" könnte ihm nun durchaus auch in Far Cry 6 (jetzt kaufen 59,99 € / 53,99 € ) zu Gute kommen, denn auch dort schlüpft Esposito in eine recht autoritäre Rolle: die des El Presidente.Nein, nicht der aus der Aufbaustrategiereihe Tropico. Vollkommen abwegig ist die Assoziation aber nicht, schließlich entführt euch Far Cry 6 ebenfalls auf eine fiktive Karibik-Insel. Die hört allerdings auf den Namen Yara und steht fest unter der Kontrolle des autoritären Despoten Anton Castillo. Der hat sich dem Ziel verschrieben, das Eiland zu altem Glanz zurückzuführen - und das um jeden Preis. Unter dem Slogan "Reconstruir el Paraíso" (zu deutsch "Das Paradies wieder aufbauen") hat er Yara daher in einen Sklavenhalterstaat umgewandelt. Während die arme Bevölkerung buckeln muss, suhlen sich die Machthabenden in Geld, Drogen und Gewalt."Far Cry hat so eine reiche Geschichte, was Bösewichte angeht", erklärte uns Creative Director Navid Khavari später im Interview, "da war es die Erfüllung eines Traum mit Giancarlo Esposito zusammen zu arbeiten. Wir könnten uns niemanden vorstellen, der diesen komplexen nuancierten Charakter besser spielen könnte." Castillo ist nämlich nicht nur skrupelloser Diktator mit verqueren Moralvorstellungen, sondern gleichzeitig auch Vater eines 13-jährigen Sohnes namens Diego. Ein Fakt, der der Story, die sich natürlich um die unausweichliche Revolution auf Yara dreht, nochmal zusätzliche Tiefe und Dynamik geben soll.
Ein Hauch von Just Cause
Wesentlich mehr wollten uns die Macher zur Handlung natürlich noch nicht verraten. Details wird es erst zu einem späteren Zeitpunkt geben. Zumindest unsere Spielfigur wurde uns während der Präsentation aber schon mal etwas näher gebracht: Die hört auf den Namen Dani Rojas und ist ein wahlweise männlicher oder weiblicher Ex-Soldat, der ungewollt in die Rebellion gegen Castillo hineingezogen wurde und nun Teil des Widerstandes ist. Mit Guerrilla-Taktiken setzt ihr euch jetzt also gegen die haushoch überlegenen Unterdrücker zur Wehr und müsst dabei jeden Schlag zählen lassen.Das weckt ein wenig Erinnerungen an den Freiheitskampf aus Just Cause, spielerisch scheint sich Far Cry aber die Serien-DNS beizubehalten. Wirkliches Gameplay bekamen wir zwar leider noch nicht zu sehen, die bisher gezeigten Screenshots zeichnen aber bereits ein recht vertrautes Bild: eine riesige Spielwelt, die ihr mit allerlei Waffen von ihren bösen Besatzern befreien müsst. Dabei nutzt ihr alles, was euch die Insel an Ressourcen zu bieten hat. Improvisierte behelfsmäßige Gadgets werden daher, wie auch schon in Far Cry: New Dawn, im Fokus der First-Person-Ballereien stehen. Erste Artworks zeigten beispielsweise eine Art Raketenwerfer aus einem Rohr.Auch ein paar zusätzliche Infos ließen die Entwickler während der Präsentation bereits durchklingen: Die aus den Vorgängern bekannten Guns und Fangs for Hire feiern beispielsweise ein Comeback, ebenso wie der Koop-Modus. Auch in Far Cry 6 werdet ihr also zusammen mit KI-gesteuerten sowie menschlichen Begleitern die Umgebung unsicher machen können. Die ist laut Entwicklern die wohl größte der bisherigen Seriengeschichte, bietet dadurch aber auch mächtig Abwechslung. Auf Yara erwarten euch neben ländlichen Gegenden auch Strandpromenaden, Siedlungen und natürlich die beeindruckende Hauptstadt Esperanza - die Höhle des Löwen, wie sie die Entwickler nennen.
Das bisher ambitionierteste Far Cry
In Sachen Optik haben sich die Macher klar von Kuba inspirieren lassen, den Karibik-Charme aber auch mit ein paar düsteren Elementen versetzt. So herrscht ein dauerhafter Kontrast zwischen beeindruckenden Postkarten-Panoramen und düsteren Guerrilla-Schlachtfeldern, der dem Spiel ein ganz besonderes Feeling verpassen soll. "Wir wollten den Fokus nicht zu sehr auf Drama und bedrückende Elemente setzen, sondern das Gesamtbild auch mit Humor und Leichtigkeit ausbalancieren", verriet Narrative Director Khavari im Gespräch. "Das betrifft sowohl Story als auch Art Design."Entsprechend ist Far Cry 6 der wahrlich ambitionierteste Teil der Reihe. Zur, Zitat, "epischen" Erzählung gesellt sich noch ein vollkommen offener Spielaufbau, der euch die Open World in beliebiger Weise angehen lassen und so jedem Spieler ein individuelles Erlebnis bieten soll. Zudem wurde die Inszenierung nochmal auf ein neues Level gehievt: Im Vergleich zu den beiden direkten Vorgängern ist euer Avatar wieder vertont und taucht in diversen Cutscenes auf. Die sehen durch die mitwirkenden Schauspieler wie Alex Fernandez (Without a Trace) oder Regisseur Patrick Clair (Westworld) nicht nur gut aus, sondern haben dank Komponist Pedro Bromfman (Narcos) auch noch die passende Musikuntermalung. So machte all das, was wir bisher von Far Cry 6 zu sehen bekamen, auf jeden Fall schon mal einen vielversprechenden Eindruck.
Ein wenig Bauchschmerzen bereitet da eigentlich nur noch die Ankündigung, dass das Spiel am 18. Februar 2021 in insgesamt vier Versionen für PC und Konsolen erscheinen wird. In den Beschreibungen der Gold, Collector's und Ultimate Edition taucht nämlich der unschöne Begriff "Season Pass" auf. Auch von DLCs und Kostümen ist die Rede. Gut möglich also, dass auch Far Cry 6 wieder über Mikrotransaktionen oder andere Bezahlinhalte verfügen wird. Im Vorgänger ließen sich etwa Talentpunkte oder Ressourcenpakete für Echtgeld kaufen. Bevor wir hier aber vorschnelle Schlüsse ziehen, warten wir lieber ab, was Ubisoft selbst zu dem Thema verlauten lässt.
Bisheriges Fazit
Meinung
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