FEAR im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Eine absolut einzigartige Kombination aus Shooter und Horror macht dieses Spiel zum Erlebnis der ganz besonderen Art.

Die Technik

FEAR FEAR Neben guter Story und einem überzeugenden Gameplay muss ein moderner Shooter vor allem eines bieten: Eine Grafik, die selbst den härtesten Hardware-Freaks ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubert. Damit kann "F.E.A.R." auf jeden Fall dienen, denn die spektakulären Effekte werden mit modernstem Per-Pixel-Lighting, Shadow Volumes, Normal Mapping und Shader-Nutzung auf dem Bildschirm gezaubert. Ganz besonders in den Slow-Motion-Sequenzen kann die Xbox 360 zeigen zu was sie in der Lage ist und sorgt, zusammen mit der Havok-Physikengine, für ein bombastisches Pixel-Feuerwerk. Natürlich findet die preisgekrönte Havok-Engine nicht nur in den Kämpfen Verwendung, sondern lässt auch jeden beliebigen Einrichtungsgegenstand absolut realistisch umfallen, zerspringen oder durch die Luft segeln.

Doch "F.E.A.R." hat nicht nur optisch einiges auf dem Kasten, es besticht auch durch ein ganz besonderes Klangerlebnis. Zusätzlich zu den markigen Waffengeräuschen dröhnt nämlich kein richtiger Soundtrack aus den Boxen, sondern sehr stimmungsvolle Sphärenklänge, die jede dunkle Ecke gleich doppelt so gruselig werden lassen. An einigen Stellen kommen zwar auch ein paar Melodien ins Spiel, grundsätzlich bleibt der Soundtrack allerdings im Hintergrund, sorgt aber dennoch für eine enorm gute Atmosphäre.

FEAR FEAR Mit den Achievements geht F.E.A.R. recht sparsam um und man muss sich jeden einzelnen Punkt wirklich erarbeiten. Schnell mal ein Dutzend Punkte einzuheimsen ist nicht drin, das Spiel schüttet diese nur Tröpfchenweise aus. So gibt es für die einzelnen Phasen im Spiel jeweils fünf Punkte, oder wenn wir 50 Medipacks oder Schutzwesten benutzt haben. So tröpfeln die Achievements während des Horrortrips eher in kleinen Dosen aufs Spielerkonto, dafür recht beständig. Zudem wird sich so mancher Spieler dadurch angeregt fühlen das Abenteuer ein zweites Mal in Angriff zu nehmen.

Die deutsche Version von F.E.A.R. wurde komplett entblutet. Weder spritzt der Lebenssaft bei den getroffenen Gegnern, noch ist es möglich Arme, Beine oder Köpfe abzutrennen. Sogar die Cutscenes wurden an bestimmten stellen abgedunkelt wo der rote Saft zu viel floss. Einzig übrig geblieben ist die Möglichkeit die Gegner nach wie vor mit dem Pflöcke verschießenden Gewehr irgendwo festzunageln, vorzugsweise an der dahinterliegenden Wand, doch auch dies geschieht absolut unblutig. So endet auch die RagDoll-Physik mit dem virtuellen Tod der Charaktere. Wer gestorben ist kann nicht mehr bewegt oder weiter verletzt werden und erstarrt zur Ölgötze.

Meinung

Wertung zu Fear (dt.) (X360)

Wertung:

9.1 /10
Pro & Contra
packende Grusel-Atmosphäregelungene Kombination aus Shooter und Horrorrichtungweisende Gegner-KItolles Slow-Motion-Featuregigantische Grafikrealistische Physikstimmungsvoller Soundtrackliebevoll ausgeschmückte Levelgelungener Multiplayer-Part
mitunter eintöniges LeveldesignSpielablauf sehr linear
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