Fluch der Karibik 2: Dead Man's Chest im Gamezone-Test
Der Ausflug in die DS-Karibik ist optisch reizvoll, leider mangelt es aber an spielerischer Abwechslung.Abschließende technische Worte
Fluch der Karibik 2: Dead Man's Chest
Eines muss man den Entwicklern aber definitiv gestehen, die Karibik haben sie auf dem Nintendo DS sehr schön ausgearbeitet. Am Strand rauschen die Wellen über den Sand, in den Kerkern sorgt schummriges Licht für eine beängstigende Stimmung und die Städte wie auch der Dschungel wurde mit viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt. Auch wenn zum Teil der Nebel und einige Wolken sehr pixellastig wirken, gefallen die unterschiedlichen Welten. Eher weniger lobenswert sind die Charaktermodelle ausgefallen. Mit Mühen kann man evtl. Johnny Depp als Jack Sparrow noch erkennen, bei Will Turner gespielt von Orlando Bloom gehört schon eine gewisse Portion Fantasie hinzu. Gelungen ist immerhin die Haltung von Jack und seine eher betrunkenen Gangart. Die Feinde dagegen wirken sehr unbeholfen und dank magerer Animationen gleichen sie eher einem Robotter, als dass sie lebendig wirken. Musikalisch bekommt man orchestralen Sountrack auf die Ohren, welcher dem Film entnommen scheint - dabei wechseln sich bekannte Melodien mit stimmigen Kompositionen ab. Nervtötend dagegen schallt das Kreischen und Gurgeln besiegter Gegner aus den kleinen Boxen und man muss sich auch sonst mit eher schwachen Soundeffekten zufrieden geben. Völlig verzichten müsst ihr aber definitiv auf eine Sprachausgabe, diese schaffte es nicht auf das kleine Modul, während die PSP zumindest in schlechter Qualität damit noch dienen kann.