GRID Legends in der Vorschau: Racing-Doku zum Nachspielen - Codemasters im F1-Hype
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Mit GRID Legends will der Racing-Experte Codemasters zum einen mit vielen Verbesserungen und Neuerungen am alten Erfolg der Rennsport-Marke anknüpfen. Zum anderen will man, inspiriert durch die Netflix-F1-Show "Drive to Survive", eine dramatische Sportgeschichte mit echten Schauspieltalenten erzählen, bei der auf die gleiche Filmtechnik wie bei The Mandalorian zurückgegriffen wird.
Mit Grid Legends will die britische Racing-Schmiede Codemasters die Prestige-Marke des Rennsports wieder auf die Ideallinie bringen: Zwar konnte das Soft-Reboot zu Grid aus dem Jahr 2019 bei Kritikern viele positive Reaktionen hervorbringen (auch in unserem Test), doch besonders der geringe Umfang und die staubtrockene Inszenierung sorgten für Ernüchterung bei den Fans.
Nun möchte man zum einen mit jeder Menge Verbesserungen im Bereich der Belichtung, Wettereffekten, dem Fahrzeugverhalten und der AI überzeugen. Zum anderen will man den Fehler des Vorgängers nicht ein weiteres Mal begehen und verspricht deshalb das umfangreichste Grid aller Zeiten. Dabei dürfen sich Rennsport-Fans auf über 100 Fahrzeuge, 22 Strecken und jede Menge Modi freuen.
Ob das dick geschnürte Racing-Paket Grid Legends (jetzt kaufen 59,99 € ) von Codemasters tatsächlich überzeugen kann und auf was sich Fans freuen dürfen, klären wir in unserer Vorschau mitsamt Preview-Video.
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Dazu müssen wir noch erwähnen, dass wir zwar schon selbst spielen durften, doch nur einzelne Events. Die Story, Cutscenes oder Ähnliches gab es noch nicht zu sehen. Daher gibt es einige Punkte in unserem Preview-Video, die wir bildlich nicht perfekt darstellen können. Wir erwarten aber einige Updates rund um die Story und Präsentation in den kommenden Wochen.
"Driven to Glory": Sex Education trifft Drive to Survive und The Mandalorian
Das große Highlight in Grid Legends ist ganz klar der aufwendig inszenierte Story-Modus, der sich mit echten Schauspieltalenten, einer höchstmodernen Filmtechnik und jeder Menge Drama schmückt. In der Rolle des "Driver 22", einem Fahrer des Seneca-Teams, werden wir mit einer "Underdog"-Geschichte innerhalb der Grid-Welt konfrontiert, die sich stark von der Formel-1-Doku "Drive to Survive", die von Netflix seit 2019 produziert wird, inspirieren ließ - wie auch schon im sehr gelungenen F1 2021. Codemasters scheint aktuell, wie so viele, im großen F1-Hype zu stecken.
Quelle: Codemasters
Star-Power auf und neben dem Asphalt: "Sex Education"-Star Ncuti Gatwa wird sein schauspielerisches Talent in Grid Legends dazu nutzen, dem "Underdog"-Protagonisten eine Seele einzuhauchen. Wir sind gespannt auf die Darstellung des BAFTA-Preisträgers!
Im Zentrum der Handlung stehen gleich drei unterschiedliche Persönlichkeiten. Den Anfang macht ein eher unerfahrener und junger Rennfahrer, der von "Sex Education"-Star und BAFTA-Preisträger Ncuti Gatwa verkörpert wird. Weiter geht es mit einem alten Bekannten, den Grid-Fans schon eine ganze Weile kennen: Nathan McKane. Der Standard-Antagonist der Grid-Serie ist fünfmaliger Champion beim dominierenden Rennstall Ravenwest und wird in Grid Legends zum ersten Mal hörbar sein. Komplettiert wird das Trio durch die junge Frau Yume Tanaka, die sich versucht im männerdominierten Rennsport mit Talent und Fleiß durchzusetzen.
Quelle: Codemasters
Ein altbekannter Rivale: Der fünffache Champion Nathan McKane feierte sein Debüt bereits im Grid-Spiel von 2009, diesmal kann man ihn sogar hören und sehen.
Doch abseits der Renntalente soll es auch wichtige Persönlichkeiten wie Manager und Mechaniker geben, die das von Codemasters gemalte Sportgeschehen mit mehr Immersion füttern und zusätzliches Drama in den Rennsport-Alltag pumpen. Live-Action-Geschichten in Videospielen und Sport-Storys haben einen ziemlich schlechten Ruf, ob Codemasters da tatsächlich für Begeisterung sorgen kann?
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Peinlicher Drama-Ausflug oder packender Titelkampf?
Was wir bisher zur Story erfahren haben, stimmt uns positiv: Die verschiedenen Facetten könnten tatsächlich eine spannende und dramatische Sportgeschichte versprechen, was ebenso ziemlich interessant klingt: Grid Legends setzt auf eine hochmoderne Filmtechnik, bei der echte Elemente mit computergenerierten Hintergründen kombiniert werden. Der berühmteste Vertreter dieser modernen Technologie ist die Star-Wars-Show "The Mandalorian", die das Verfahren schrittweise in Hollywood salonfähig gemacht hat. Geschrieben wird die Geschichte vom preisgekrönten Autor Brad Kane, der bereits an Ghost of Tsushima, Telltale's The Walking Dead und diversen Pixar-Filmen gearbeitet hat.
Quelle: Codemasters
Eine interaktive Doku zum Nachspielen: Der Story-Modus besteht aus Live-Material einer fiktiven Doku-Crew, Interviews mit beteiligten Personen und Gameplay. Wie sich das alles zum Release zusammenfügen wird, muss sich aber noch zeigen.
In unserer digitalen Vorschau, zu der wir von EA eingeladen wurden, gab es leider noch recht wenig Material zum Story-Modus zu begutachten. Ob man also tatsächlich eine packende und dramatische Geschichte erwarten darf, muss sich erst noch in den nächsten Wochen zeigen. Das Doku-Format bestehend aus Live-Material und Interviews klingt aber ziemlich vielversprechend. Vielmehr Einblicke gab es hingegen im Bereich der Inhalte und Modi, die viele Stunden Spielspaß andeuten könnten.
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Karriere, Events und eigene Kreationen
Abseits der Hauptgeschichte gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, in die Faszination des Rennsports einzutauchen. Innerhalb der Karriere ist es uns möglich, in Form des Teamchefs maßgeblich unser einiges Team zu beeinflussen. So dürfen wir beispielsweise die Fahrzeug-Livery, den Namen und das Logo unseres Rennstalls wählen, aber auch, welche Sponsoren uns über die Saison finanziell unterstützen und begleiten - F1 lässt wieder einmal grüßen. Die längste Karriere der Grid-Geschichte, bestehend aus über 250 Events, kann aber auch rein aus Fahrersicht bestritten werden. Dabei lässt sich frei wählen, auf welche Klassen wir Lust haben. Wer also nur wenig mit kräftigen Trucks anfangen kann, der muss nicht zwingend solche Events bestreiten.
Quelle: 20Codemasters
Bisher vielversprechend: Zwar gab es noch einige Spielbereiche, die Codemasters unter Verschluss hält, doch unser Ersteindruck ist tatsächlich ziemlich positiv - Grid Legends könnte richtig gut werden!
In den sogenannten "Driving Stories" werden uns darüber hinaus einzigartige und intensive Action auf der Strecke versprochen. Im gleichen Atemzug muss der neue Race Creator hervorgehoben werden, mit dem es möglich ist, unterschiedliche Events zu erschaffen, die sogar online geteilt werden können. Laut Creative Director Chris Smith gibt es dabei kaum Limitierungen und eine simple und intuitive Umsetzung eines Editors, der selbst bastelscheue Spielertypen abholt. Wer beispielsweise Trucks und Minis mitsamt Rampen und Boost-Zonen in der verschneiten Metropole London kombinieren will, der kann das problemlos tun.
Unterschiedliche Witterungsbedingungen und Tageszeiten dürfen in einem modernen Racer natürlich auch nicht fehlen, dabei gesellt sich Schnee als neues Feature hinzu. Auch spannend: Beziehungen, von Freundschaften bis hin zu Rivalitäten, können sich im Rennverlauf aufbauen und sich über mehrere Rennen verstärken.
Zu den weiteren Racing-Kategorien zählen Klassiker wie "Drift", "Elimination", altbekannte Zeitrennen, "Stadium Trucks" und viele weitere. Nagelneu ist unter anderem die Einbindung von Elektroautos, die zum ersten Mal in eine eigene Kategorie gepackt wurden.
Aus Fehlern gelernt: Das umfangreichste Grid aller Zeiten
Mit insgesamt über 100 Fahrzeugen und 22 Strecken, die aus über 130 Routen bestehen, kann sich der Spielumfang zum Launch tatsächlich sehen lassen. Dabei gibt es gleich neun Fahrzeugkategorien, natürlich auch die serientypischen Tourenwagen, bei denen von hochmodernen Hypercars bis hin zu Trucks alles dabei ist. Eines der Highlights ist dabei das von Aston Martin entwickelte Hypercar "Aston Martin Valkyrie AMR PRO Concept". Die Kategorien sind zusätzlich in 3 Schwierigkeitsstufen unterteilt: Amateur, Halbprofi und Profi, die im Laufe der Karriere freigeschalten werden. Für hartgesottene Asphalt-Veteranen gibt es darüber hinaus diverse Pro-Events, die euer Fahrtalent herausfordern.
Quelle: Codemasters
Frischer Asphalt: Die fiktive "Le Mans"-Strecke "Strada Alpina" ist eines der Highlights des Rennkalenders von Grid Legends und soll mit jeder Menge Höchstgeschwindigkeitspassagen für Aufsehen sorgen.
Ein gutes Rennspiel braucht natürlich auch ikonische und berühmte Rennstrecken. Zum einen gibt es Prestige-Kurse wie Brands Hatch oder Indianapolis, zum anderen aber auch frei erfundene Pisten. Zu den Highlights zählen hierbei diverse Stadtkurse in Moskau, London und Barcelona sowie die fiktive "Le Mans"-Highspeed-Strecke "Strada Alpina".
Bessere Gegner, schöneres Licht und intensivere Action
Man könnte jetzt meinen, Codemasters ruht sich auf dem Inhalt aus und präsentiert abseits dessen ein ähnliches Bild, wie das im 2019er-Grid der Fall war - falsch gedacht. Wir waren tatsächlich überrascht, wie ambitioniert Grid Legends seitens Chris Smith präsentiert wurde. Man hat eine
Quelle: Codemasters
GRID Legends in der Vorschau: Racing-Doku zum Nachspielen - Codemasters im F1-Hype (19)
komplett neue Belichtungs-Engine am Start, die das allgemeine Grafikbild gehörig aufwerten soll. Darüber hinaus hat man intensiv an der AI gewerkelt, die bereits im Vorgänger ein positives Bild hinterlassen hat, nun aber noch realistischer und fordernder agiert. Mit Grid Legends sollen Rennen so intensiv sein, wie noch nie. Das soll zum einen damit erreicht werden, dass die Fehlerquote bei der Konkurrenz, egal ob technischer oder fahrerischer Natur, steigt.
Autoschäden können dabei in Form von kleinen Schäden bis hin zu einem verlorenen Reifen oder Engine-Problemen in Erscheinung treten. Wie gut das Schadensmodell ausfällt können wir ebenso noch nicht sagen. Traditionell sind Bereiche wie AI oder optische Schäden ein Bereich innerhalb der Entwicklung, der erst ziemlich spät optimiert wird. Was wir aber sagen können, ist, dass das Fahrverhalten in Bezug auf Wetter, Randsteine und Rad-an-Rad-Action angepasst und ordentlich verbessert wurde.
Abschließend möchten wir noch auf Bereiche eingehen, die in einem Codemasters-Rennspiel natürlich nicht fehlen dürfen. Ob es diverse Fahrhilfen sind, Lenkrad-Unterstützung oder ein Multiplayer, Grid Legends wird eine vollwertige Racing-Erfahrung. Inwieweit die vielen Satzteile am Ende zusammengefügt werden und wie sich das für den Release am 25. Februar Gameplay im Gesamtbild präsentieren wird, muss sich zeigen. Wir sind aber sehr gespannt auf den ambitionierten neuesten Codemasters-Titel. Da könnte eine richtige Wucht auf uns zukommen.
Was ist euer Eindruck zum neuen Codemasters-Racer Grid Legends? Glaubt ihr, die dramatisch inszenierte Geschichte wird eher peinlich oder kann tatsächlich ein neues Level der Racing-Stories erreichen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare und diskutiert mit über den ersten großen Rennsport-Titel 2022.
